<?xml version='1.0' ?><rss version='2.0' xmlns:content='http://purl.org/rss/1.0/modules/content/' xmlns:wfw='http://wellformedweb.org/CommentAPI/' xmlns:dc='http://purl.org/dc/elements/1.1/' xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom'><channel><title>News von www.zoo.ch</title><link>http://www.zoo.ch</link><atom:link href='http://www.zoo.ch/xml_1/internet/de/file/xmlsafe/news/rss/rss.xml' rel='self' type='application/rss+xml' /><description /><language>de-ch</language><copyright /><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:37:38 GMT</pubDate><lastBuildDate>Wed, 18 Jan 2012 11:37:38 GMT</lastBuildDate><generator>cms3 - Content-Management-System created by www.backslash.ch</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><item><title>Tropischer Nachwuchs</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail245.cfm</link><description>Jungtiere bei den Purpurtangaren, Jamaika-Erdtauben, Brasilianischen Zwergrallen, Krustenechsen und Fidschi-Leguanen</description><content:encoded><![CDATA[<h1>Tropischer Nachwuchs</h1><h2>Jungtiere bei den Purpurtangaren, Jamaika-Erdtauben, Brasilianischen Zwergrallen, Krustenechsen und Fidschi-Leguanen</h2><p>Die Zeit der Fortpflanzung ist in unseren Klimazonen sehr stark durch die &auml;usseren, klimatischen Bedingungen mit entsprechendem Nahrungsangebot bestimmt. Dies ist nicht zwingend der Fall bei tropischen Arten. Die ganzj&auml;hrig vorhandenen Ressourcen k&ouml;nnen sukzessive in die Fortpflanzung gesteckt werden. Eine &auml;hnliche Strategie verfolgen auch einige Vogelarten im Freiflugraum des Exotariums.</p><p><br /><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_DAY5295_zwergralle_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAY5295_zwergralle_web.jpg" /></a>Ausserordentlich fortpflanzungsfreudig zeigen sich die Brasilianischen Zwergrallen. Diese kleine Rallenart lebt in den dicht bewachsenen Sumpfregionen Argentiniens, Brasiliens, Uruguays und Paraguays. Ihre Nahrung erwirbt sie haupts&auml;chlich am Boden, sie kann aber gut klettern und legt ihre Nester denn auch einige Meter in der H&ouml;he an. Alle drei potentiellen Brutpaare im Zoo zeigten bisher Fortpflanzungsverhalten. Nur ein Paar jedoch war erfolgreich und schloss im letzten Jahr mit sieben erfolgreichen Bruten den Vogel ab (Februar, April, Mai, Juli, August, Oktober und 14. Dezember). 12 der seit 1989 geschl&uuml;pften 71 Jungv&ouml;gel wurden im letzten Jahr durch dieses eine Brutpaar beigesteuert. Beide Elternteile beteiligen sich an der Brut und Aufzucht der Jungen. Die Brutzeit dauert 22-24 Tage. Ab einem gewissen Alter m&uuml;ssen die Jungv&ouml;gel von den Eltern getrennt werden. Bei dieser Aktion werden die Jungv&ouml;gel markiert (beringt) und es wird ihnen Material (Federn, Blut) zur Bestimmung des Geschlechtes entnommen.