Madagaskar-Buntfröschchen
Mantella madagascariensis
Die auffällige Färbung des Madagaskar-Buntfröschchens dient als Warnsignal für Fressfeinde, welche diese auf die Giftigkeit hinweist. Es wird jedoch auch vermutet, dass die markante Färbung bei der Partnerwahl eine wichtige Rolle spielt und auffällige Farben bevorzugt werden. Das Madagaskar Buntfröschchen zeigt eine ungewöhnliche Form der Umklammerung zur Paarung (Amplexus), wobei das Männchen die Bauchseite seiner Oberschenkel auf den Kopf des Weibchens legt. Dadurch kann das Sperma entlang des Rückens der Weibchen zu den abgelegten Eiern gelangen.
Die Art der Madagaskar-Buntfröschchen wird oft mit Mantella baroni und Mantella pulchra, zwei anderen Arten der Mantellinae-Familie, verwechselt.
| Verwandtschaft | Froschlurchen, Madagaskar-Buntfrösche (Mantellinae, 191 Arten) |
| Lebensraum | subtropische Regenwälder Ostmadagaskars, entlang von Flüssen und Bächen |
| Lebensweise | tagaktiver Bodenbewohner |
| Futter | kleine Insekten wie Ameisen und andere Wirbellose |
| Gewicht | Bis zu 4 g |
| Körperlänge | Männchen bis 22 mm, Weibchen bis 25 mm |
| Gelege (Laich) | auf Steinen abgelegt, nahe Gewässer |
| Dauer Eiablage bis Schlupf | bis zum ersten Regenfall |
| Stadium als Kaulquappe | entwickeln sich im Wasser |
| Nutzung | Terraristik |
| Aktueller Bestand | unbekannt, abnehmend |
| Im Zoo Zürich seit | 2025 |
Verbreitung