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Tierarzt Matthew Mutinda verarztet im Lewa Wildlife Conservancy ein Grevyzebra.

Lewa-Tierarzt im Einsatz

Im Lewa Wildlife Conservancy in Kenia sorgt ein Tierarzt dafür, dass verletzte Tiere behandelt werden.

Anders als unsere Zoobewohner müssen wildlebende Tiere in der Regel ohne Tierarzt auskommen. Die Wildtiere im Lewa Wildlife Conservancy, unserem Naturschutzpartner in Kenia, können aber auf Hilfe zählen: Tierarzt Matthew Mutinda leistet im Reservat rund 600 Einsätze pro Jahr und damit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz. Denn bei so stark bedrohten Tierarten wie dem Grevyzebra oder dem Spitzmaulnashorn ist jedes einzelne Tier für den Fortbestand der Art wichtig.

Mutinda verarztet seine wilden Patienten im Freiland. Das stellt besondere Anforderungen. So macht er bei einem jungen Grevyzebra mit einer tiefen Wunde am Bein zum Beispiel einen Verband, der nach ein paar Tagen von selber abfallen wird.

Das Video zeigt den Einsatz bei einem Grevyzebra, das vermutlich von einer Hyäne angegriffen wurde:

Video: Zoo Zürich, Nicole Schnyder

Der Zoo Zürich unterstützt das Lewa Wildlife Conservancy seit 1998. Er hat bisher direkte Beiträge in der Höhe von knapp 2,6 Millionen Franken an das Projekt geleistet. Vom Engagement des Zoos profitieren dabei nicht nur die Wildtiere, sondern auch über 60'000 in der Region lebende Menschen.

Portrait des Naturschutzprojekts Lewa in kurzer Version.
Video: Zoo Zürich, naturemovie.ch

Mehr zum Lewa-Projekt

Eröffnung Lewa Savanne an Ostern 2020

Die «kleine Schwester» des Lewa Wildlife Conservancy in Zürich, die afrikanische Lewa Savanne, ist der nächste Meilenstein im Masterplan des Zoos. Sie wird mit 5,6 Hektar flächenmässig die grösste Anlage im Zoo Zürich. Anlage und Tiere sind für die Besucher ab der Eröffnung am 9. April 2020 sichtbar.

Auf zoo.ch stellen wir im «Lewa-Tagebuch» in den kommenden Wochen und Monaten die Bewohner der Lewa Savanne vor und zeigen auch immer wieder neue Bilder der Anlage.

Lewa-Tagebuch 9 vom 17.1.2020