<?xml version='1.0' ?><rss version='2.0' xmlns:content='http://purl.org/rss/1.0/modules/content/' xmlns:wfw='http://wellformedweb.org/CommentAPI/' xmlns:dc='http://purl.org/dc/elements/1.1/' xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom'><channel><title>News von www.zoo.ch</title><link>http://www.zoo.ch</link><atom:link href='http://www.zoo.ch/xml_1/internet/de/file/xmlsafe/news/rss/rss.xml' rel='self' type='application/rss+xml' /><description /><language>de-ch</language><copyright /><pubDate>Tue, 20 Jul 2010 10:20:23 GMT</pubDate><lastBuildDate>Tue, 20 Jul 2010 10:20:23 GMT</lastBuildDate><generator>cms3 - Content-Management-System created by www.backslash.ch</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><item><title>Namen gesucht!</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail220.cfm</link><description>Die 4 jungen L&#xf6;wen sind wohlauf!</description><content:encoded><![CDATA[<h2>Namen gesucht!</h2><h4>Sehen Sie die jungen L&ouml;wen <a title="Live aus der Wurfbox" href="http://www.zoo.ch/default.cfm?domainID=1&amp;language=de&amp;treeID=133">Live aus der Wurfbox</a>. <br /></h4><h3><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/Loewen1.JPG" alt="" style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" />Die 4 jungen L&ouml;wen sind wohlauf!</h3><p>Die 4 jungen L&ouml;wen, die letzte Woche im Zoo Z&uuml;rich zur Welt kamen sind, sind wohlauf und k&ouml;nnen ab sofort auf der Webcam des Zoos (www.zoo.ch) in der Wurfboxe beobachtet werden. Vielfach sind in den letzten Tagen im Zoo Z&uuml;rich Anfragen eingegangen, wie denn diese 4 L&ouml;wen heissen.<br /><br /></p><h3>Wie heissen die jungen L&ouml;wen im Zoo Z&uuml;rich?</h3><p>Mit wenigen Ausnahmen sind die Tiere im Zoo Z&uuml;rich individuell gekennzeichnet. Sie tragen Ringe, haben ein unverwechselbares Farbmuster oder haben &ndash; unsichtbar &ndash; einen Mikrochip. Bei vielen Tieren geh&ouml;rt zur individuellen &sbquo;Markierung&rsquo; auch ein Name. Die Namensgebung folgt dabei festen Regeln: Die Namen der in einem Jahr geborenen Tiere fangen mit dem gleichen Buchstaben an, und da wir im Jahr 2000 wieder am Anfang des Alphabetes waren, erhalten die Jungtiere von 2010 einen Namen, der mit &quot;K&quot; beginnt. Zudem verwenden wir nicht f&uuml;r Menschen g&auml;ngige Namen, sondern Namen, die einen geografischen Bezug zum Herkunftsgebiet der Tierart haben, wie geografische Bezeichnungen (Berge, Fl&uuml;sse, St&auml;dte,...) oder spezielle W&ouml;rter aus der dort heimischen Sprache.<br /><br /></p><h3>Vier noch namenlose L&ouml;wenjunge</h3><p>L&ouml;wen gelten als die K&ouml;nige (und K&ouml;niginnen) der Tiere, entsprechend w&uuml;rdig und klangvoll sollen auch ihre Namen sein. Dies gilt besonders auch f&uuml;r die Z&uuml;rcher L&ouml;wen, denen ja die Ehre zuf&auml;llt, das Z&uuml;rcher Wappen zu halten. Noch wissen wir das Geschlecht der Jungen nicht, das werden wir erst bei der ersten veterin&auml;rmedizinischen Kontrolle in 7 bis 8 Wochen erfahren. <br />Wir suchen nun sch&ouml;ne und geeignete Namensvorschl&auml;ge f&uuml;r die 4 am 14. Juli geborenen L&ouml;wenkinder. Gesucht werden Namen, die mit einem K beginnen und Bezug zur Heimat der indischen L&ouml;wen haben. Bitte senden Sie uns nebst den Namensvorschl&auml;gen auch eine kurze Beschreibung, wie Sie auf diese Namensvorschl&auml;ge gekommen sind.</p><p>Bis am 3. September 2010 k&ouml;nnen Vorschl&auml;ge eingereicht werden (<a href="mailto:zoo@zoo.ch?subject=Namensvorschl%E4ge%20f%FCr%20die%20L%F6wenkinder">zoo@zoo.ch</a>; Zoo Z&uuml;rich, Z&uuml;richberggstrasse 221, 8044 Z&uuml;rich), eine kleine Jury wird dann eine Auswahl treffen.