<br /><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_DAY5188_jamaika_erdtaube_1_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAY5188_jamaika_erdtaube_1_web.jpg" /></a></p><p>Die Jamaika-Erdtaube bewohnt die tropischen Bergw&auml;lder auf Jamaika bis knapp 2000 M&uuml;M. Sie bevorzugt Prim&auml;rw&auml;lder mit dichtem Unterwuchs, in dem sie sich heimlich bewegt und auf Nahrungssuche geht. Die Nahrung besteht aus S&auml;mereien, kleinen Fr&uuml;chten, Insekten und<br />Schnecken. Wegen ihrer weit hallenden Rufe bezeichnen die Einheimischen die Taube auch als &sbquo;Berghexe&rsquo;. Das Nest ist meist nur eine einfache Plattform aus Zweigen und&nbsp; Bl&auml;ttern und einige Meter &uuml;ber dem Boden angelegt. Beide Elternteile beteiligen sich an der Brut. Die Brutzeit und Nestlingszeit dauern je knapp zwei Wochen. W&auml;hrend den ersten Tagen nach dem Schlupf werden die Jungv&ouml;gel mit der Kropfmilch der Eltern versorgt. Die Kropfmilch ist ein energiereiches, weisses Sekret, welches durch abgel&ouml;ste Zellen im Kropf entsteht. Die Jamaika-Erdtaube gilt als st&ouml;rungsanf&auml;llig und ist kaum in der N&auml;he menschlicher Nutzfl&auml;che anzutreffen. Auf der Roten Liste ist sie als &sbquo;leicht gef&auml;hrdet&rsquo; eingestuft. Im Zoo Z&uuml;rich wird die Art seit 1988 gehalten. Der 31. Jungvogel hat am 30.12.11 sein Nest verlassen.</p><p><br /><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_DAY5168_purpurtangare_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAY5168_purpurtangare_web.jpg" /></a>Ziemlich offensiv verhalten sich derzeit die Purpurtangaren. Sie haben bereits zum zweiten Mal in diesem Winter Nachwuchs. Zwei Jungv&ouml;gel sind Mitte November ausgeflogen, zwei weitere dann am 4.1.2012. Das Ausbr&uuml;ten des Geleges ist Frauensache. An der Aufzucht jedoch sollen sich, gem&auml;ss Literatur, beide Geschlechter beteiligen. Derzeit &uuml;bt sich der farbenpr&auml;chtige Purpurtangarenmann jedoch in vornehmer Zur&uuml;ckhaltung. Das Weibchen ist deshalb emsig damit besch&auml;ftigt, die hungrigen Schn&auml;bel zu stopfen. Zus&auml;tzliche Futtergaben durch die Tierpflegerschaft sind in dieser kritischen Phase der Jungenaufzucht unerl&auml;sslich. Ein feines Gesp&uuml;r f&uuml;r die Bed&uuml;rfnisse der Tiere und eine reiche Palette an Futtertieren sind Voraussetzungen f&uuml;r erfolgreiche Nachzuchten. Der Reviertierpfleger Thomas Heer und sein Team sorgen t&auml;glich daf&uuml;r, dass die Fortpflanzungserfolge im Vogelbereich des Exotariums bemerkenswert sind. Die Purpurtangare leben im s&uuml;d&ouml;stlichen, k&uuml;stennahen Teil Brasiliens. Sie sind sehr anpassungsf&auml;hig und besiedeln neben verschiedenen Waldhabitaten auch urbane Gebiete.</p><p><br /><a href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_DAY5766_echse_jungtier_web.jpg&amp;title="  target="_blank"><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAY5766_echse_jungtier_web.jpg" alt="" style="margin-left: 15px; margin-bottom: 15px; float: right;" /></a>Die Skorpionskrustenechse ist eine der ganz wenigen Giftechsen, die wir heute kennen. Die Art ist in Mexiko und Guatemala verbreitet und bewohnt lichte Laub- und Trockenw&auml;lder bis 1500 M&uuml;M. Mit ihren kr&auml;ftigen Vorderextremit&auml;ten und starken Krallen legt sie tiefe H&ouml;hlen an, in welche sie sich zur&uuml;ckziehen kann. Das Gift wird in Unterkieferdr&uuml;sen produziert und durch die gefurchten Z&auml;hne in das Beutetier eingekaut. Todesf&auml;lle, die unmittelbar auf die Giftwirkung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sind, sind beim Menschen keine bekannt. </p><p><br />Die Haltung von Krustenechsen hat im Zoo Z&uuml;rich eine erfolgreiche