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Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.
Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.
Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.
Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.
Aquarium ohne Besucher im Zoo Zürich.

Coronavirus: Info-, Video- und Bildmaterial leerer Zoo

Infos, Video- und Bildmaterial aus dem Zoo Zürich, der aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie für die Besucher geschlossen ist.

Aufgrund der vom Bundesrat beschlossenen Massnahmen im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie ist der Zoo Zürich derzeit für die Besucher geschlossen. Wie lange die Schliessung andauert, ist offen. Der Zoo evaluiert die Situation in Austausch mit den Behörden laufend. Der aktuelle Stand der Dinge ist jederzeit einsehbar auf zoo.ch/coronavirus.

Medienschaffenden stehen wir derzeit gerne telefonisch für Auskünfte/Interviews zur Verfügung. Hier stellen wir Ihnen zudem Infos sowie Video- und Bildmaterial zur Verfügung, das Sie ihm Rahmen der Berichterstattung über die Zooschliessung wegen des Coronaviruses unter Quellenangabe gerne verwenden dürfen.

Im Lewa-Tagebuch und auf unseren Social-Media-Kanälen (Instagram, Facebook, Twitter) berichten wir weiterhin aus dem Zoo. Wir verfügen zudem über Webcams, die Livebilder aus dem Kaeng Krachan Elefantenpark und anderen Tieranlagen senden.

Info: Zoo geschlossen – was bedeutet dies für die Tiere?

Der Zoo Zürich hat eigentlich das ganze Jahr hindurch jeden Tag geöffnet, dies seit seiner Eröffnung im Jahr 1929. Mit wenigen Ausnahmen: 1949 blieben die Tore wegen eines Ausbruchs der Maul- und Klauenseuche während einiger Zeit geschlossen. Aus dem gleichen Grund musste der Zoo auch 1951 und 1965 einige Zeit geschlossen werden. Und nun – mit dem am Freitag, den 13. März, gefällten Entscheid – seit dem 14. März ist der Zoo aufgrund der rasanten Ausbreitung des Coronavirus wiederum zu.

Ein geschlossener Zoo bedeutet menschenleere Besucherbereiche, kein «Leben» ausserhalb der Gehege, kein Kinderlachen. Das bedeutet aber auch, dass sich dadurch die Umwelt der im Zoo lebenden Tiere verändert. Die Tiere wissen, in welchem Bereich ihrer Anlage normalerweise Besucher erscheinen, vorbeigehen oder stehen bleiben, woher die Geräusche kommen, wohin sie ihre Aufmerksamkeit richten müssen. Und dies in einem täglichen Ablauf. Die Tiere nehmen ihre bevorzugten Distanzen zu den Besuchern ein und bestimmen so die Nutzung ihrer Anlage.

Besucher als «Umweltfaktor»

Für verschiedene Arten, insbesondere Primaten, sind die Besucher ein interessanter Umweltfaktor. Mit dieser «Umwelt» kann auch interagiert werden: Wenn die Gorillas zum Beispiel an die Scheibe springen oder im Vorbeigehen an die Scheibe klopfen, erwarten sie eine Reaktion auf der Besucherseite. Schon ein abendlicher Spaziergang im Zoo kann spezielle Aufmerksamkeit erregen, da zu dieser Zeit dieser «Umweltfaktor Mensch» nicht erwartet wird.

Bleibt dieser «Mensch» nun längere Zeit aus, fehlt ein Umweltreiz. Huftiere etwa reagieren dann besonders aufmerksam, wenn dennoch eine Person erscheint (Tierpfleger erkennen sie, das bleibt «normal»). Menschenaffen fehlt ein interaktiver Teil ihrer Umwelt (dass diese Tiere sehr wohl mitbekommen, was ausserhalb ihrer Anlage läuft, zeigt der Umstand, dass sich der Tierarzt kaum unbemerkt im Besucherbereich aufhalten kann). So begegnen jetzt insbesondere die Gorillas gelegentlichen Besuchern des Menschenaffenhauses mit grossem Interesse. Um diese Tiere nun anderweitig herauszufordern, lassen sich die Tierpfleger zusätzliche Verhaltensanreicherungen einfallen.

Tiere, die in «normalen» Zeiten Besucher fast offensichtlich ignorieren, wie etwa Grosskatzen oder Elefanten, werden wohl merken, das etwas anders ist, sich davon aber nicht gross beeinflussen lassen. Elefanten haben ohnehin in der Familie viele soziale Verpflichtungen und sind ausgiebig mit der Futtersuche beschäftigt.

Neue «Freiräume» ergeben sich in jenen Anlagen, die die Besucher sonst begehen können. Da können sich die Tiere nun auch tagsüber auf den Wegen aufhalten, wie etwa auf der Vogelwiese oder in der Australienaussenanlage der Bennett-Wallabys und Emus.

Eingewöhnen auf der Lewa Savanne

Anders ist die Situation auf der Lewa Savanne. Hier werden gerade Nashörner, Giraffen, Zebras und weitere Arten in einer neuen Anlage eingewöhnt. Diese Tiere haben ihr vertrautes Umfeld beim Umzug nach Zürich verlassen und lernen nun ihr neues Lebensumfeld kennen. Alles ist neu, und da werden Personen, die am Rand der Anlage auftauchen, mit erhöhter Aufmerksamkeit bedacht. Diese Tiere kennen den «Normalfall» – viele Besucher am Rand der Lewa Savanne – noch gar nicht.

Tierpflegende mit Zusatzherausforderung

Auch für die Tierpflegenden ist die aktuelle Situation speziell. Sie betreuen ihre Tiere weiterhin motiviert und mit viel Engagement. Aber auch sie sind angehalten, die Vorsichtsmassnahmen zum Schutz vor einem Kontakt mit dem Coronavirus einzuhalten. Das heisst, Kontakte vermeiden, Distanz halten, regelmässige Desinfektion der Hände, von Werkzeugen und Türgriffen – alles notwendige Massnahmen, die die Arbeit nicht gerade erleichtern.

Es ist still geworden im Zoo – und die Tierpflegenden machen still weiterhin ihren Job.

Videos

Videos unter Quellenangabe zur redaktionellen Berichterstattung über den Zoo Zürich freigegeben.

Impressionen aus dem für die Besucher geschlossenen Zoo Zürich.
Video: Zoo Zürich, Nicole Schnyder

Beschäftigung für die Gorillas während der besucherfreien Zeit.

Bilder

Bilder unter Quellenangabe zur redaktionellen Berichterstattung über den Zoo Zürich freigegeben.

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Robert Zingg

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Robert Zingg

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Robert Zingg

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Robert Zingg

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Robert Zingg

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Zoo Zürich im März 2020, für die Besucher aufgrund der Covid-19-Pandemie geschlossen.

Copyright: Zoo Zürich, Marco Schaffner

Live-Webcams

Sämtliche verfügbaren Webcams finden Sie hier:

Webcams

Kaeng Krachan Elefantenpark, Aussenanlage

Es ist möglich, dass nicht immer Tiere auf der Webcam zu sehen sind.