<br /><br />Die Gewinner des Wettbewerbs werden zu einem Besuch bei den L&ouml;wen im Zoo Z&uuml;rich eingeladen. Wird ein Name mehrfach genannt, bestimmt das Los den jeweiligen Sieger.<br />&Uuml;ber die Entscheide wird keine Korrespondenz gef&uuml;hrt.</p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail220.cfm</guid><pubDate>Tue, 20 Jul 2010 08:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>Auf dem Weg, ein richtiger Gorilla zu werden</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail219.cfm</link><description>Die Integration des von Hand aufgezogenen Gorilla-M&#xe4;dchens MARY in die Gorilla-Familie des Zoo Z&#xfc;rich</description><content:encoded><![CDATA[<h2>Auf dem Weg, ein richtiger Gorilla zu werden</h2><h3>Die Integration des von Hand aufgezogenen Gorilla-M&auml;dchens MARY in die Gorilla-Familie des Zoo Z&uuml;rich</h3><h3>&nbsp;</h3><h3>Schicksalsgenossen</h3><p><img style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" title="Gorilla-M&auml;dchen Mary" alt="Gorilla-M&auml;dchen Mary" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/Mary_KBL1188_presse.jpg" />Geboren wurde das Gorilla-M&auml;dchen MARY am 18. Mai 2007 im Allwetterzoo M&uuml;nster. Abgemagert und unterk&uuml;hlt, von der unerfahrenen und &uuml;berforderten Mutter vernachl&auml;ssigt, wurde Mary im Alter von wenigen Wochen in die Notaufnahme der Uniklinik von M&uuml;nster eingeliefert. Anschliessend kam MARY im Juli 2007 zur Handaufzucht in die Aufzuchtsstation f&uuml;r junge Menschenaffen in der Wilhelma Stuttgart in die Obhut eines f&uuml;nfk&ouml;pfigen PflegerInnen-Teams. Zu ihren Spielgef&auml;hrten z&auml;hlte hier unter anderem MONZA, im Zoo La Palmyre geborener Sohn der geb&uuml;rtigen Z&uuml;rcherin YBANA. Sein Vater hatte ihn am rechten Bein verletzt, sodass er f&uuml;r sechs Wochen einen Gips tragen musste und nicht mehr in die Gruppe integriert werden konnte.</p><p>&nbsp;</p><h3>Soziale Integration</h3><p>Im Alter von gegen drei Jahren kam f&uuml;r MARY (korrekt MARY Zwo, denn das erste in M&uuml;nster geborene und fr&uuml;h verstorbene Gorilla-Baby hiess bereits MARY) die Zeit, die Aufzuchtsstation zu verlassen und in einer Gorilla-Familie Anschluss an Artgenossen zu suchen, um das Einmaleins des sozialen Zusammenlebens und insbesondere das Respektieren von Grenzen zu erlernen. Sie war inzwischen sehr selbstbewusst, frech und so kr&auml;ftig geworden, dass sie von ihren Zieheltern nicht mehr so einfach zu betreuen war.<br /><br />Aus verschiedenen Gr&uuml;nden bot sich die Z&uuml;rcher Gorilla-Familie f&uuml;r diese Integration an. Zum einen haben wir in Z&uuml;rich eine ruhige, gut funktionierende Familie mit sozial kompetenten Mitgliedern. Der Silberr&uuml;ckenmann N&rsquo;GOLA ist sehr freundlich und tolerant, seine Familie f&uuml;hrt er sehr umsichtig. Zum andern haben unsere TierpflegerInnen bereits Erfahrung mit der Integration handaufgezogener Gorillas. 1995 kam, auch aus der Aufzuchtsstation der Wilhelma Stuttgart, N&rsquo;YOKUMI nach Z&uuml;rich.</p><p>&nbsp;</p><h3>Von den Schwierigkeiten, ein richtiger Gorilla zu werden</h3><p>Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Integration eines Gorillas in das soziale Netzwerk einer Gorilla-Familie ist ein hartes St&uuml;ck Arbeit, sowohl f&uuml;r das betroffene Tier wie auch f&uuml;r die involvierten TierpflegerInnen!