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Asiatischer Elefant Maxi im Kaeng Krachan Elefantenpark des Zoo Zürich.
Asiatischer Elefant Maxi im Kaeng Krachan Elefantenpark des Zoo Zürich.
Asiatische Elefanten im Kaeng Krachan Elefantenpark im Zoo Zürich.
Asiatische Elefanten Maxi und Thai im Kaeng Krachan Elefantenpark im Zoo Zürich.
Der Asiatische Elefant Maxi 1981 bei der Ankunft im Zoo Zürich.

Ein sanfter Riese

Der Asiatische Elefantenbulle Maxi wird fünfzig Jahre alt.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wir kennen das exakte Geburtsdatum von Maxi nicht. Seine Papiere geben seinen Jahrgang aber mit 1969/70 an – da ist der fünfzigste Geburtstag nicht weit.

Asiatischer Elefant Maxi im Kaeng Krachan Elefantenpark des Zoo Zürich.

Gut erkennbares Merkmal Maxis: sein spezieller gebogener linker Stosszahn.
Bild: Zoo Zürich, Enzo Franchini

Maxi wurde in Thailand geboren. 1971 kam er in den Zoo Dudley in England. Ein Jahr später wechselte er zum Zirkusunternehmen Chipperfield, wo er mit auf Tournee ging. In den Zoo Zürich kam Maxi schliesslich am 15. September 1981, nach einem kurzen Aufenthalt im Safaripark Longleat.

Im Juni 2018 schubste Grossvater Maxi seine Enkelin Ruwani ins Wasser – allerdings ganz sanft.
Video: Zoo Zürich, Nicole Schnyder

Maxis Markenzeichen sind seine gewaltigen Stosszähne. Diese wären sogar noch länger, hätte er nicht verschiedentlich Stücke davon abgebrochen – einmal gar ein Stück Zahn von über 70 Zentimetern Länge – oder hätte man nicht korrigierend kleine Stücke absägen müssen. Zählt man alle diese Abschnitte zusammen, so wären Maxis Stosszähne heute gut drei Meter lang!

Ein freundlicher Bulle

Maxi ist ein gut trainierter, freundlicher Bulle. Mit einer Ausnahme: in der Musth will er in Ruhe gelassen werden. In diesen hormonell besonderen Zustand kam er in den letzten paar Jahren aber nicht mehr.

Der Asiatische Elefant Maxi 1981 bei der Ankunft im Zoo Zürich.

38 Jahre ist es her: Maxi 1981 bei seiner Ankunft im Zoo Zürich.
Foto: Zoo Zürich, Archiv

Fünfzig Jahre ist ein gutes Alter für einen Elefantenbullen. Spurlos ist die Zeit aber nicht an Maxi vorbeigegangen. Als betagtes Tier steht er unter besonderer veterinärmedizinischer Beobachtung. Seine Gesundheit und die verbleibende Lebensqualität werden in regelmässigen Abständen neu beurteilt. Ziel ist es, es rechtzeitig zu merken, falls schwere körperliche Beschwerden eintreten würden.

Asiatische Elefanten Maxi und Ruwanin im Kaeng Krachan Elefantenpark im Zoo Zürich.

Kecke Enkelin: Ruwani testet Maxis Geduld.
Bild: Zoo Zürich, Enzo Franchini

Zu Maxis Stammbaum zählen 12 direkte Nachkommen – gezeugt mit Ceyla-Himali (6), Chhukha (1), Indi (3) und Claudie (2, Circus Knie) –, 21 Enkel, von denen leider viele jung verstorben sind (Herpes, Aufzuchtprobleme), sowie 2 Urenkel. So hat Maxi seine genetische Spur in der europäischen Elefantenpopulation hinterlegt.

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