Goldfröschchen
Mantella aurantiaca
Wie bei den Pfeilgiftfröschen (Dendrobatiden) aus Südamerika üblich, sind auch die Frösche Madagaskars der Familie der Mantellidae giftig, so auch das wildlebende Goldfröschchen. Das Gift wird mit der Nahrung, insbesondere Insekten, aufgenommen und reichert sich in der Haut an. Dort wird es von Hautdrüsen abgesondert und schützt die Frösche vor Fressfeinden sowie vor Bakterien- und Pilzbefall. Ihre Giftigkeit zeigen sie durch ihre auffällige orange-gelbe Färbung, die als Warnsignal für Feinde dient. Das Goldfröschchen kommt nur in einem begrenzten Gebiet im Osten Madagaskars vor. Durch die zunehmende Abholzung der Wälder verliert es jedoch seinen Lebensraum, da dieser stark fragmentiert wird. Aufgrund dieser Bedrohung eignet sich das Goldfröschchen als leuchtender Botschafter für den Amphibienschutz und den allgemeinen Naturschutz auf Madagaskar.
| Verwandtschaft | Froschlurche, Madargaskar-Buntfösche (Mantellinae, 191 Arten) |
| Lebensraum | lichte Sumpfwäldern mit dichter Bodenvegetation in der Nähe von Bächen und Süsswasserquellen |
| Lebensweise | tagaktiv, boden- und baumbewohnend, in kleinen Gruppen |
| Futter | kleine Insekten, Ameisen, Wirbellose |
| Gewicht | bis zu 5 g |
| Körperlänge | Männchen bis 24 mm, Weibchen bis 31 mm |
| Gelege (Laich) | 40-110 Eier werden entweder auf Moos, verrottenden Blätter oder andere feuchte Stellen ausserhalb des Wassers abgelegt, gleich darauf werden sie vom Männchen befruchtet |
| Stadium im Laich | 6–12 Tage |
| Stadium als Kaulquappe | 8–14 Wochen |
| Nutzung | Terraristik |
| Aktueller Bestand | unbekannt, abnehmend |
| Im Zoo Zürich seit | 2026 |
Verbreitung