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  • Color grading des Films «Der Unsichtbare Zoo», Szene Ökosystem-Halle «Masoala Regenwald», Zoo Zürich
2024 © Pantera Film GmbH

    Tickets für Schweizer Premiere gewinnen

    Der deutsche Filmemacher Romuald Karmakar hat einen Dokumentarfilm über den Zoo Zürich gedreht. Wir verlosen Tickets für die Schweizer Premiere im Beisein des Regisseurs am 23. November 2025 in Zürich.

    Während mehrerer Jahre hat der renommierte Filmemacher Romuald Karmakar ein Porträt über den Zoo Zürich gedreht. Nun findet endlich die lang erwartete Schweizer Premiere des Dokumentarfilms statt: am 23. November 2025 im Kino Filmpodium Zürich. Wir verlosen 3x 2 Tickets für diesen besonderen Event.

    «Der Unsichtbare Zoo» erzählt über die Jahreszeiten hinweg vom Leben, der Arbeit, den Tieren und den Besucher*innen des Zoo Zürich. Einen Einblick gibt der Trailer:

    Der Trailer zum Film «Der Unsichtbare Zoo» von Romuald Karmakar. Copyright: Pantera Film GmbH

    Tickets für die Premiere gewinnen

    Für die Schweizer Premiere des Films am 23. November 2025 im Kino Filmpodium Zürich verlosen wir 3x 2 Tickets.

    Programm

    • Filmstart: 15:00 Uhr
    • Filmende: 18:00 Uhr (Achtung, keine Pause!)

    Das Mindestalter für den Film beträgt 16 Jahre.

    Q&A mit Regisseur und Zoodirektor

    Im Anschluss an die Premiere findet eine moderierte Fragerunde statt. Was interessiert den Filmemacher, der sich mit seinem so präzisen wie herausfordernden Blick auf die deutsche Geschichte und Gesellschaft einen Namen gemacht hat, am Mikrokosmos Zoo? Und wie gestalten sich Dreharbeiten in einem solch komplexen Betrieb? Filmpodium-Leiterin Nicole Reinhard spricht mit Regisseur Romuald Karmakar, Zoodirektor Severin Dressen und Zoo-Kommunikationsleiter Dominik Ryser über die sichtbaren und unsichtbaren Seiten des Zoos – und des Dokumentarfilms.

    Um am Wettbewerb teilzunehmen, füllen Sie bitte das Formular am Ende der Seite aus. Teilnahmeschluss ist der 16. November 2025.

    direkt zum Formular

    Visual zum Dokumentarfilm «Der unsichtbare Zoo» von Romuald Karmakar.

    «Der Unsichtbare Zoo» von Romuald Karmakar läuft an ausgewählten Daten im Zürcher Filmpodium. Bild: filmpodium.ch

    Spielzeiten «Der Unsichtbare Zoo»

    Der Dokumentarfilm läuft an folgenden Daten im Kino Filmpodium Zürich (Nüschelerstrasse 11, 8001 Zürich):

    • Sonntag, 23.11.2025, 15:00 Uhr
    • Samstag, 29.11.2025, 17:30 Uhr
    • Dienstag, 9.12.2025, 20:00 Uhr
    • Mittwoch, 31.12.2025, 15:00 Uhr

    Spielzeiten in Basel

    Auch im Stadtkino Basel (Klostergasse 5, 4051 Basel) gibt es Vorführungen des Dokumentarfilms:

    • Montag, 24.11.2025, 19:30 Uhr (in Anwesenheit des Regisseurs)
    • Samstag, 13.12.2025, 14:30 Uhr
    • Dienstag, 30.12.2025, 15:30 Uhr
    Visual zum Dokumentarfilm «Der unsichtbare Zoo» von Romuald Karmakar.