Tradition. Seit 1955 wird die Art gepflegt. Verschiedene Licht-, Temperatur- und Feuchtigkeitsbereiche k&ouml;nnen von den Tieren im Terrarium aufgesucht werden. T&auml;glich werden die Pflanzen abgebraust und gegossen. Dadurch entstehen feuchte Regionen, die von den Echsen regelm&auml;ssig zum Graben und &Uuml;bernachten aufgesucht werden. W&auml;hrend des Winters werden die Echsen bei rund 15&deg;C f&uuml;r 2- 3 Monate &uuml;berwintert. Danach zeigen sich die Tiere meist sehr aktiv und es kommt regelm&auml;ssig zu Paarungen. Derzeit befinden sich die beiden Weibchen in der Winterruhe. Das m&auml;nnliche Tier wurde vorgestern aus dem Winterquartier in das Schauterrarium gez&uuml;gelt. Im Jahre 1996 konnten wir &uuml;ber die europ&auml;ische Erstzucht in Zoos berichten. Im Jahre 2003 hat sich erstmalig ein Tier in zweiter Generation fortgepflanzt. Im Jahr 2006 waren es schon zwei, in Z&uuml;rich geschl&uuml;pfte Weibchen, die befruchtete Eier abgelegt haben. Die Brutdauer liegt zwischen 163 und 185 Tagen. Die Jungtiere wiegen zwischen 20 und 42 Gramm. Das jetzige Jungtier schl&uuml;pfte am 19.11.2011. Die auff&auml;llige Warnf&auml;rbung kombiniert mit einem aggressiven Abwehrverhalten bilden einen wirksamen Schutz gegen Fressfeinde. Dank den &uuml;ber zwanzig Nachzuchttieren wird die europ&auml;ische Zoopopulation, welche mittels eines Erhaltungszuchtprogramms gemanagt wird, wesentlich verst&auml;rkt. <br /></p><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_DAY5497_fidschi_leguan_1_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAY5497_fidschi_leguan_1_web.jpg" /></a>Die Fidschi-Leguane z&auml;hlen zu den Perlen unter den Leguanen. Dies einerseits wegen ihrer attraktiven F&auml;rbung und andererseits wegen ihres seltenen Vorkommens auf den Fidschi- und Tongainseln der S&uuml;dsee (eingef&uuml;hrt auf Vanuatu). Urspr&uuml;nglich von Amerika &uuml;ber den Seeweg<br />verdriftet, besiedelten diese Leguane verschiedene melanesische Inseln und bildeten neben der hier vorgestellten noch zwei weitere Arten aus. Der scheue, baumbewohnende Fidschi-Leguan ist auf dichte Busch- und Waldbest&auml;nde angewiesen. Diese schwinden unter menschlichem Einfluss bedenklich schnell dahin und machen Zuckerrohrplantagen Platz. Zudem stellen eingeschleppte Mungos und verwilderte Katzen als Fressfeinde eine ernsthafte Bedrohung f&uuml;r die Leguane dar. Diese&nbsp; Umst&auml;nde f&uuml;hrten in den letzten Jahren zu einer besorgniserregenden Bestandesabnahme<br />der Fidschi-Leguane. Heute liegen die Sch&auml;tzungen bei wenigen Tausend Tieren, welche verstreut auf rund zwei Dutzend Populationen aufgeteilt sind. Auf der Roten Liste der IUCN wird der Fidschi-Leguan mittlerweile als &sbquo;vom Aussterben bedroht&rsquo; aufgef&uuml;hrt. Die Zucht von Fidschi-Leguanen ist keine einfache. Neben wenigen erfolgreichen Privatpersonen z&uuml;chtet einzig der Zoo von San Diego diese Art in gr&ouml;sserer Anzahl seit Jahren erfolgreich. Erst in letzter Zeit wurden ernsthafte Anstrengungen unternommen, diese Art auch in der europ&auml;ischen Zoowelt zu etablieren. Im Zoo Z&uuml;rich werden derzeit zwei P&auml;rchen gehalten. Analog zur Haltung in San Diego werden auch unsere Tiere in einer Aussenanlage mit direkter Sonneneinstrahlung &uuml;bersommert, sofern die Temperaturen dies zulassen. Die Z&uuml;rcher Erstzucht gelang am 30.11.2007. 