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Going wild!

Erlebnistage für bedrohte Tiere

Die Erlebnistage für bedrohte Tiere «Going wild!» bieten am Wochenende vom 2. und 3. September 2017 ein vielfältiges Programm rund um unsere Naturschutzprojekte in der Wildnis. Öffentliche Führungen, Tierpräsentationen und Fütterungen, Informationsstände, exotische Kulinarik aus Thailand, Südamerika und Madagaskar sowie viele weitere Attraktionen stehen auf dem Programm. Für die Nachteulen unter den Zoofans haben wir am Samstagabend im Rahmen der «Langen Nacht der Zürcher Museen» bis um 2 Uhr geöffnet.

Öffnungszeiten

Samstag, 2. September 2017
(Lange Nacht der Museen)
9–2 Uhr (letzter Einlass um 1 Uhr)
Sonntag, 3. September 2017 9–18 Uhr

Programmpunkte

Unsere Zooführer vermitteln Ihnen während der Erlebnistage für bedrohte Tiere «Going wild!» viel Spannendes und Wissenswertes zu unseren Tieren oder zur Technik im Masoala Regenwald und Kaeng Krachan Elefantenpark. Tickets für die Führungen können Sie bis eine Stunde vorher in unserem Online-Ticketshop oder  an der Zookasse kaufen. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt.

Zu den Familienführungen (ab 8 Jahren)

Zu den Führungen für Erwachsene (ab 16 Jahren)

Während der Erlebnistage für bedrohte Tiere «Going wild!» findet auch das beliebte Kamel- und Ponyreiten statt. Zudem können Sie im Masoala Regenwald einen  Rundgang auf den Erlebniswegen absolvieren. Informationen zur Durchführung gibt es in unserem Veranstaltungskalender.

Zum Veranstaltungskalender

Erfahren Sie mehr zu den Fischen in unserem Aquarium, füttern Sie unsere Allfarbloris mit Nektar oder erleben Sie einen tropischen Regenguss im Masoala Regenwald. Sie finden alle  Veranstaltungen während der Erlebnistage für bedrohte Tiere «Going wild!» im Veranstaltungskalender.

Zum Veranstaltungskalender

Im Zoolino dürfen die Kinder während der Erlebnistage für bedrohte Tiere «Going wild!» zweimal täglich während 30 Minuten unsere Turopolie-Schweine bürsten.

Die genauen Zeiten werden im Zoolino kurzfristig angeschlagen.

In den Jurten in der Mongolischen Steppe können Sie während der Erlebnistage für bedrohte Tiere «Going wild!» bis in die Nacht spannende Geschichten hören. Unsere Erzählerin Sibylle Baumann nimmt Sie mit auf eine fesselnde Prisch zum Thema «Vom Fressen und Gefressenwerden». Ohne Anmeldung.

  • Samstag: 16 bis 21 Uhr (zu jeder vollen Stunde ausser 18 Uhr)
  • Sonntag: 11 bis 16 Uhr (zu jeder vollen Stunde ausser 14 Uhr)

Während der Erlebnistage für bedrohte Tiere «Going wild!» präsentieren Ihnen Studenten und Mitarbeitende der Universität Freiburg, der École Polytechnique Fédérale de Lausanne EPFL und der ETH Zürich im Pantanal und auf der Selenga Vogelwiese ihre von der Natur inspirierten wissenschaftlichen Arbeiten.

Farben aus Nanostrukturen
Brilliante Farben in der Natur basieren meist auf Lichtreflektion an komplexen Nanostrukturen. Die Evolution hat eine ganze Fülle dieser Strukturen hervorgebracht, die unvergleichliche Farben und Lichtspiele erzeugen. Am Informationsstand werden einige besonders spektakuläre Beispiele dieser Strukturfarben in Schmetterlingsschuppen, Käferflügeln und Vögelfedern präsentiert und es wird aufgezeigt, wie sie als Inspiration für neue optische Materialien wie Make-Up und Sicherheitsmerkmale dienen können.

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Schwimmender Aal-Roboter
Präsentation eines Schwimmroboters, dessen Schwimmbewegung von langgestreckten Fischen wie Aalen und Neunaugen inspiriert ist. In Zukunft wird der Roboter Umweltinspektionen ausführen können, durch Wassersensoren entwickelt auf der Basis von lebenden Organismen.

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Schildkröten-Ski
Das Prinzip beim Schildkrötenpanzer ist verblüffend einfach: Die Fugen zwischen den Platten halten den Panzer flexibel, so dass die Schildkröte gemächlich ein- und ausatmen kann. Trifft aber ein schneller Schlag auf den Panzer, so verzahnen sich die Platten ineinander und bilden eine harte Schale. Ein derartiges Verhalten ist auch für Alpinski vielversprechend, da sich der Ski so an das Fahrverhalten anpassen kann. Inspiriert vom Panzer der Schildkröte wurde die Turtle-Shell-Technologie entwickelt.

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Der Elefantenrüssel als Inspiration für weiche Roboter
Der Elefant pflückt Blätter mit dem Rüssel vom Baum und der Mensch greift gekonnt nach so etwas Zerbrechlichem wie ein Glas. Da wird klar: Die Natur benutzt weiche Materialien zur Fortbewegung oder zum Greifen. Auf diesem Prinzip beruhen auch weiche Roboter aus Silikon. Mit Hilfe von 3D-Druck entsteht eine neue Generation an Robotern, die sich wie Ballons beim Aufblasen verformen und sich ganz von selber an verschiedenste Formen anpassen.

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ANYmal – Ein elektrischer Hund
Demonstration des Vierbeinroboters ANYmal. ANYmal hat Gelenke, die so dynamisch wie ihr menschliches oder tierisches Äquivalent reagieren. ANYmal kann Treppen steigen, springen und die Sprünge weich abfedern. ANYmal ist sehr robust und deshalb für den Einsatz in unwegsamem Gelände und in unwirtlichem Klima geeignet. Mit nur 30 Kilo Gesamtgewicht ist ANYmal trotz stattlicher Grösse für eine Einzelperson gut zu handhaben. Dank eingebauter Sensoren kann ANYmal seine Umgebung laufend vermessen und damit seinen Einsatz völlig autonom planen und umsetzen.

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Holz Bewegt
Am Informationsstand wird eine neuartige Nutzung des nachhaltigen Werkstoffes Holz präsentiert. Holzbilayer verkrümmen sich nach dem Vorbild von Kiefernzapfen reversibel bei einer Änderung der Luftfeuchte. Bilayer aus Holz eignen sich als nachhaltige, kostengünstige Motoren für klimaadaptive Architektur (Beschattungssysteme, Lüftungsklappen) oder zur Selbststeuerung von Solarmodulen.

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Sa, 2. Sep 17 -
So, 3. Sep 17
Ganz­tä­gig
Zoo Zürich