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Rotrücken-Baumsteiger im Zoo Zürich.

Rotrücken-Baumsteiger

Ranitomeya reticulata

Nach der Befruchtung der Eier pflegt das Männchen während der ersten drei Tage das Gelege. Nach etwa 14 Tagen kehrt er zu den schlüpfenden Kaulquappen zurück und transportiert sie in den Bromelientrichter und andere ähnliche Wasserstellen, wo sich die Kaulquappen von Algen, Mückenlarven etc. ernähren können. Die Metamorphose von der Kaulquappe zum Frosch dauert etwa 60 Tage. Bis die rote Färbung des Rückens vollendet ist, dauert es eine weitere Woche.

Der Rotrücken-Baumsteiger gehört mit einer maximalen Körperlänge von zwei Zentimentern zu den kleinsten Pfeilgiftfroscharten. Pfeilgiftfrösche machen mit ihrer bunten Warnfärbung auf ihre Giftigkeit und Ungeniessbarkeit aufmerksam. Die Grundstoffe für ihre Hautgifte nehmen sie durch ihre Nahrung wie Milben, Ameisen und Käfer auf. Deren Gifte verbleiben unverändert im Körper der Frösche, oder sie wandeln sich dort in andere giftige Substanzen um.

Verwandtschaft Froschlurche, Baumsteigerfrösche
Lebensraum Tropischer Regenwald
Lebensweise tagaktiv, bodenlebend
Futter Milben, Ameisen, Springschwänze, kleine Spinnen

Verbreitung

Paten

A. Staub, Zürich
N. Frison, Uetikon am See
Familie Arquisch, Zürich
Familie U. + A. + S. Glarner, Unterägeri
A. M. Besomi, Uster
T. Zürrer, Mollis