<br /><br />MARY kam, begleitet von einer ihr vertrauten Betreuerin, am 8. M&auml;rz 2010 nach Z&uuml;rich. Diese Betreuerin stand MARY in den ersten Tagen in der neuen Umgebung bei, ging zu ihr in die Box, hatte wie bis anhin K&ouml;rperkontakt mit ihr. Mit ihrer Abreise fand insofern eine Z&auml;sur statt, als dass niemand mehr zu MARY in die Anlage hinein ging, die ganze Betreuung fortan von aussen erfolgte. Die f&uuml;r alle neu eingetroffenen Tiere obligate Quarant&auml;ne machte MARY im Hintergrund des Menschenaffenhauses, in Sichtkontakt zu den anderen Gorillas.<br /><br />Zwei Eigenarten MARYs fielen gleich auf: Ihr &quot;Schaukeln&quot; und ihr sehr w&auml;hlerisches Verhalten dem angebotenen Futter gegen&uuml;ber. In ihrer Unsicherheit, in der starken Forderung der neuen Situation (gelegentlich wohl auch &Uuml;berforderung) fl&uuml;chtete &ndash; und, in geringerem Ausmasse, fl&uuml;chtet &ndash; sich MARY in ein stereotypes Verhalten, ein &quot;Schaukeln&quot;. Dabei bewegt MARY den Oberk&ouml;rper vor und zur&uuml;ck und schiebt gleichzeitig ein B&uuml;ndel Holzwolle vor sich hin und her. Mit zunehmender Integration sollte dieses Verhalten seltener auftreten. <br /><br />Bei der schrittweisen Futterumstellung zeigte sich, dass MARY sehr w&auml;hlerisch nur einem kleinen Teil des angebotenen Futters zusprach. Zudem wollte sie alles mit den PflegerInnen teilen, eine noble Geste, die in einer Gorilla-Familie aber nicht erwidert wird!<br /><br /></p><h3>Neue, auch furchteinfl&ouml;sende Bekanntschaften</h3><p>Die erste Kontaktnahme mit den neuen Familienmitgliedern erfolgte durch das Gitter. Das Weibchen N&rsquo;YOKUMIi wurde als erste zu MARY gelassen. Gorillas &quot;testen&quot; sich gegenseitig, und das machte N&rsquo;YOKUMI auch mit MARY. Und da MARY nicht gross reagierte, waren die ersten Ann&auml;herungsversuche N&rsquo;Yokumis eher von grober Art. Dasselbe geschah, als die Jungtiere der Familie zu Mary gelassen wurden. Das waren dann die Momente, wo nicht nur MARY einer harten Realit&auml;t ausgesetzt war, sondern auch die TierpflegerInnen emotional gefordert wurden, konnten sie doch nur verbal und nicht physisch Unterst&uuml;tzung bieten.<br /><br />Zuerst alleine, dann in Begleitung von N&rsquo;YOKUMI, konnte MARY die grosse Innenanlage erkunden, was sie sichtlich interessiert tat.<br /><br />Besonders eindr&uuml;cklich muss der Silberr&uuml;ckenmann N&rsquo;GOLA f&uuml;r MARY sein. Bei der ersten Begegnung l&ouml;ste er nur Angst aus. In Unkenntnis der &quot;Spielregeln&quot; griff sie N&rsquo;GOLA an oder &ndash; nicht gerade ein Zeichen der Freundschaft &ndash; hustete ihn an. N&rsquo;GOLA ist Jungtieren gegen&uuml;ber sehr gutm&uuml;tig, doch ganz alles wird auch von ihm nicht akzeptiert. Und dies musste auch MARY erfahren, wurde sie doch das eine oder andere Mal von ihm gemassregelt. Andererseits w&auml;re er der beste Besch&uuml;tzer f&uuml;r sie! N&rsquo;YOKUMI und MAMITU haben angefangen, sich in potentiellen Konfliktf&auml;llen diskret zwischen MARY und N&rsquo;Gola zu schieben. &Uuml;berhaupt ist MAMITU gegen&uuml;ber MARY sehr tolerant, w&auml;hrend das andere &auml;ltere Weibchen NACHE MARY wegscheucht.<br /><br />Jungtiere verbringen sehr viel Zeit mit Spielen. Und hier hat MARY noch ein grosses Defizit: Sie reagiert nicht auf Spielaufforderungen der anderen Jungtiere, l&auml;sst zuweilen alles mit sich geschehen. Das Mitspielen w&uuml;rde ihr die Integration wesentlich erleichtern.<br /><br /></p><h3>Positive Entwicklung</h3><p>Anf&auml;nglich machten wir uns Sorgen, ob MARY unter Konkurrenzbedingungen gen&uuml;gend Nahrung aufnimmt. Sie wurde und wird deshalb gezielt gef&uuml;ttert, wenn sie von der Gruppe abgetrennt ist. MARY war aber stets aktiv und neugierig, liess sich auch nicht nach Konfrontationen mit Familienmitgliedern einsch&uuml;chtern. Sie frisst wesentlich besser, hat auch schon gelernt zu &quot;hamstern&quot;. Sie weicht potentiellen Konflikten r&auml;umlich aus und nutzt, wenn die anderen Tiere ruhen, gezielt &quot;Freir&auml;ume&quot; aus.