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  • Trächtige Elefantenkuh Indi im KKEP.

    Nachwuchs bei den Elefanten erwartet

    Im Kaeng Krachan Elefantenpark steht im Frühjahr 2026 eine Geburt an. Die bereits sehr erfahrene Elefantenkuh Indi ist trächtig. Bereits vier Mal brachte sie erfolgreich Nachwuchs zur Welt. Mit der Haltung der Asiatischen Elefanten beteiligt sich der Zoo Zürich am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) für die stark bedrohte Art.

    Seit bald 19 Monaten ist Elefantenkuh Indi trächtig. Vater des noch ungeborenen Kalbs ist der 21-jährige Elefantenbulle Thai. Aller Voraussicht nach wird die Geburt zwischen Ende April und Anfang Juni stattfinden. Die maximale Tragezeit bei Asiatischen Elefanten beträgt 22 Monate.

    «Die Trächtigkeit bei unseren Asiatischen Elefanten freut uns, auch wenn wir vorsichtig optimistisch sind. Die Geburt sowie die ersten Wochen sind immer die heikelsten Momente im Leben eines Jungtieres. Elefantenkuh Indi hat jedoch schon mehrmals erfolgreich geboren, das stimmt uns zuversichtlich. Mit dem zu erwartenden baldigen Zuwachs können wir einen wichtigen Beitrag zur europäischen Reservepopulation und damit zum Erhalt der stark bedrohten Art leisten», erklärt Zoodirektor Severin Dressen. 

    Enge Begleitung und Kontrolle

    Indi (40) gilt als sehr erfahrene Elefantenkuh. Die Trächtigkeit verläuft bislang sehr gut und ohne Komplikationen. Für die Herde bestehend aus Leitkuh Indi und ihrer Tochter Chandra wäre der Zuwachs wünschenswert. Gleich zwei Herdenmitglieder waren 2022 dem Herpesvirus zum Opfer gefallen, was die Gruppe stark dezimiert hatte. 

    Das Verhalten der Elefantenkuh steht unter enger Beobachtung. Etwa Ende April wird das Tierärzteteam zudem mit der täglichen Messung der Hormonwerte beginnen. Das ermöglicht es, den Geburtszeitpunkt möglichst genau voraussagen und so sicherzustellen, dass der Geburtsverlauf von Anfang an intensiv überwacht werden kann.

    Als moderner Zoo hält der Zoo Zürich die Elefanten im geschützten Kontakt, bei dem die Tierpfleger*innen und Tierärzt*innen zu keinem Zeitpunkt direkten Kontakt zu den Tieren haben. Dies ist eine Haltungsform, bei der die Elefantenweibchen in ihrem natürlichen Sozialsystem, dem sogenannten Matriarchat, leben und die Geburt im entsprechenden Rahmen stattfinden wird.

    Elefantenschutz in Thailand

    Der Asiatische Elefant gilt laut der Weltnaturschutzorganisation IUCN als stark bedrohte Tierart. Weltweit gibt es noch schätzungsweise nicht mehr als 40'000 wildlebende Elefanten. Vor allem die anhaltende Zerstörung und damit der Verlust von Lebensraum üben Druck auf die noch bestehenden Populationen aus. Auch die dadurch entstehende Nähe zum Menschen wird immer wieder zum Problem. 

    Im Rahmen seines Naturschutzprojekts zum Erhalt des Lebensraums des Asiatischen Elefanten in Thailand setzt sich der Zoo verstärkt auch für die Entschärfung des Mensch-Tier-Konflikts ein. Bereits seit 2009 unterstützt der Zoo die wichtige Arbeit von WCS Thailand im Kaeng Krachan Nationalpark bei der Ausbildung von Ranger*innen sowie dem sehr erfolgreichen Elephant-Human-Conflict-Team. Allein im vergangenen Jahr konnten so 99 Prozent der Versuche von Elefanten sich in landwirtschaftlichen Kulturen zu verköstigen durch das rechtzeitige Eingreifen des Teams vereitelt werden.

    Bilder

    Die Bilder sind unter Quellenangabe zur redaktionellen Berichterstattung über den Zoo Zürich freigegeben.

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    Asiatische Elefanten im Kaeng Krachan Elefantenpark des Zoo Zürich.

    Elefantenkuh Indi mit ihrer Tochter Chandra und in der Mitte Elefantenbulle Thai im Kaeng Krachan Elefantenpark. Foto: Zoo Zürich, Tim Benz.