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Chile-Flamingo im Zoo Zürich.

Chile-Flamingo

Phoenicopterus chilensis

Drei der sechs Flamingoarten kommen in gemässigt warmen bis tropischen Regionen der Erde vor. Die anderen drei Arten, wozu auch der im Zoo Zürich gehaltene Chile-Flamingo gehört, fühlen sich in erstaunlich kalten Lebensräumen wohl.

Zum Nahrungserwerb sind alle Flamingos auf salzhaltige Binnenseen angewiesen. In solchen Gewässern wächst pflanzliches und tierisches Plankton, welches die Tiere mit ihren nach unten geknickten Schnäbeln aus dem Wasser filtern. Solche Gewässer gibt es nicht nur auf Meereshöhe, sondern auch in den Anden Südamerikas in Höhenlagen über 4000 Meter über Meer. Die Nachttemperaturen können dort unter minus 20 Grad Celsius fallen.

Zusammen mit Algen und Krebsen nehmen die Flamingos verschiedene Farbstoffe auf. Diese werden zuerst in der Leber in rötliche Pigmente umgewandelt und schliesslich in den Federn der Vögel eingelagert. Ohne diese Pigmente wären Flamingos weiss.

Verwandtschaft Flamingos (6 Arten)
Lebensraum salzhaltige Seen bis 4500 Meter über Meer, Meeresküsten
Lebensweise bodenlebend, in flachen Gewässern, tagaktiv
Vogelzug saisonal innerhalb des Brutgebietes, brütet nicht im Chacogebiet
Sozialstruktur in grossen Kolonien, Saisoneinehe
Futter kleine Krebse, Schnecken, Insekten, Algen, Karotin als Futterzusatz im Zoo; Küken mit Kropfmilch: Dabei handelt es sich um Gewebezellen, die sich im Verdauungstrakt und im Kropf der Elterntiere ablösen und in Form einer «Milch» dem Jungtier übergeben werden
Nahrungserwerb im Wasser, an der Wasseroberfläche
Gewicht 2 bis 2,5 kg
Körperlänge 120 bis 140 cm, davon Beine 40 bis 50 cm
Gelege 1 Ei, sehr selten 2 Eier
Nest beide Elternteile bauen einen Bruthügel aus Schlick und Lehm
Brütende Tiere beide Elternteile
Brutdauer 27 bis 31 Tage
Geschlechtsreife 1½ bis 2 Jahre
Lebenserwartung 60 Jahre
Nutzung Eier zum Verzehr, Fleisch, Federn
Aktueller Bestand weniger als 300'000 Tiere, abnehmend, aus Tierhaltungen entflohene Tiere brüten in einer etwa 40 Tiere grossen Kolonie in Nordrhein-Westfalen / Deutschland
Im Zoo Zürich seit 1951, insgesamt 68 Küken in Zürich geschlüpft

Verbreitung

Verbreitungskarte Chile-Flamingo

Video

Video: Zoo Zürich, Nicole Schnyder

Tierstimme

Paten

S. Schurter, Thalwil
Y. Abdelhak, Effretikon
OFFSTREAM, Zürich
G. Banzer, Zürich
M. Furter, Rümlang
M. Chiabotti, Winterthur
L. Büttiker, Opfikon
S. Mähner, Zürich
L. Sigrist, Flaach
F. Leutwyler + D. Beckert, Glattpark (Opfikon)
B. Gilg, Wigoltingen
F. Beglinger, Schaffhausen
H. Widmer, Oberlunkhofen
B. Lauber, Niederglatt
M. Lindegger, Cham
A. Weisshaupt, Winterthur
N. Ambrosini, Baltenswil
C. Strobl Pigozzo, Zürich
Ph. Sele, Triesenberg
E. C. Ruppert, Neftenbach
C. Rüegger, Zollikofen
V. Di Falco, Küsnacht
S. Thon, Klosters
P. Allenspach, Uster
M. Hoengger, Zürich
A. Keller, Windisch
E. Broger, Chur
E. Egle, Winterthur
C. Barizzi, Seuzach
E. Walthert, Au ZH
C. Frei, Mollis
S. Klein, Effretikon
L. Theus, Adliswil
M. Hess, Dänikon
C. Mauerer, Hombrechtikon
A. Freitag, Grafstal
I. Neuhaus, Wettingen
A. Bruggesser, Lindau
P. Kulka, Zürich
O. Kendziorra, Cham
S. Reichmuth, Gross SZ
B. + R. Ulrich-Meier, Lieli
N. Erismann, Volketswil
E. Dalcher, Regensdorf
B. Müller, Wangen bei Dübendorf
Y. Traeber, Zürich
R. Löschhorn, Zürich
J. Mösler, Birmensdorf
H. Stäubli Müller, Horgen
J. Käppeli, Hinwil
C. Chirico, Chur
R. Steinberger, Zürich
G. Huber, Zürich
P. De Matteis, Zürich
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Jungtiere