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Impalas im Lewa Wildlife Conservancy in Kenia.

Lewa-Tiere: die Schwarzfersenantilope

Sie wird in der Lewa Savanne Teil der artenreichen Lebensgemeinschaft auf der grossen Aussenanlage sein: die Impala.

Ein zentrales Element der Lewa Savanne im Zoo Zürich ist die grosse Aussenanlage, auf der am Ende eine Lebensgemeinschaft von sieben Tierarten bestehen soll. Eine dieser Arten ist die Schwarzfersenantilope oder Impala. Wir starten mit dreizehn Weibchen. Zehn davon kommen aus dem Réserve Africain de Sigean in Frankreich, drei aus dem Zoo Dvůr Králové in Tschechien.

Die dreizehn Impalas sind bereits im Zoo eingetroffen, befinden sich aber noch in Quarantäne. Deshalb zeigen wir hier zunächst Bilder ihrer wildlebenden Verwandten im Lewa Wildlife Conservancy.

Impalas im Lewa Wildlife Conservancy in Kenia.

Merkmal männlicher Impalas: die grossen geriffelten Hörner.

Die Impala ist eine mittelgrosse Antilope mit einer Schulterhöhe von etwas weniger als einem Meter. Sie lebt im östlichen und südlichen Afrika, vorwiegend in offenen Savannenlandschaften und Buschgebieten. Dort ernährt sie sich von Gras oder Blättern.

Impalas im Lewa Wildlife Conservancy in Kenia.

Impalas leben sozialen Gruppen, die sich je nach Ort und Jahreszeit verändern.

Augenfälliges Merkmal der Impala sind die eleganten, etwa einen halben Meter langen Hörner, die allerdings nur die Männchen tragen. Unsere Impala-Damen werden also ohne Kopfschmuck in der Lewa Savanne unterwegs sein.

Impalas im Lewa Wildlife Conservancy in Kenia.

Während der Fortpflanungszeit zeigen dominante Männchen territoriales Verhalten.

Die soziale Organisation der Impalas ist komplex. Weibchen leben mit ihrem Nachwuchs in Herden, deren Grössen stark variieren, unter anderem je nach Lebensort. Ausserdem verändert sich die Herdengrösse auch je nach Jahreszeit.

Männchen können einzelgängerisch unterwegs sein, inbesondere während der Fortpflanzungszeit, aber auch in Junggesellengruppen, wobei sich diese saisonal zum Teil auch mit den Herden vermischen.

Impala mit Madenhackern im Lewa Wildlife Conservancy in Kenia.

Impala mit Madenhackern.
Alle Fotos: Zoo Zürich, Martin Bucher

Die Impalas werden sich die grosse Aussenanlage in der Lewa Savanne mit sechs anderen Tierarten teilen: mit den Netzgiraffen, Breitmaulnashörnern, Grevyzebras, Säbelantilopen, Straussen und Helmperlhühnern.

Lewa-ERÖFFNUNG AN OSTERN 2020

Die afrikanische Lewa Savanne ist der nächste Meilenstein im Masterplan des Zoos. Sie wird mit 5,6 Hektar flächenmässig die grösste Anlage im Zoo Zürich. Für die Besucher sind alle Tiere ab der Eröffnung der Lewa Savanne am 9. April 2020 sichtbar.

MEHR ERFAHREN

Auf zoo.ch stellen wir im «Lewa-Tagebuch» die Tiere aber bereits in den kommenden Wochen und Monaten vor und zeigen auch immer wieder neue Bilder der Anlage.

Lewa-Tagebuch 23 vom 21.2.2020