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Phyllobates terribilis.

Giftzwerge in Kolumbien

Der Verein «Frogs & Friends» hat eine ausführliche Web-Reportage über das gemeinsame Amphibienschutzprojekt des Zoo Zürich, des Zoo Cali und der Wildlife Conservation Society WCS Kolumbien erstellt.

Kolumbien ist ein Hotspot der Biodiversität. Mit über 700 bekannten Arten an Fröschen, Kröten und Salamandern gehört es zu den Ländern mit der grössten Amphibienvielfalt weltweit. Der Zoo Zürich hat gemeinsam mit dem Zoo Cali in Kolumbien eine Amphibienschutzstation aufgebaut, in der besonders stark vom Aussterben bedrohte Arten nachgezüchtet werden.

In einem nächsten Schritt untersuchen der Zoo Zürich, der Zoo Cali und die Wildlife Conservation Society WCS Kolumbien nun wissenschaftlich den Zustand der Amphibienpopulationen in ausgesuchten, besonders artenreichen Gebieten Kolumbiens. Ziel ist es, zu ermitteln, welche Arten in den jeweiligen Gebieten vorkommen, wie stabil die Populationen sind und ob sich der für die Amphibien hochgefährliche Chytridpilz auch dort ausbreitet. Auf der Basis der so ermittelten Daten werden Schutzkonzepte für die Gebiete erarbeitet sowie Möglichkeiten der nachhaltigen Bewirtschaftung durch die indigenen Völker der Region ermittelt.

Der Verein Frogs & Friends hat eine ausführliche Web-Reportage über das Projekt produziert. Sie stellt in fünf Kapiteln mit vielen Zusatzinhalten die zahlreichen Aspekte des Unterfangens vor.

zur Web-Reportage

Einen Einblick in Teile des Projekts bietet auch der Video-Teaser:

Video: Frogs & Friends