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  • Zweifarbiger Pfeilgiftfrosch im Zoo Zürich

    Zweifarbiger Pfeilgiftfrosch

    Phyllobates bicolor

    Der Zweifarbige Pfeilgiftfrosch ist eine der drei Arten, die von der indigenen Bevölkerung Kolumbiens zur Jagd mit vergifteten Pfeilen genutzt wird. Alle drei Froscharten haben hohe Konzentrationen an Batrachotoxin, wobei der Goldene Pfeilgiftfrosch der Giftigste ist und die anderen beiden, der Zweifarbige Pfeilgiftfrosch und der Goldstreifen Blattsteiger, etwa gleich giftig sind. In Gefangenschaft aufgezogene Pfeilgiftfrösche (Dendrobatiden) verlieren ihre Giftigkeit, da die Toxine über die Nahrung aufgenommen werden. Bis heute ist sich die Wissenschaft nicht sicher, welche Beutetierart die Grundlage für das wirksame Gift liefert. Bisher konnten die Giftlieferanten auf folgende Wirbellose eingeschränkt werden: Ameisen, Milben aber auch ein kleiner Käfer aus der Familie der Wollhaarkäfer (Melyridae).

    Verwandtschaft Froschlurche, Familie der Baumsteigerfrösche (Dendrobatidae, 204 Arten)
    Lebensraum tropisches feuchtes Tiefland und Regenwälder Kolumbiens
    Lebensweise tagaktiver Bodenbewohner
    Futter kleine Insekten wie Ameisen und andere Wirbellose
    Gewicht 4-5 g
    Körperlänge Männchen: bis 39,5 mm, Weibchen: bis 42,7 mm
    Gelege (Laich) Ablage von bis zu 40 Eiern im Laub, werden vom Männchen bewacht und befeuchtet bis er die Kaulquappe in nahe Fliessgewässer trägt
    Dauer Ablage Laich bis Schlupf 15 Tage
    Stadium als Kaulquappe 2 Monate
    Nutzung Pfeilgift zur Jagd (indigene Bevölkerung), Tierhandel
    Aktueller Bestand unbekannt, abnehmend
    Im Zoo Zürich seit 2024

    Verbreitung

    Verbreitungskarte Zweifarbiger Pfeilgiftfrosch

    Pat*innen

    M. Morach, Trimbach
    Y. Rüeger, Winterthur
    B. Pritschens , Volketswil
    Image
    Pat*in werden

    Preis für eine Patenschaft: CHF 150.–

    Bedrohungsstatus

    IUCN RedList