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  • Rendering des Kongo im Zoo Zürich

    11 Lebensräume bis 2050

    Die augenscheinlichsten Elemente des Entwicklungsplans sind die geplanten Bauprojekte. Bis 2050 soll der Zoo Zürich – auf seiner bestehenden Fläche von 27 Hektar – aus 11 grossräumigen Lebensräumen bestehen.

    Der Zoo führt dabei weiter, was er mit wegweisenden Anlagen wie dem Masoala Regenwald und der Lewa Savanne begonnen hat: neue Massstäbe sowohl in der Tierhaltung als auch im Erlebnis für die Zoogäste zu schaffen.

    Einen Schwerpunkt legt der Zoo in seinen neuen Anlagen auf die Dreidimensionalität: Grossvolieren erschliessen die Höhe, voluminöse Wasserkörper die Tiefe. Den Zoogästen eröffnet dies neue Perspektiven, den Tieren vielseitige Lebensbedingungen. Vögel etwa können künftig in Schwärmen fliegen, Affen bis in die höchsten Baumwipfel klettern.

    Übersichtsplan Bauprojekte Entwicklungsplan 2050

    Die Bauprojekte im Überblick. Luftbild: Zoo Zürich, Basler & Hofmann

      Bauprojekte bis 2030

      Umgesetzt:

      In Bau:

      In konkreter Planung:

      • Forschungsstation (2025)
      • Pantanal Voliere (2027)
      • Zooseilbahn (2028)
      • Kongo (2029)

      Bauprojekte ab 2031 (in erweiterter Konzeptionsphase)

      • Sumatra Regenwald
      • Meeresküste
      • Katzenwald
      • Slow Island
      • Voliere Kaeng Krachan Elefantenpark
      • Indoorspielplatz
      • Eventzentrum

      Animationsfilm der neuen Lebensräume

      Erste Grossprojekte: Pantanal Voliere und Kongo

      Rendering der Pantanal Voliere im Zoo Zürich

      Die für 2027 geplante Pantanal Voliere. Bild: Region Five Media

      Rendering des Kongo im Zoo Zürich

      Der für 2029 geplante Kongo. Bild: Region Five Media

      Als erste der geplanten Grossanlagen werden die Projekte Pantanal Voliere (Eröffnung 2027) und Kongo (Eröffnung 2029) umgesetzt. In der Pantanal Voliere werden sich die Zoobesucher*innen mit fliegenden Grosspapageien auf Augenhöhe befinden. Im Kongo können sie Gorillas und Okapis beobachten, wie diese auf einer grossen Regenwaldlichtung im seichten Wasser des Sumpfes weiden. Die Pantanal Voliere entsteht am Standort des heutigen Pantanals, der Kongo auf der noch unbebauten Fläche oberhalb der Lewa Savanne.

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      Unterstützen Sie den Neubau der Pantanal Voliere und helfen Sie mit, diesen Ausschnitt aus dem südamerikanischen Feuchtgebiet mit seiner einzigartigen Tierwelt zu uns auf den Zürichberg zu bringen. Wir freuen uns über jeden Beitrag. Herzlichen Dank!

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      360°-Grossleinwand & öffentliche Forschung

      Visualisierung geplantes Naturschutzzentrum.

      Das für 2023 geplante Naturschutzzentrum. Bild: Steiner Sarnen Schweiz

      Rendering des Forschungszentrums im Zoo Zürich

      Das für 2025 geplante Forschungszentrum. Bild: Region Five Media

      Neues für die Zoogäste gibt es aber bereits vorher: 2023, zum 20-Jahre-Jubiläum des Masoala Regenwalds, weiht der Zoo sein neues Naturschutzzentrum ein. Hier können die Zoobesucher*innen in einem immersiven Erlebnis auf einer 360°-Grossleinwand in die weltweiten Naturschutzprojekte des Zoos eintauchen.

      2025 eröffnen wir ausserdem eine Forschungsstation im Exotarium. Die Forschung ist eine unserer vier Hauptaufgaben als Zoo, für die Besucher*innen aber oft unsichtbar. Mit der neuen Forschungsstation machen wir Teile dieses Tätigkeitsbereichs unseren Gästen zugänglich.

      Sumatra Regenwald und Meeresküste

      Rendering des Sumatra Regenwald im Zoo Zürich

      Sumatra Regenwald, geplant nach 2030. Bild: Region Five Media

      Rendering der Meeresküste Unterwasser im Zoo Zürich

      Meeresküste, geplant nach 2030. Bild: Region Five Media

      Nach 2030 werden dann insbesondere die beiden Grossprojekte Sumatra Regenwald und Meeresküste die Zooentwicklung prägen. Im Sumatra Regenwald werden die Zoogäste schwimmende Schabrackentapire entdecken und dann in schwindelerregende Höhen hinaufsteigen, zu den Orang-Utans in die Baumkronen der vierzig Meter hohen Urwaldriesen. Und an der Meeresküste werden die Besucher*innen Pinguine und Seelöwen beobachten, dabei das unverkennbare Geräusch der Wellen hören und sich direkt am Meer wähnen.