Amurtiger im Lebensraum Panthera des Zoo Zürich.

Lebensraum im Zoo

Panthera

Panthera ist der Lebensraum der Grosskatzen im Zoo Zürich. Seine Besonderheit: Die Tiere ziehen von Ort zu Ort.

Asiatische Löwen, Amurtiger und Schneeleoparden tauschen in Panthera immer wieder ihren Aufenthaltsort. Das fordert und fördert sie. In der Natur sind die Tiere alle gefährdet. Wir beteiligen uns an ihrer Erhaltung.

Panthera im Bild

Schneeleopard. Bild: Zoo Zürich, Tim Benz

Amurtiger. Bild: Zoo Zürich, Enzo Franchini

Asiatischer Löwe. Bild: Zoo Zürich, Enzo Franchini

Kleiner Panda. Bild: Zoo Zürich, Tim Benz

Orientierung im Zoo

Panthera im Zoo finden

Unser Zooplan zeigt Ihnen, wo im Zoo Zürich Sie Panthera finden – genauso wie alle anderen Lebensräume, Verpflegungsstätten, Toiletten, Spielplätze und mehr.

Kleiner Panda (Ailurus fulgens fulgens) im Zoo Zürich.

Panthera-Zahlen

  • 17

    Meter lang ist der «Catwalk» in luftiger Höhe.

  • 4

    verschiedene Bereiche gibt es in Panthera.

  • 1000

    Insekten aus über zehn Arten leben im Insektenwald, der zu Panthera gehört.

  • 2025

    haben wir Panthera eröffnet.

  • Heute hier, morgen dort

    Ein zentrales Element Pantheras ist das Rotationsprinzip. Im Lebensraum gibt es keine festen Aufenthaltsorte für die einzelnen Grosskatzenarten. Stattdessen sind alle vier Bereiche Pantheras miteinander verbunden. Die Grosskatzen nutzen abwechselnd sämtliche Bereiche, bleiben dabei aber immer nach Art voneinander getrennt.

    Visualisierung des Rotationsprinzips im Lebensraum Panthera des Zoo Zürich.

    In Panthera wechseln die Grosskatzenarten immer wieder ihren Aufenthaltsort. Grafik: Zoo Zürich

    Für die Grosskatzen bedeutet das Rotationsprinzip «wohldosierten Stress». Jedes Mal, wenn die Tiere den Bereich wechseln, prüfen sie den neuen Aufenthaltsort auf Konkurrenten, untersuchen die Spuren der Vorgänger und markieren das Revier neu. Das ist gut für das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere.

    Asiatischer Löwe auf dem Catwalk im Lebensraum Panthera des Zoo Zürich.

    In luftiger Höhe: der Catwalk. Bild: Zoo Zürich, Fabio Süess

    Katzen auf dem Catwalk

    Die spektakulärste Verbindung der verschiedenen Bereiche Pantheras ist der «Catwalk»: Ein mit einem dicken Baumstamm versehener Übergangssteg, der über die Köpfe der Zoogäste führt. Den Zoogästen bietet er eine neue und ungewohnte Perspektive auf die Grosskatzen. Für die Tiere ist er ein idealer Beobachtungsposten in luftiger Höhe – Katzen haben gerne alles im Blick.

    Zwei Orte, ein Ziel

    Lebensraum schützen

    Im Zoo erhalten wir Reservepopulationen der Grosskatzen – in der Natur setzen wir uns für den Schutz ihres Lebensraums ein. Erfahren Sie mehr über unser Naturschutzprojekt Kaeng Krachan.

    Amurtiger im Kaeng Krachan Nationalpark in Thailand.

    Panthera-Webcam

    Die Webcam zeigt den Panthera-Bereich «Laubwald». Es ist möglich, dass nicht immer Tiere im Bild zu sehen sind.

    Insektenwald

    Eingebettet im Grosskatzen-Lebensraum Panthera befindet sich auch der Insektenwald. Er bietet Lebensraum für bis zu 1000 Tiere aus über 10 verschiedenen Arten von Insekten, Doppelfüssern und Spinnen.

    Kleine ganz gross: Insekten spielen im Lebensraum Panthera ebenfalls eine wichtige Rolle. Bild: Zoo Zürich, Fabio Süess

    Im Aussenbereich vor dem Insektenwald finden einheimische Insektenarten einen Lebensraum, mit natürlichem Futterangebot und verschiedenen Nistmöglichkeiten.

    Im Innenbereich des Insektenwalds treffen die Zoogäste auf exotische Arten von Insekten, Gliederfüssern und Spinnen.

    Zoogäste und Tiere können sich im Insektenwald ganz nahe kommen, denn hier hat es keine Scheiben zwischen Mensch und Tier.

    Ein Kind beobachtet eine Malaiische Riesengespenstschrecke (Heteropteryx dilatata) im Insektenwald des Zoo Zürich.

    Im Insektenwald kommen sich Insekten und Menschen ganz nah. Bild: Zoo Zürich, Charles Negre

    • Bildung
    • Forschung
    • Artenschutz
    • Blick aus der Luft auf einen Teil des Nouabalé-Ndoki-Nationalparks (NNNP) im Kongo.LebensräumeWir schützen Natur – lokal und global
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