Aldabra-Riesenschildkröten (Geochelone gigantea) im Masoala Regenwald des Zoo Zürich

Aldabra-Riesenschildkröte

Aldabrachelys gigantea

Die Aldabra-Riesenschildkröte ist die zweitgrösste Landschildkrötenart der Welt.

VU

Rote Liste
Gefährdet
Zuchtprogramm

Die Aldabra-Riesenschildkröte erreicht ein Körpergewicht von bis zu 250 Kilogramm und eine Panzerlänge von bis zu 120 Zentimetern. Sie lebt heute nur noch auf dem nördlich von Madagaskar gelegenen Aldabra-Atoll der Seychellen.

Die Schildkröten bevorzugen schattiges Buschwerk, um der Mittagshitze auszuweichen. Zur Abkühlung suchen sie häufig Teiche zum Baden auf.

Aldabra-Riesenschildkröten fressen Pflanzen und sind dabei nicht wählerisch. Sie essen sogar trockene Blätter der Kokospalme.

Das Weibchen legt 4 bis 14 kugelförmige Eier in selbstgegrabene Gruben im Sand. Je nach Bebrütungstemperatur schlüpfen die Jungtiere nach 98 bis 200 Tagen.

Galapagos- und Aldabra-Riesenschildkröten sind am einfachsten am Nackenschild voneinander zu unterscheiden. Die Aldabra-Riesenschildkröte besitzt das kleine Schild, die Galapagos-Riesenschildkröte dagegen nicht.

Verwandtschaft

Landschildkröten (Testudinidae), Seychellen-Riesenschildkröten (Aldabrachelys, 1 Art)

Lebensraum

Küstengebiete und offenes Buschland mit Gräsern und Seggen

Lebensweise

tagaktiv, Wanderungen zu den Eiablageplätzen

Sozialstruktur

grosse Herden

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald
Verwandtschaft

Landschildkröten (Testudinidae), Seychellen-Riesenschildkröten (Aldabrachelys, 1 Art)

Lebensraum

Küstengebiete und offenes Buschland mit Gräsern und Seggen

Lebensweise

tagaktiv, Wanderungen zu den Eiablageplätzen

Sozialstruktur

grosse Herden

Lebensraum im Zoo:

Masoala Regenwald

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Helfen Sie uns beim Artenschutz!

Aldabra-Riesenschildkröte für CHF 1'000.–

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Aldabra-Riesenschildkröte (Geochelone gigantea) im Masoala Regenwald des Zoo Zürich.

Aldabra-Riesenschildkröten sind die zweitgrössten Landschildkröten der Welt. Foto: Zoo Zürich, Tim Benz

Riesenschildkröten auf kleinen Inseln?

Die Frage, wieso es ausgerechnet auf dem kleinen Galapagosarchipel und den Seychellen im Indischen Ozean die grössten Landschildkröten der Erde gibt, ist nicht geklärt.

Einerseits gibt es die Vermutung, dass die Besiedlung durch kleinere Schildkrötenarten vom umliegenden Festland (Afrika, Südamerika) ausging. Die Tiere könnten auf Treibgut wie schwimmenden Baumwurzeln auf verschiedene kleine Inseln angeschwemmt worden sein. Im Verlaufe der Evolution haben sie sich dort zu Riesenformen entwickelt. Für diese Theorie spricht, dass die Köhlerschildkröten Südamerikas mit den Riesenschildkröten auf den Galapagosinseln eng verwandt sind.

Eine andere Ansicht ist, dass es sich bei den Aldabra- und Galapagos-Riesenschildkröten um die letzten Überlebenden einer einst weltumspannenden Artengruppe handelt. Die heutigen Riesenschildkröten wären in dieser Theorie nur Zwergformen einer Schildkrötengruppe mit einst gigantisch grossen Tieren.

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