Grünes Buntfröschchen
Mantella viridis
Die Art des Grünen Buntfröschchens lebt im Norden Madagaskars und zeigt trotz ihres kleinen Verbreitungsgebiets leicht variierende Farbmuster. Je nach Zusammensetzung ihrer Nahrung enthält das Gift, welches die Frösche zur Abwehr produzieren, unterschiedliche Substanzen (mehrheitlich Alkaloide).
Unter den fragmentierten Populationen des Grünen Buntfröschchens findet kein genetischer Austausch mehr statt, sodass die genetische Vielfalt immer mehr verarmt. Ausserhalb Madagaskars wird die Art im kleinen Rahmen gezüchtet, wodurch langsam, aber stetig eine kleine Reservepopulation entsteht, welche das Aussterben der Art verhindern soll. Erfreulicherweise scheint sich die Froschart jedoch schnell in neuen Lebensräumen zurecht zu finden. So wurde das Grüne Buntfröschchen auch in Mangoplantagen und in der Nähe von Bewässerungsanlagen in Städten gefunden. Diese Anpassungsfähigkeit zeigt eine Strategie, welche für ein Überleben der Art trotz einschneidendem Lebensraumverlust sprechen.
| Verwandtschaft | Froschlurche, Madagaskar-Buntfrösche (Mantellinae, 191 Arten) |
| Lebensraum | Trockenwälder und Karstlandschaft in der Nähe von Bachläufen und temporären Gewässern |
| Lebensweise | tagaktiver Bodenbewohner; lebt in kleinen Gruppen |
| Futter | kleine Insekten und andere Wirbellose |
| Gewicht | bis zu 5 g |
| Körperlänge | Männchen bis 25 mm, Weibchen bis 30 mm |
| Gelege (Laich) | Das Weibchen legt 15 bis 60 gelbgrüne befruchtete Eier auf Steine oder Wurzeln, wo sie vom Männchen bewacht werden. Bei starkem Regen schlüpfen die Kaulquappen und fliessen mit dem Regenwasser in Tümpel ab. |
| Dauer Ablage Laich bis Schlupf | 1-3 Wochen |
| Stadium als Kaulquappe | 3-4 Monate |
| Nutzung | Terraristik |
| Aktueller Bestand | unbekannt, abnehmend |
| Im Zoo Zürich seit | 2026 |
Verbreitung