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Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.
Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.
Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.
Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.
Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.
Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.

Ushindis Sehvermögen deutlich verbessert

Der Gesundheitszustand des Nashornkalbes Ushindi hat sich in den letzten Tagen deutlich verbessert. Sie scheint viel besser sehen zu können und kann deshalb nun auch in die für die Zoobesucherinnen und -besucher einsehbare grosse Aussenanlage der Lewa Savanne gelassen werden.

Das am 7. Mai 2020 geborene weibliche Nashornkalb Ushindi scheint ihre anfänglichen Augenprobleme überwunden zu haben. Kurz nach der Geburt stellte man bei Ushindi Probleme beim Erkennen der Umgebung fest. Sie schien ein eingeschränktes Sehfeld zu haben und zeigte entsprechend Schwierigkeiten, sich in ihrer Anlage zurechtzufinden. Die tierärztlichen Untersuchungen brachten jedoch keine klare Diagnose. Ansonsten zeigte sich Ushindi gesund und legte beträchtlich an Gewicht zu.

In den letzten Tagen veränderte sich die Situation nun. Ushindi reagierte vermehrt auf Bewegungen und schien sich in der Hintergrundanlage immer besser zurechtzufinden. Aus diesem Grund liessen die Tierpfleger sie zusammen mit ihrer Mutter Tanda versuchsweise auf den Winterplatz vor dem Giraffenhaus. Erfreulicherweise verhielt sich Ushindi dort wie ein gesundes junges Nashornkalb. Sie erkundete aktiv die Umgebung, folgte ihrer Mutter, spielte ausgiebig und zeigte keine visuelle Beeinträchtigungen mehr.

Ushindi und ihre Mutter werden nun an die grosse Savannen-Aussenanlage und die anderen Tiere gewöhnt. Somit ist das Jungtier ab sofort für die Besucherinnen und Besucher ersichtlich. 

Breitmaulnashörner sind in ihrem Bestand bedroht. Ushindi ist, wie auch ihre Mutter Tanda und ihre Schwestern, Teil eines europaweiten Erhaltungszuchtprogrammes. Der Zoo Zürich unterstützt zudem seit über zwanzig Jahren das Lewa Wildlife Conservancy, ein Reservat in Kenia, das zum UNESCO-Weltnaturerbe gehört. Zum Engagement gehören die Bekämpfung der Wilderei, die Minderung von Mensch-Wildtier-Konflikten sowie sozioökonomische Projekte für die Bevölkerung.

VIDEOS

Videos unter Quellenangabe zur redaktionellen Berichterstattung über den Zoo Zürich freigegeben.

Video Ushindi

Video: Nashorn-Jungtier Ushindi zum ersten Mal auf der grossen Aussenanlage der Lewa Savanne.
Copyright: Zoo Zürich, Nicole Schnyder

BILDER

Bilder unter Quellenangabe zur redaktionellen Berichterstattung über den Zoo Zürich freigegeben.

Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.

Nashornkalb Ushindi erkundet zum ersten Mal die grossen Aussenanlage der Lewa Savanne.
Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.

Auch die Schlammsuhle erkundet Ushindi neugierig.
Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.

Bei Mutter Tanda gucken, wie das Einschlammen geht.
Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.

Ebenfalls zum ersten Mal trifft Ushindi die Grevyzebras.
Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.

Ushindi.
Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Nashornkalb Ushindi beim ersten Ausflug in die Savanne.

Ushindi.
Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Das Naturschutzprojekt Lewa

Das Naturschutzprojekt Lewa.
Video: Zoo Zürich, naturemovie.ch