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Balistare im Zoo Zürich.

Balistar

Leucopsar rothschildi

Der Balistar wurde erst 1910 auf Bali entdeckt. Der Bestand wurde damals auf 1'000 Vögel geschätzt. 1975 waren es nur noch knapp 200 Tiere. Der Vogel ist in Asien ein begehrter Käfigvogel, für den 1999 bis zu 3'000 Franken bezahlt wurde. Obwohl die indonesische Regierung ein Handelsverbot erlassen hatte, fiel der Bestand bis 2004 auf rund 20 freilebende Vögel. Zwei Jahre später wurden 64 Vögel auf der östlich von Bali gelegenen Insel Nusa Penida freigelassen. Diese Vögel kommen aus Zuchtprogrammen der zoologischen Gärten und von privaten Züchtern, die sich für den Erhalt dieses Vogels engagiert haben. Auch der Zoo Zürich ist seit vielen Jahren am Zuchtprogramm beteiligt.

Verwandtschaft Sperlingsvögel, Singvögel (4000 Arten), Stare (120 Arten)
Lebensraum Busch- und Baumsavanne, Trockenwald, Palmenhaine bis 200 Meter über Meer
Vogelzug standorttreu
Sozialstruktur Dauereinehe, ausserhalb Brutzeit in Gruppen
Futter Raupen, Ameisen, Termiten, Früchte, Samen
Nahrungserwerb in Bodennähe und auf Bäumen
Gewicht 80 bis 110 g
Körperlänge 25 cm (inkl. Schwanz)
Gelege 3 bis 4 Eier
Nest in Spechthöhlen oder Felsspalten, auch auf Palmen und in Baumkronen
Brütende Tiere beide Elternteile
Brutdauer 12 bis 16 Tage
Lebenserwartung 22 Jahre
Nutzung als Ziervogel (in Indonesien illegal)
Aktueller Bestand 100 Tiere auf Nusa Penida und 40 Tiere auf Bali, in Zoos und Privathaltungen über 1000 Tiere
Im Zoo Zürich seit 1963, 173 Jungvögel, international koordinierte Zucht (EEP)

Verbreitung

Verbreitungskarte Balistar

Paten

O. Lüscher, Wallisellen
E. I. Achermann, Dättlikon
R. Hank, Rüschlikon
M. Walch, Marbach
M. Specker, Heerbrugg
Th. Greb, Zürich
Ch. Arnold, Uster
D. Vogel, Dagmersellen
A. am Rhyn, Sursee
S. Bücheler, Buchberg
S. Dinkel, Hofstetten
Weinstube Weisse Rose Genuss3 GmbH, Zürich
L. Ljaskowski, Zürich
M. Dürr, Baden
L. Greminger, Winterthur
D. Röösli, Kerns
W. Saner, Trimbach