<br /><br />W&auml;hrend der bisherigen Integration haben wir im Gorilla-Revier eine zus&auml;tzliche Person eingesetzt, die sich speziell um MARY k&uuml;mmern und sie innerhalb der Gruppe stets im Auge behalten und ihre Entwicklung beobachten konnte. Die dabei gewonnen Erkenntnisse sollen mithelfen, die Betreuung pflegebed&uuml;rftiger Jungtiere in der Auffangstation der Wilhelma Stuttgart weiter zu entwickeln und zu optimieren. Die beteiligten TierpflegerInnen haben viel Geduld aufgebracht, haben zuweilen auch gezweifelt, aber nie die Hoffnung verloren, dass MARY in ihrer schwierigen Situation die &quot;Kurve in Richtung Gorilla&quot; schafft.<br /><br />Die Integration von MARY in ihre neue Familie ist nun gut gestartet, sie steht aber erst am Anfang. MARY muss sozial noch vieles lernen, insbesondere vermehrt aktiv mit den anderen Tieren zu interagieren und sich vom Menschen als Bezugsperson zu l&ouml;sen.<br /></p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail219.cfm</guid><pubDate>Wed, 16 Jun 2010 10:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Lehrmittel Zoo und online Forschungsnetz</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail218.cfm</link><description>Gute Nachrichten f&#xfc;r Lehrpersonen: Ein neues Lehrmittel und ein interaktives&lt;BR&gt;Forschungsnetz bieten spannende Grundlagen f&#xfc;r den n&#xe4;chsten Zooausflug.</description><content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Lehrmittel Zoo und online Forschungsnetz</strong></h1><h2><strong>Gute Nachrichten f&uuml;r Lehrpersonen: Ein neues Lehrmittel und ein interaktives Forschungsnetz bieten spannende Grundlagen f&uuml;r den n&auml;chsten Zooausflug.</strong></h2><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_KBL1569.jpg&amp;title=Kinder beim Forschen"><img style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" title="Kinder beim Forschen" alt="Kinder beim Forschen" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_KBL1569.jpg" /></a>Das Lehrmittel &laquo;ZOO verweilen, entdecken, geniessen&raquo;, konzipiert und erstellt im Zoo Z&uuml;rich, erscheint in der Reihe &laquo;Steps by ZKM&raquo; der Z&uuml;rcher Mittelstufenkonferenz. Es richtet sich in erster Linie an Lehrpersonen der Mittelstufe. Abgestimmt auf den Lehrplan bietet es Informationen, Aufgabenideen und Arbeitsbl&auml;tter. Auf der mitgelieferten DVD befinden sich Filme und Fotos sowie Aufgaben- und L&ouml;sungsbl&auml;tter.</p><p>Der Ordner unterteilt sich grob in zwei Teile. Der erste, umfassendere Teil ist f&uuml;r die Arbeit im Schulzimmer gedacht und erm&ouml;glicht spannende Blicke hinter die Kulissen des Unternehmens Zoo. Welche Berufe sind im Zoo vertreten? Wie viel Fleisch fressen die Tiere? Wie entwirft man eine Werbung? Das Lehrmittel portr&auml;tiert den modernen Zoo, seine Ziele und Aufgaben in allen Facetten. Die Umsetzungsideen sind vielseitig. Die Kinder f&uuml;hren im Rollenspiel eine Podiumsdiskussion, interviewen ihre Grosseltern zum Zoo von fr&uuml;her oder gestalten eine Tieranlage. </p><h3><strong>Sch&uuml;ler werden zu Forschern</strong></h3><p>Der zweite Teil thematisiert den Zoobesuch mit der Schulklasse. Konkrete Ideen helfen, den n&auml;chsten Zoobesuch spannend zu gestalten. Die Kinder lernen, die Anreise zu organisieren und Angebote des Zoos zu recherchieren. Verschiedene Beobachtungsideen regen die Kinder an, genau hinzuschauen und wie echte Forscher zu protokollieren. Neben Beobachtungen im Zoo Z&uuml;rich, wie zum Beispiel im Masoala Regenwald, beinhaltet der zweite Teil auch Informationen und Beobachtungsideen von den &uuml;brigen Partnern von zooschweiz &ndash; Natur- und Tierpark Goldau, Wildnispark Z&uuml;rich und Zoo Basel &ndash; sowie vom Tierpark D&auml;hlh&ouml;lzli.