Indischer Segelflossen-Doktorfisch
Zebrasoma desjardini
Mit seinem kleinen, vorstülpbaren Maul und den scharfen Zähnen weidet der Indische Segelflossen-Doktorfisch den Algenbewuchs von Hartsubstraten ab und trägt so dazu bei, dass Algen nicht die Korallen überwuchern.
Typisch für diese Fischart sind die scharfen, dornartigen Hornplatten an der Schwanzwurzel, die auch „Skalpelle“ genannt werden. Mit ihnen kann sich der Indische Segelflossen-Doktorfisch gegen Feinde und Artgenossen verteidigen. Die Scheide dieser Stacheln ist auffällig schwarz gefärbt. Zum Imponieren stellen die Fische ihre grossen Rücken- und Afterflossen auf. Dadurch wirken sie grösser.
Männchen und Weibchen sehen sich sehr ähnlich. Die Männchen werden jedoch meist etwas grösser und zeigen während der Fortpflanzungszeit kräftigere Farben. Besonders die hellen und dunklen Streifen am Kopf treten dann deutlicher hervor.
| Verwandtschaft | Doktorfische (Acanthuridae), Segelflossendoktorfische (Zebrasoma, 7 Arten) |
| Lebensraum | korallenreiche Lagunen und Riffe (bis zu 30 m Tiefe) |
| Lebensweise | Erwachsene kommen meist paarweise vor, Jungfische leben einzeln häufig in geschützten Bereichen innerhalb der Riffe |
| Nahrung | Algen, gelegentlich auch kleine Wirbellose |
| Körperlänge | ca. 30 bis 40 cm |
| Fortpflanzung | Das Ablaichen findet im offenen Meer statt; keine Brutpflege. Die Larven werden durch die Meeresströmung weggetragen und sind Teil des Planktons. |
| Bedrohung | nicht gefährdet |
| Nutzung | Aquaristik |
| Aktueller Bestand | unbekannt, häufig vorkommende Art |
| Im Zoo Zürich seit | 2026 |
Verbreitung