    «Der Unsichtbare Zoo» von Romuald Karmakar gibt unter anderem Einblick in die Entstehung der Lewa Savanne. Bild: filmpodium.ch

    Premiere an der Berlinale

    Die Dreharbeiten für den Dokumentarfilm hatten von 2018 bis 2020 im Zoo Zürich stattgefunden. Seine Premiere feierte er 2024 an der 74. Berlinale. Der dreistündige Dokumentarfilm wurde im Rahmen der 54. Ausgabe des Forums als einer von dreissig Filmen im Hauptprogramm gezeigt (wir berichteten).

    Stimmen zum Film

    «Auf dem Gelände des Zoos Zürich verwandeln Arbeiter den braunen Boden in eine Savannenlandschaft mit Baobabs aus Beton als Futteranlage und Lagerraum. Eine ‹Szenografie der Wildnis› entsteht hier, wie Kunsthistorikerin Christina Katharina May diese mit Sinn fürs Detail gestaltete Tieranlage nennt, eine Kombination aus reduzierter Architektur und naturnahem Erscheinungsbild – zentraler Baustein im Bemühen des Zoos, sich unsichtbar zu machen. Über die Jahreszeiten hinweg erzählt Romuald Karmakars Film vom Leben und von der Arbeit eines der führenden zoologischen Gärten Europas. Gezeigt werden der Aufwand, der der Illusion von Unsichtbarkeit vorausgeht, sowie der logistische Apparat, der den Tiergarten am Laufen hält. Gezeigt werden auch die Tiere, die als Attraktion herhalten. Durch die Sichtbarmachung eines komplexen Netzwerkes von ökonomischen und ethischen Fragen, die den Zoo formen, dessen also, was in der Tat meist unsichtbar bleibt, weitet dieser dreistündige Zoo-Film das Gezeigte zur Reflexion über das Verhältnis von Mensch und Tier aus.»

    (Fabian Tietke/Barbara Wurm, Berlinale Forum, 19.2.2024)

    «Acht Jahre lang arbeitete der deutsche Filmemacher an seinem dokumentarischen Essay ‹Der unsichtbare Zoo›. (…) Dass dabei keine gewöhnliche Tierdoku rausgekommen ist, dürfte allen klar sein, die sein Œuvre kennen, zu dem intensive Filme über Serienmörder (‹Der Totmacher›), Nazi-Ideologen (‹Das Himmler-Projekt›) oder die Berliner Techno-Szene (‹196 bpm›) gehören. In seinem Zoo-Film richtet Karmakar nun den Blick nicht nur auf ausgestellte Tiere. Er beobachtet auch die Menschen, die im Zoo hinter den Kulissen arbeiten oder als Besucher vor den Gehegen staunen. (…) Den Zooalltag, ob im Direktorenzimmer, im Zebrastall oder auf der Savannenbaustelle, verfolgt Karmakar mit langen, sorgfältig komponierten Einstellungen und ruhiger Kamera. Er schwenkt nicht mit, wenn die Gazelle aus dem Bild springt, zoomt nicht auf nah, um den flauschigen Schneeleoparden noch kätzchenhaft niedlicher einzufangen, wie das oft in Tierdokus geschieht. Es gibt auch kein lehrreiches Voice-over, dafür überraschend ausdrucksstarke Tiergeräusche, etwa wenn (…) ein frustrierter Tiger seinen Spielzeugball so heftig durch den Käfig kickt und dabei markerschütternd brüllt, dass sich einem die Nackenhaare aufstellen.»

    (Ute Thon, critic.de, 22.2.2024)

    Der Regisseur

    Romuald Karmakar, geboren 1965, dreht gleichermassen Spielfilme (Der Totmacher, Manila, Die Nacht singt ihre Lieder) wie Dokumentarfilme (Warheads, Das Himmler-Projekt, Hamburger Lektionen, Villalobos, If I Think of Germany at Night). Für sein Werk wurde er an zahlreichen Filmfestivals geehrt (Venedig, Berlin, Locarno, Toronto). Er lebt und arbeitet in Berlin.

    zum Filmemacher

    An der Ticketverlosung teilnehmen

    Hinweis: Das Mindestalter für den Film beträgt 16 Jahre.

    Die Teilnahmefrist für diesen Wettbewerb ist am 16. November 2025 zu Ende gegangen.