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Koala in der Australienanlage im Zoo Zürich.
Junge Galapagos-Riesenschildkröte im Zoo Zürich.
Junger Königspinguin im Zoo Zürich.
Junger Dschelada im Zoo Zürich.
Luftaufnahme Baustelle Lewa Savanne.

Rückblick auf das Zoojahr 2018

Der Zoo Zürich war auch 2018 ein vielbesuchtes Ausflugsziel.

Zentrales Ereignis des Zoojahres 2018 war die Eröffnung der Australienanlage Ende März. Im ehemaligen Afrikahaus, das in der Skyline an die Oper von Sydney erinnert, ist eine australische Landschaft entstanden, die sich im Aussenbereich fortsetzt. In der Australienanlage sind, erstmals im Zoo Zürich, Koalas zu sehen. Hinzu kommen die australischen Wappentiere Emu und Känguru sowie verschiedene Reptilienarten.

Für viel Interesse sorgten auch Jungtiere verschiedener Arten, wovon drei besonders erwähnt werden sollen. Bei den Galapagos-Riesenschildkröten konnte ein Jubiläum gefeiert werden: Im ersten Quartal 2018 schlüpften 9 Jungtiere, darunter die Nummern100 und 101. Erstmals waren im Zoo Zürich vor 29 Jahren junge Galapagos-Riesenschildkröten geschlüpft. Die Königspinguine legten und bebrüteten im letzten Jahr sieben Eier. Sechs Jungtiere schlüpften – so viele wie noch nie in der nunmehr dreissigjährigen Geschichte der Zürcher Brutkolonie. Gross geworden sind davon drei. Bei den Dscheladas schliesslich gab es 2018 einen regelrechten Babyboom. Zwischen Mai und September 2018 wurden sieben Jungtiere geboren, ein weiteres folgte im Dezember. Die Gruppe zählt nun vierzig Mitglieder.

Unübersehbares Zeugnis für die stete Weiterentwicklung des Zoos legte 2018 die Baustelle der Lewa Savanne ab. Die landschaftliche Gestaltung der Aussenanlage wurde weitgehend abgeschlossen und mit der Bepflanzung begonnen. Die Hochbauten sind im Rohbau erstellt, der Innenausbau ist gestartet. Es bleibt aber noch einiges zu tun bis zur Eröffnung der Anlage im Frühjahr 2020.

Der Zoo Zürich will seinen Besuchern die Faszination und Schönheit der Tierwelt näherbringen. Dazu gab es reichlich Gelegenheit, durfte der Zoo 2018 doch 1’315'128 Besucher willkommen heissen. Für seine acht Naturschutzprojekte konnte der Zoo über den Naturschutzfonds über 1,8 Millionen Franken bereitstellen.