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Persische Kropfgazelle im Zoo Zürich.

Persische Kropfgazelle

Gazella subgutturosa subgutturosa

Junge Kropfgazellen sind ein typisches Beispiel für Ablieger. Das Jungtier ist nicht stets in der Nähe der Mutter zu finden, sondern es versteckt sich an einem geschützten Ort. Dort wartet es, bis die Mutter wiederkommt und es säugt. Abliegejunge findet man häufiger bei waldbewohnenden Arten. Als einheimisches, allgemein bekanntes Beispiel kann man das Reh erwähnen, das sein Junges im hohen Gras zurücklässt.

Verwandtschaft Paarhufer, Hornträger, «Antilopen», Gazellen (20 Arten), Kropfgazelle (4 Unterarten)
Lebensraum Halbwüsten mit Sträuchern bis 2700 Meter über Meer
Lebensweise tagaktiv, teilweise saisonale Wanderungen
Sozialstruktur temporäre Haremsgruppen, Böcke teilweise territorial, ausserhalb Paarungszeit in grossen Herden
Futter Gräser, Kräuter, Flechten, Blätter
Gewicht Weibchen 15 bis 20 kg, Männchen 20 bis 25 kg, Neugeborene bis 2 kg
Schulterhöhe 50 bis 65 cm
Hörner Hörner: Böcke 25 bis 43 cm, Weibchen hornlos oder kurze Hörner
Tragzeit 5 bis 5 ½ Monate
Wurfgrösse 1 bis 2 Jungtiere
Geschlechtsreife 1 bis 2 Jahre
Lebenserwartung über 10 Jahre
Nutzung Fleisch und als Jagdtrophäe
Aktueller Bestand alle vier Unterarten teilweise stark abnehmend, insgesamt weniger als 50'000 Tiere, in Kasachstan, Pakistan und in der Türkei praktisch ausgerottet
Im Zoo Zürich seit 1955

Verbreitung

Verbreitungskarte Persische Kropfgazelle

Paten

J. Mösler, Birmensdorf
B. + S. Gollich, Bülach
Image

Jungtiere