</p><p>Das &laquo;Forschungsnetz Zoo&raquo; ist eine Plattform auf der Homepage des Zoo Z&uuml;rich, auf der Schulklassen ihre Forschungsergebnisse registrieren und austauschen. Die Lehrperson l&auml;dt die Forschungsaufgabe vor dem Zoobesuch von der Homepage herunter. Mit Plan und Anleitung ausger&uuml;stet gehen die Kinder auf Forschungsexpedition. W&auml;hrend des Besuchs im Zoo erh&auml;lt die Klasse den Zugangscode zum Forschungsnetz, damit sie sp&auml;ter in der Schule die Resultate &uuml;bertragen kann. Nun sind Vergleiche mit Resultaten anderer Klassen m&ouml;glich und &uuml;ber einen Blog k&ouml;nnen sich die Kinder austauschen.</p><p>Die Forschungsfragen sind so angelegt, dass der Zoo die Daten auswerten und nutzen kann. Mit diesem Pionierprojekt innerhalb der deutschsprachigen Zoowelt weckt der Zoo Z&uuml;rich hoffentlich viele junge Forschungsgeister. </p><p>Das Lehrmittel kann f&uuml;r Fr. 95.&ndash; beim Verlag ZKM bezogen werden: <a href="http://www.verlagzkm.ch/">www.verlagzkm.ch</a>. Der Eintritt ins &laquo;Forschungsnetz Zoo&raquo; erfolgt unter <a href="http://www.zoo.ch/forschungsnetz">www.zoo.ch/forschungsnetz</a>. </p><p><strong><u>&nbsp;</u></strong></p><strong>  </strong><h1><strong><strong>Spielend lernen im Zoo</strong></strong></h1><h2><strong><strong>3 junge W&ouml;lfe werden zur Zeit spielerisch ins Rudelleben eingef&uuml;hrt</strong></strong></h2><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_KBL1515.jpg&amp;title=Junge W&ouml;lfe beim Spielen"><img style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" title="Junge W&ouml;lfe beim Spielen" alt="Junge W&ouml;lfe beim Spielen" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_KBL1515.jpg" /></a>Auch was ein rechter Wolf werden will, f&auml;ngt klein an, sehr klein sogar. Nach einer Tragzeit von rund 64 Tagen werden W&ouml;lfe als 300 bis 500g schwere, kurzbehaarte Nesthocker zur Welt gebracht: Die Augen und Ohren sind noch verschlossen, die Jungen halten sich gut versteckt in einer H&ouml;hle auf und werden dort von ihrer Mutter ges&auml;ugt. Mit 8 bis 14 Tagen &ouml;ffnen sich ihre Augen, und im Alter von 3<sup>1</sup>/<sub>2</sub> bis 4<sup>1</sup>/<sub>2</sub> Wochen &ouml;ffnet sich den Jungen eine neue Welt: Sie beginnen ihre H&ouml;hle zu verlassen und ihre n&auml;here Umgebung zu erkunden.</p><h2>Hierarchisch</h2><p>Das Wolfsrudel ist streng hierarchisch strukturiert, ein Alpha-Paar steht ihm vor. Nur dieses Alpha-Paar pflanzt sich fort, weitere Gruppenmitglieder unterst&uuml;tzen es bei der Jungenaufzucht. Die weiteren Gruppenmitglieder im Zoo Z&uuml;rich sind zwei letztes Jahr geborene M&auml;nnchen und eben die drei Jungtiere, ein M&auml;nnchen und zwei Weibchen, die am 22. M&auml;rz zur Welt gekommen sind. Diese Welpen geniessen im Rudel noch eine Narrenfreiheit, sie m&uuml;ssen sich aber in den n&auml;chsten Monaten schrittweise in die komplexe Sozialstruktur des Rudels &sbquo;einleben&rsquo;. Das geht zun&auml;chst spielerisch, indem alles M&ouml;gliche ausprobiert wird, die Reaktionen der &auml;lteren Tiere getestet werden. Insbesondere im Spiel mit den &auml;lteren Geschwistern werden Bewegungsabl&auml;ufe und Fertigkeiten trainiert und