• Asiatische Elefanten im Zoo Zürich.
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Asiatischer Elefant

Elephas maximus

Elefanten lieben Wasser. Sie sind gute und ausdauernde Schwimmer. Dazu bewegen die Elefanten alle vier Beine gleichzeitig. Der mächtige Körper verleiht ihnen genug Auftrieb. Das Gesicht befindet sich meist oberhalb der Wasseroberfläche, der Mund ist im Wasser. Damit sie atmen können, nutzen sie den Rüssel als Schnorchel. Im Freiland sind vor allem die schwimmenden Elefanten der zu Indien gehörenden Inselgruppe der Andamanen bekannt. Da kommt es schon mal vor, dass Elefanten eine Insel verlassen und mehrere Kilometer schwimmend durch die Andamanensee eine andere Insel erreichen. Elefanten betreiben eine aufwändige Hautpflege, die sehr viel Zeit benötigt. Dabei wird gebadet, gesuhlt, massiert und der Körper mit Staub eingepudert, um die lästigen Parasiten in den Hautfalten loszuwerden. Die grossen, gut druchbluteten Ohren dienen der Wärmeregulierung, denn Elefanten besitzen keine eigentlichen Schweissdrüsen. Bei grosser Hitze kann die Wärmeabgabe durch das Wedeln mit den Ohren verstärkt werden.
VerwandtschaftAfrotheria, Rüsseltiere, Elefanten (3 Arten), Asiatischer Elefant (3 oder 4 Unterarten)
LebensraumTrockenwald, Regenwald, Buschwald und Grasland
Lebensweisetagaktiv, im Freiland jedoch vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber eher am Schatten ruhend
SozialstrukturHerden mit verwandten erwachsenen Weibchen und deren Jungtieren, Männchen in Kleingruppen oder als Einzelgänger
Futterbis zu 150 kg täglich, zusammengesetzt aus frischem Gras und Heu, Blättern, Zweigen und Ästen, Rinden, Früchten, im Zoo auch Karotten und Randen
GewichtWeibchen bis 4600 kg, Männchen bis 5500 kg, Neugeborene etwa 100 kg
Körperhöhe3,4 m (maximale Schulterhöhe)
Kopf-Rumpflängebis zu 5 m
Schwanzlängebis 1,5 m
Tragzeit630 bis 690 Tage
Wurfgrösse1 Jungtier, selten Zwillinge
Geschlechtsreife15 bis 17 Jahre, im Zoo früher
Lebenserwartung50 bis 60 Jahre, in Zoos bis 69 Jahre
NutzungStosszähne (Elfenbein), Fleisch, Leder, als Arbeits- und Reittier und in kulturellen und religiösen Zeremonien als sogenannte Tempelelefanten
Aktueller Bestandhöchstens 40'000 Tiere, davon 20'000 Tiere in Indien, je 4000 Tiere in Burma und Sri Lanka, in europäischen Zoos: 84 Bullen und 214 Weibchen in 72 Zoos (Stand 2015)
Im Zoo Zürich seit1929 beim damaligen Hauptgebäude (heute Pinguinanlage), ab 1971 bis 2014 in einem Elefantenhaus mit Aussenanlage (heute Mongolische Steppe), ab 2014 im Kaeng Krachan Elefantenpark, insgesamt 9 Jungtiere, international koordinierte Zucht (EEP)

Verbreitung

Verbreitungskarte Asiatischer Elefant

Videos

Videos aus dem Kaeng Krachan Elefantenpark (Youtube-Playlist).

Tierstimme

Futtermenge pro Tag

  • 15 kg Heu
  • 5 kg Stroh
  • 6 kg Elefantenwürfel
  • 6 kg Gemüse und Früchte (Karotten, Randen oder Futterrüben, Blumenkohl, Sellerie, Fenchel, Lauch, Äpfel)
  • Futteräste zum Knabbern

Unser engagement für wilde Elefanten

Unsere Ausstellung zum Thema

Paten

CEYLA-HIMALI in memoriam R. + R. Schlageter, Zollikon
CHANDRA Lüscher Gartenbau-Baumschulen AG, Zürich
FARHA Schlageter-Hofmann Stiftung
INDI H. Bär-Wolff-Limper, Zürich
OMYSHA Eduard Truninger AG, Zürich
RUWANI Preisig AG, Zürich
THAI M. Wirth-Wolff, Zürich
Illustration Asiatischer Elefant

Jungtiere

25. Februar 2017
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