• Skorpion-Krustenechse im Zoo Zürich.
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Skorpion-Krustenechse

Heloderma horridum

Die Zähne der giftigen Krustenechse sind leicht nach hinten gekrümmt und dienen als Fangzähne. Die Zähne des Unterkiefers haben auf beiden Seiten nach oben gerichtete Furchen, worin sich das Gift aus den Unterlippendrüsen sammelt und so in die Bisswunde der Opfer gepresst und heftig hineingekaut wird. Bisse bei Menschen erzeugen Symptome wie starke Schmerzen, Schwellungen, Übelkeit und Erbrechen, Bluthochdruck und starke Wundinfektionen.

VerwandtschaftKrustenechsen (4 Arten)
LebensraumHalbwüste, Dornbuschsavanne, Trockenwald bis 1500 Meter über Meer
Lebensweisedämmerungs- und nachtaktiv, meist in Felsnischen, mehrmonatige Ruheperioden, klettert auch auf Bäume
GiftigkeitGift führt zu Schwindel und Atmungsstörungen, Todesfälle bei Menschen sind sehr selten, ärztliche Hilfe angezeigt
FutterReptilien- und Vogeleier, junge Nagetiere und Vögel
Gewicht800 g
Körperlänge70 bis 91 cm, frisch geschlüpfte Jungtiere 18 cm (inkl. Schwanz)
Gelege2 bis 30 weichschalige Eier, im Boden vergraben
Inkubationszeit8 bis 9 Monate
Lebenserwartung32 Jahre
NutzungMedizin (Nutzung des Giftes zur Regulation des Insulinhaushaltes bei Altersdiabetes)
Aktueller Bestandunbekannt, Bestandesrückgang
Im Zoo Zürich seit1955 (Geschenk des mexikanischen Staatspräsidenten, Tiere aus dem Zoo von Mexico City), 1996 europäische Erstzucht im Zoo Zürich, international koordinierte Zucht (EEP)

Verbreitung

Verbreitungskarte Skorpion-Krustenechse

Paten

S. + D. Fankhauser, Volketswil
Ch. Traber, Zürich