• Kap-Klippschliefer im Zoo Zürich.
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Kap-Klippschliefer

Procavia capensis

Die mittlere Zehe des Klippschlieferhinterfusses ist bekrallt. Alle anderen Zehen haben flache, hufartige Nägel. Klippschliefer können daher selber nicht graben. Sie müssen sich als Unterschlupf Felsspalten und andere bereits vorhandene Verstecke suchen.

Klippschliefer sehen zwar den Murmeltieren ähnlich, sind aber mit ihnen nicht weiter verwandt. Nächste Verwandte der Klippschliefer sind Elefanten, Seekühe und Erdferkel.

Die Körpertemperatur der Klippschliefer kann in kühlen Nächten um bis zu vier Grad Celisus sinken. Die Tiere sind daher tags darauf auf wärmende Sonnenstrahlen angewiesen, um ihr Körpertemperatur wieder zu normalisieren.

VerwandtschaftAfrotheria, Schliefer (3 Gattungen), Klippschliefer (Artenzahl umstritten: 1 Art, möglicherweise mehrere Arten)
Lebensraumtrockene Felslandschaften mit Grasbewuchs bis 4300 Meter über Meer
Lebensweisetagaktiv, nutzen Sonnenlicht zum Aufwärmen des Körpers
Sozialstrukturin Kolonien bis zu 50 Tieren
FutterGras und Kräuter, frische Pflanzentriebe, Früchte, Beeren
Gewicht1,8 bis 4,5 kg, Neugeborene 210 bis 250 g
Körperhöhe20 cm
Kopf-Rumpflängebis 50 cm
Schwanzlängekein sichtbarer Schwanz
Tragzeit225 Tage
Wurfgrösse2 bis 4 Junge
Geschlechtsreifenach 17 Monaten
Lebenserwartungbis 11 Jahre, im Zoo bis 14 Jahre
NutzungFleisch und Fell
Aktueller Bestandunbekannt, jedoch häufig
Im Zoo Zürich seit1954, international koordinierte Zucht (ESB)

Verbreitung

Verbreitungskarte Kap-Klippschliefer

Paten

St. Baumgartner, Zürich
H. Hürlimann, Uerikon
H. Landolt, Mies
Familie Schwarz, Winterthur
J. Schlienger, Zürich
C. Brunner, Zullwil
S. Thurnheer, Zürich
A. Kamber, Zunzgen
C. Meier, Bülach
A. Ehrat, Kloten
St. Huber, Bäch SZ
Illustration Kap-Klippschliefer

Jungtiere

10. Juni 2018
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