Sozialverhalten einstudiert. </p><h2>Mehrsprachig</h2><p>Die &sbquo;Sprache&rsquo; in diesem Lernprozess ist sehr vielf&auml;ltig. W&ouml;lfe haben eine ausgepr&auml;gte Mimik und K&ouml;rpersprache, um ihre Befindlichkeit, ihren sozialen Status, ihre Dominanz oder Unterw&uuml;rfigkeit zu signalisieren. Dazu kommt eine reiche Palette von stimmlichen Ausdrucksweisen wie Jaulen, Bellen, Winseln, Knurren und &Auml;chzen oder als Kr&ouml;nung der &sbquo;Chorgesang&rsquo;, das gemeinsame Heulen, mit welchem andere Rudel informiert und die Bindungen der Mitglieder untereinander im eigenen Rudel gefestigt werden. Ausgestattet mit einem exzellenten Geruchssinn nutzen W&ouml;lfe auch Duftstoffe zur Kommunikation und als Informationsquellen.</p><h2>Strategisch</h2><p>Noch w&auml;hrend der S&auml;ugezeit, die nach etwa 10 Wochen ausklingt, erwacht das Interesse an fester Nahrung. Zuweilen sind Knochen mehr eine Einladung zum Spiel denn zum Fressen, aber schon fr&uuml;h wissen die Welpen ihre &sbquo;Beute&rsquo; zu verteidigen. Auch &auml;ltere Geschwister tragen den Jungen Futter zu.</p><p>Was die W&ouml;lfe im Zoo ihren Jungen nicht vermitteln k&ouml;nnen sind verschiedene Jagdstrategien. W&ouml;lfe sind geschickte und ausdauernde J&auml;ger. Dank der flexiblen Gruppengr&ouml;sse &ndash; von paarweise bis zu Rudeln von gegen 20 Tieren - sind sie in der Lage, sehr differenziert auf das Beuteangebot zu reagieren. So reicht das Beutespektrum von Kleins&auml;ugern bis zu Beutetieren, die wie Elche oder Bison ihre eigene K&ouml;rpergr&ouml;sse wesentlich &uuml;bertreffen.</p><p>Die im Zoo Z&uuml;rich gepflegten Tiere geh&ouml;ren zu den Mongolischen W&ouml;lfen. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst Afghanistan, den S&uuml;dfuss des Himalaya-Gebirges, China, die Mongolei und Teile der ehemaligen UdSSR.</p><p><u>&nbsp;</u></p><p><u>&nbsp;</u></p><p><u>&nbsp;</u></p><p><u>&nbsp;</u></p><p><u>&nbsp;</u></p><p><u>F&uuml;r weitere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verf&uuml;gung:</u></p><p>Dr. Alex R&uuml;bel, Direktor, Zoo Z&uuml;rich</p><p>Dr. Robert Zingg, Kurator, Zoo Z&uuml;rich</p><p>Isabelle Steiner, Zooinformation, Zoo Z&uuml;rich</p><p>Telefon 044 254 25 00, medien@zoo.ch</p><p>Texte und Bilder sind elektronisch erh&auml;ltlich unter www.zoo.ch/medien</p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail218.cfm</guid><pubDate>Wed, 19 May 2010 12:00:00 GMT</pubDate></item><item><title>Mit franz&#xf6;sischem Charme zum Erfolg?</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail215.cfm</link><description>Ein Spitzmaulnashorn-Bulle aus Dou&#xe9; ? La Fontaine wird neuer Partner unserer beiden Nashorn-K&#xfc;he</description><content:encoded><![CDATA[<h1>Mit franz&ouml;sischem Charme zum Erfolg?</h1><h2>Ein Spitzmaulnashorn-Bulle aus Dou&eacute; &ndash; La Fontaine wird neuer Partner unserer beiden Nashorn-K&uuml;he</h2><h3><img style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" title="Spitzmaulnashorn JEREMY" alt="Spitzmaulnashorn JEREMY" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAS4775_presse.jpg" />Der Zoo Z&uuml;rich schaut auf eine erfolgreiche Nashorn-Haltung zur&uuml;ck. Seit 1949 pflegt der Zoo Z&uuml;rich Spitzmaulnash&ouml;rner, acht Jungtiere wurden bisher hier geboren. Doch diese Zucht wurde unterbrochen, nachdem der letzte Paarungsversuch unserer beiden K&uuml;he WANDA und SAMIRA gescheitert war. Der Nashornbulle JIMM erkrankte kurz nach der Ankunft aus der Tschechei und ging anschliessend zur Erholung nach der Krankheit wieder in seine Heimat zur&uuml;ck. So blieben unsere beiden Weibchen lange Zeit ohne Zuchtpartner. Nun ist es aber wieder soweit, mit JEREMY, einem zehnj&auml;hrigen Bullen aus Dou&eacute; &ndash; La Fontaine, steht einer Weiterf&uuml;hrung der Zucht im Zoo Z&uuml;rich nichts mehr im Wege.