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Luftaufnahme Baustelle Lewa Savanne.

Noch ein Jahr bis Lewa

In einem Jahr, an Ostern 2020, eröffnet der Zoo Zürich die neue Lewa Savanne.

Die afrikanische Lewa Savanne ist der nächste Meilenstein des Zoo Zürich. Die Anlage für Giraffen, Nashörner und weitere afrikanische Tiere ist eng verbunden mit einem langjährigen Naturschutzprojekt in Kenia.

Noch bleibt knapp ein Jahr Zeit, bis die Lewa Savanne ihre Tore öffnet. Bis dahin gibt es noch einiges zu tun.

Video: Zoo Zürich, F/E Agentur.

Bereits sind Unmengen von Erdreich umgeschichtet, eine Geländekante modelliert und eine in einen Bachlauf mündende Wasserstelle kreiert worden. Die Gestaltung der Landschaft ist fertig. Auch die Möblierung ist schon weit fortgeschritten.

Video: Zoo Zürich, Nicole Schnyder.

Vier künstliche Baobabs, die in ihrem Innenleben Futterstellen verbergen, ragen heraus. Sie sind aber deutlich kleiner als der Baobab am Rande der Anlage, der als Blickfang alles überragt.

Zeitraffer-Video Baustelle Lewa Savanne von Mai 2017 bis Februar 2019.
Video: Zoo Zürich.

Weitere Strukturen kommen im Wochentakt dazu: In der Baumschule speziell gezogene Bäume werden angeliefert und es wurde angesät. Bereits überzieht ein zarter Hauch von Grün die gesamte Fläche.

VERSTECKTE GEBÄUDE, HAUSHOHE STEINE

Für ein prägendes Landschaftselement sind erst die Fundamentplatten und ein Muster erstellt: Die Stachelschweine und Hyänen werden ihren Lebensraum inmitten von Kopjefelsen vorfinden, hoch aufragende rundliche Felsblöcke, wir wir sie auch aus dem Norden Kenias kennen. Die Stallungen dieser Tiere stehen im Rohbau, sie werden aber unter diesen Kopjefelsen verschwinden.

Lewa Savanne Baustelle

Foto: Zoo Zürich, F/E Agentur

Auch die Hintergrundstallungen für Zebras, Antilopen und Strausse sind schon weitgehend fertig, es fehlt nur noch die Stalleinrichtung. Schon bald sollen dort die ersten Tiere in die Quarantäne kommen.

Baustelle Lewa Savanne Überblick

Foto: Zoo Zürich, F/E Agentur

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Naturschutzprojekt in Kenia

Die Lewa Savanne im Zoo Zürich ist nach dem Lewa Wildlife Conservancy in Kenia benannt. Der Zoo unterstützt das Reservat seit 1998. Seit 2013 gehört es zum UNESCO-Weltnaturerbe. Der Zoo Zürich leistet im Rahmen seines Naturschutzengagements wesentliche Beiträge an Ausrüstung und Löhne der Lewa-Wildhüter. Diese sind sehr erfolgreich: In den letzten fünf Jahren wurde in Lewa kein einziges Nashorn gewildert. Der Zoo Zürich unterstützt weiter Projekte zur Minderung des Mensch-Wildtier-Konfliktes, etwa mit der Schaffung eines vierzehn Kilometer langen Elefantenkorridors, und finanziert mit Stiftungsgeldern Umsiedlungen von Spitzmaulnashörnern in neue Schutzgebiete.

Naturschutzprojekt Lewa

Teil der Lewa Savanne werden

Die Kosten für die Lewa Savanne belaufen sich auf einen zweistelligen Millionenbetrag in ähnlichem Umfang wie beim Kaeng Krachan Elefantenpark und beim Masoala Regenwald. Wie alle bisherigen Projekte für Tieranlagen im Zoo Zürich soll auch die Lewa Savanne vollständig durch Spenden finanziert werden. Das Spendenbarometer steht derzeit bei achtzig Prozent.

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