Direkt zum Inhalt
Burma-Leierhirsche im Zoo Zürich.

Burma-Leierhirsch

Rucervus eldi thamin

Der deutsche Name Leierhirsch bezieht sich auf die bogenartige Form des Geweihs. In Französisch und Englisch wird jedoch der Name Thameng oder Thamin verwendet. Vom Leierhirsch gibt es drei Unterarten, deren Verbreitungsgebiete ausserordentlich klein oder in kleine Teile aufgesplittert sind. 1975 wurden vom Manipur-Leierhirsch nur noch 14 Tiere gezählt. Dank Schutzmassnahmen sind es heutzutage wieder einige hundert Tiere. Der im Zoo Zürich gezeigte Burma-Leierhirsch ist eine grosse Seltenheit in zoologischen Gärten.

Verwandtschaft Paarhufer, Wiederkäuer, Hirsche (50 Arten), Leierhirsch (3 Unterarten)
Lebensraum Feuchtgebiete, Lebensraum entlang von Gewässern
Lebensweise dämmerungs- und nachtaktiv
Sozialstruktur Weibchen mit Jungtieren in Herden, Männchen ausserhalb Paarungszeit einzelgängerisch
Futter Gräser, gelegentlich Blätter und Früchte
Gewicht 95 bis 150 kg
Schulterhöhe 120 bis 130 cm
Hörner / Geweih Geweih: nur Männchen
Tragzeit 239 bis 256 Tage
Wurfgrösse 1 Jungtier, selten Zwillinge
Geschlechtsreife 1 bis 2 Jahre
Lebenserwartung bis 20 Jahre
Nutzung Fleisch
Aktueller Bestand alle drei Unterarten stark abnehmend, Burma-Leierhirsch in Zentralburma mit einigen hundert Tieren, in Thailand ausgewildert, 1500 Tiere aller Unterarten bei privaten Haltern und in Zoos
Im Zoo Zürich seit 1981, international koordinierte Zucht (ESB)

Verbreitung

Verbreitungskarte Burma-Leierhirsch