</h3><p><br />Auf JEREMY warten in Z&uuml;rich die in Z&uuml;rich geborene dreizehnj&auml;hrige Kuh WANDA und die in Hannover geborene neunj&auml;hrige Enkelin eines Z&uuml;rcher Paares, SAMIRA. Auch der Transfer von JEREMY nach Z&uuml;rich erfolgte im Rahmen des Europ&auml;ischen Erhaltungszuchtprogrammes (EEP) f&uuml;r diese Art, die heute von Chester in England aus koordiniert wird.<br /><br /><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAX0904_presse.jpg" alt="Spitzmaulnashorn JEREMY" title="Spitzmaulnashorn JEREMY" style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" />Der Name dieser in Afrika beheimateten Art bezieht sich auf deren spitz ausgezogene, fingerartige und sehr bewegliche Oberlippe. Damit nehmen diese Tiere sehr selektiv ihre vorwiegend aus Laub und Zweigen bestehende Nahrung auf. Der lateinische Name ist <em>Diceros bicornis</em>: Dies bedeutet sowohl auf Griechisch (<em>diceros</em>) wie auf Lateinisch (<em>bicornis</em>) &quot;zwei H&ouml;rner&quot;. <br /><br />F&uuml;nf Nashornarten leben als heutige Vertreter einer viele Millionen Jahre alten Tiergruppe in Afrika und Asien. Allen Arten gemeinsam ist, dass sie in ihrem Bestand gef&auml;hrdet sind. Was in der Natur der eigenen Sicherheit dienen sollte, war und ist Anlass einer massiven, an die Grenzen der Ausrottung f&uuml;hrenden Bejagung: das Nasenhorn. Diese aus miteinander verpappten Haaren bestehende Struktur findet pulverisiert als Heil- und Potenzmittel in der asiatischen Medizin und als Dolchknauf in Jemen Verwendung. Wurde der Nashornbestand am &Uuml;bergang ins 20. Jahrhundert noch auf rund 1 Million Tiere gesch&auml;tzt, waren es 1970 nur noch rund 70'000 Tiere. Heutige Sch&auml;tzungen nennen die Zahl 18'000. M&ouml;glicherweise ist nun in den letzten Jahren eine Unterart des Breitmaulnashorns im Freiland g&auml;nzlich ausgerottet worden. Der Panzernashorn-Bestand in Nepal erlitt einen dramatischen R&uuml;ckgang.<br /><br />Auch der Bestand der Spitzmaulnash&ouml;rner hat eine massive Reduktion erfahren. Der 1960 noch auf rund 100'000 Tiere gesch&auml;tzte Weltbestand sank auf unter 2000 und hat sich bis heute wieder auf etwa 4000 Tiere erholt. Die meisten dieser Tiere leben heute intensiv bewacht in Reservaten und privaten Schutzgebieten in 12 afrikanischen L&auml;ndern, 134 unserer Unterart <em>Diceros bicornis michaelis</em> in den Zuchtprogrammen in Zoologischen G&auml;rten. Das in seinem Bestand bedrohte Spitzmaulnashorn ist von der internationalen Zoogemeinschaft als Symbol f&uuml;r koordinierte Zuchtprogramme bedrohter Tierarten (z.B. EEP in Europa) gew&auml;hlt worden. <br /><br /><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAX0885_presse.jpg" alt="Spitzmaulnashorn JEREMY" title="Spitzmaulnashorn JEREMY" style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" />F&uuml;r den ehemaligen Z&uuml;rcher Zoodirektor Prof. Dr. Dr. Heini Hediger war das Nashorn eines der wichtigsten Tiere im Zoo, nicht zuletzt, nachdem es ihm gelungen war, zusammen mit Peter Ryhiner f&uuml;r den Zoo Basel in seiner fr&uuml;heren Amtst&auml;tigkeit ein Paar Panzernash&ouml;rner zu importieren. Stolz war er auf die erste Geburt eines Spitzmaulnashorns 1970 hier in Z&uuml;rich in &quot;seinem&quot; Afrikahaus. <br /><br />Mit seinen Forschungsarbeiten und denjenigen seiner Doktoranden wollte er immer wieder dazu beitragen, dass