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  • Hammerkopf im Zoo Zürich.

    Hammerkopf

    Scopus umbretta

    Das Nest des Hammerkopfs hat einen Durchmesser von bis zu eineinhalb Metern. Beide Partner helfen beim Bau. Zuerst werden Zweige aufeinandergeschichtet, die mit Schlamm verklebt werden. So entsteht einen Plattform. Dann werden die Wände gebaut und zuletzt ein kuppelartiges Dach. Der Zugang zum Nest erfolgt von der Unterseite und mündet in einen halben Meter langen Tunnel bis zur Nistkammer. Ein Paar baut häufig mehrere Nester. Das beliebteste Nest wird während mehreren Jahren benutzt und dabei immer wieder ausgebessert und ausgebaut.
    Die Bezeichnung Hammerkopf kommt von seiner ungewöhnlichen Kopfform. Die bei Erregung nach hinten gerichtete Federhaube und der langgezogene Schnabel erinnern beim Seitenanblick an die Form eines Hammers.

    Verwandtschaft Ruderfüsser, Hammerköpfe, Hammerkopf (mindestens 2 Unterarten)
    Lebensraum Feuchtgebiete, Wasserlöcher und Flussdeltas mit Einzelbäumen sowie Mangroven
    Vogelzug standorttreu
    Sozialstruktur Einzelgänger, an Ruheplätzen in Gruppen
    Futter Fische, Amphibien, Kaulquappen, Krebse, Insekten, Würmer, kleine Säugetiere
    Nahrungserwerb tag- und dämmerungsaktiv, wühlt Bodengrund mit den Füssen auf und stochert mit dem Schnabel im Schlamm
    Gewicht bis 470 g
    Körperlänge bis 56 cm
    Gelege 3 bis 7 Eier
    Nest zwei oder mehrere riesige Kugelnester auf vorzugsweise toten Bäumen
    Brütende Tiere beide Elternteile
    Brutdauer etwa 21 Tage, Nesthocker
    Lebenserwartung 20 Jahre
    Nutzung traditionelle Medizin (Nigeria)
    Aktueller Bestand weniger als 1,1 Millionen, stabil
    Im Zoo Zürich seit 2002, international koordinierte Zucht (ESB)

    Verbreitung

    Verbreitungskarte Hammerkopf

    Paten

    B. Jentsch, Winterthur
    A. Stähli, Kloten
    N. Wewerka, Pfaffhausen