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Schweizer Jugend forscht im Zoo Zürich.

Jugendliche forschen im Zoo Zürich

Diese Woche widmen sich 20 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der wissenschaftlichen Tierbeobachtung im Zoo Zürich. Unter Anleitung und Unterstützung von Zoologen und Zoologinnen erhalten die Jugendlichen einen Einblick in die Verhaltensbiologie und lernen, wie man wissenschaftlich Daten erhebt, aufbereitet und zum Schluss ansprechend präsentiert.

20 Teilnehmende aus 11 Schweizer Kantonen treffen vom 29. Oktober bis 3. November 2017 in Zürich zusammen, um den Zootieren ihre volle Aufmerksamkeit zu schenken. In Zusammenarbeit mit dem Zoo Zürich ermöglicht es die Stiftung Schweizer Jugend forscht, dass sich die Jugendlichen für einmal nicht nur aus Lehrbüchern Wissen aneignen können, sondern auch durch eigene Tierbeobachtungen, Gespräche mit Tierpflegern und den Austausch mit Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen des Zoos. Diese bereiten für die Jugendlichen spannende Forschungsfragen vor, die auch für den Zoo von Interesse sind, zum Beispiel: Wie viel Zeit verbringen Orang-Utan- und Gorilla-Mütter mit ihren Jungtieren? Oder: Unterscheidet sich die Beziehung der Mütter zu ihren Jungtieren innerhalb der Art oder zwischen den Arten?

Die Jugendlichen konkretisieren ihre Fragestellungen und verfolgen in kleinen Gruppen das eigene Forschungsprojekt. Am letzten Tag stellen sie ihre Ergebnisse anhand eines Kurzvortrages der interessierten Öffentlichkeit vor.

Medienschaffende sind herzlich eingeladen zur öffentlichen Schlusspräsentation am Freitag, 3. November, um 14 Uhr im «Pfadihuus Züri», dem Pfadiheim beim Zoo Zürich.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, während der Studienwoche über die Veranstaltung zu berichten und die Jugendlichen bei ihren wissenschaftlichen Tierbeobachtungen zu begleiten. Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf, falls Sie interessiert sind.