Ammenm&auml;rchen im Tierreich der Wahrheit weichen. So verhielt es sich auch mit dem Ger&uuml;cht, dass Nash&ouml;rner schlecht sehen. Verschiedene Beobachtungen im Zoo liessen Zweifel an dieser Feststellung aufkommen. So blieb die Reaktion der Nash&ouml;rner auf ungewohnte Gegenst&auml;nde im Gehege oder im Zuschauerraum nicht aus. Bald zeigte sich, dass die Beobachtung, wie das Nashorn neugierig eine kleine Maus verfolgte, sich experimentell verfolgen liess. Beobachtungen, dass die Nash&ouml;rner ihren Tierpfleger aus der Distanz von 20 Metern unter den Zuschauern erkennen konnten, st&uuml;tzten den ersten Eindruck, dass der Gesichtssinn besser war als sein Ruf. <br /><br /><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAS4751_presse.jpg" alt="Spitzmaulnashorn JEREMY" title="Spitzmaulnashorn JEREMY" style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" />Es wurde beschlossen, die Sache mit Experimenten genauer abzukl&auml;ren. Frau Eva Fasnacht f&uuml;hrte mit den beiden Weibchen FARU, damals 21j&auml;hrig, und SUSI, 8j&auml;hrig, Zweifachwahlversuche durch. Eine weiss &uuml;berzogene Platte wurde auf eine Kiste gesteckt, die vom Tier ge&ouml;ffnet werden musste, um die Belohnung zu erhalten. Die Belohnung wurde erst nach dem &Ouml;ffnen gegeben, um Fehler durch den Geruchssinn oder durch Reaktionen der versuchsleitenden Person auszuschliessen. Die optischen Signale auf dem weissen Grund waren einerseits der gef&uuml;llte Kreis, andererseits das gef&uuml;llte Dreieck. Die Nash&ouml;rner lernten schnell, das positive Signal, den Kreis, vom negativen, dem Dreieck zu unterscheiden. Bis zu einer Verkleinerung der Symbole auf einen Durchmesser von 3cm war die Erfolgsquote der aus etwa 2m Distanz w&auml;hlenden Nash&ouml;rner sehr gross, zwischen 90 und 100%. SUSI erkannte einmal eine Serie von 90 Versuchen richtig. Die Tiere begegneten den Experimenten vorerst mit einer interessanten Mischung aus Skepsis und Neugier. Erstaunlich war, dass sich auch bei l&auml;ngeren Serien keine Erm&uuml;dungserscheinungen zeigten. Die beiden Nash&ouml;rner spielten gerne mit. Auch weitere Symbole lernten die Nash&ouml;rner schnell. Mittels eines senkrechten und waagrechten Streifenmusters wurde der Sichtwinkel bestimmt. Linien bis zu einem Millimeter Breite wurden unterschieden und ein Sehwinkel von 2 bis 3&rsquo; bestimmt.<br /><br /><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAX0868_presse.jpg" alt="Spitzmaulnashorn JEREMY" title="Spitzmaulnashorn JEREMY" style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" />Im privaten Schutzgebiet Lewa Downs in Kenia (<a title="Dieser Link wird in einem neuen Fenster ge&ouml;ffnet." href="http://www.lewa.org" target="_blank">www.lewa.org</a>) unterst&uuml;tzt der Zoo Z&uuml;rich die Bem&uuml;hungen zur Erhaltung der Spitzmaulnash&ouml;rner mit Ausr&uuml;stungsmaterial f&uuml;r Ranger, die die Nash&ouml;rner &uuml;berwachen, und beteiligte sich an Umsiedlungsaktionen in Kenia. Seit vielen Jahren sind unser ehemaliger Betriebsleiter Fritz Bucher und sein Sohn, Obertierpfleger Martin Bucher, in diesem Projekt auch pers&ouml;nlich engagiert. Zusammen mit dem Z&uuml;rcher Tierschutz, der das Projekt ebenfalls mittr&auml;gt, hat Fritz Bucher 2007 im Tierschutzverlag Z&uuml;rich ein sch&ouml;nes Buch unter dem Titel &quot;8 H&ouml;rner auf 5 Nasen&quot; herausgegeben, das umfassend &uuml;ber die Nash&ouml;rner und deren Schutz berichtet.<br /></p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail215.cfm</guid><pubDate>Thu, 15 Apr 2010 18:00:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>