2009 kamen drei weitere Jungtiere dazu. Die aktuellen Jungleguane schl&uuml;pften am 10. und 11.12.2011.<br /></p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail245.cfm</guid><pubDate>Wed, 18 Jan 2012 11:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>Geburt einer Arabischen Oryx</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail244.cfm</link><description>Wenn das Kinderzimmer eine W&#xfc;ste ist.</description><content:encoded><![CDATA[<h1>Geburt einer Arabischen Oryx</h1><h2><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_MG_78824b_490.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_MG_78824b_490.jpg" /></a>Wenn das Kinderzimmer eine W&uuml;ste ist  </h2><p> </p><p>Zugegeben, die Schneef&auml;lle der letzten Tage stimmen nicht unbedingt ins Thema W&uuml;ste ein. Dennoch haben Schnee und W&uuml;stenbewohner Oryx eine Gemeinsamkeit: Beide sind weiss.</p><p>Es m&uuml;ssen spezielle Organismen sein, wenn deren Kinderzimmer in der W&uuml;ste liegen, denn das &Uuml;berleben in diesem harschen Lebensraum setzt in hohem Masse spezifische Anpassungen voraus. Die Arabische Oryx, charakterisiert durch lange, s&auml;belartige H&ouml;rner und eine schwarz-weisse Gesichtsmaske, erf&uuml;llt diese Voraussetzungen. Ihre helle Fellfarbe reflektiert das Licht und sch&uuml;tzt so den K&ouml;rper vor zu starker Erw&auml;rmung. Um den Wasserbedarf zu minimieren, gibt die Arabische Oryx sehr trockenen Kot und sehr konzentrierten Harn ab. Sie kann ihre K&ouml;rpertemperatur tags&uuml;ber auf deutlich &uuml;ber 40 &deg;C ansteigen lassen und mit Hilfe der K&uuml;hle der Nacht wieder absenken. Die breiten Hufe mindern das Einsinken im Sand.</p><p>Alle diese Anpassungen braucht das am 27. Oktober nach einer Tragzeit von 271 Tagen geborene Jungtiere zur Zeit nicht. Daf&uuml;r stellte sich ein anderes klimatisches Problem: Jungtiere der Arabischen Oryx z&auml;hlen zu den sogenannten Abliegern. Wenn auch eine junge Oryx wenige Minuten nach der Geburt auf eigenen Beinen stehen kann, folgt es in den ersten zwei Lebenswochen nicht der Mutter hinterher, sondern verbringt die meiste Zeit liegend und meist gut getarnt an einem schattigen Platz. Zu dieser Jahreszeit birgt dieses Verhalten das Risiko, dass das Jungtier bei zu erwartenden tiefen Temperatur nur mit grossem Aufwand von der Aussenanlage wieder zur&uuml;ck in den Stall gebracht werden kann. So hat der j&uuml;ngste Spross, ein M&auml;nnchen namens LAMEH (&sbquo;gl&auml;nzen&lsquo;) und das 86. im Zoo Z&uuml;rich geborene Jungtier, die ersten Lebenswochen mit der Mutter im Stall verbracht. </p><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/EF_MG_38031b_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/EF_MG_38031b_web.jpg" /></a>Urspr&uuml;nglich waren die Arabischen Oryx in den W&uuml;sten der Arabischen Halbinsel bis Sinai und Mesopotamien verbreitet. Bereits im 19. Jahrhundert ging der Bestand zur&uuml;ck. 1935 waren nur noch zwei voneinander getrennte Populationen &uuml;brig. Die Jagd auf diese Tiere von Fahrzeugen aus und mit modernen Waffen liess die Bestandszahlen weiter sinken. Die Erlegung einer Arabischen Oryx galt als Zeichen der M&auml;nnlichkeit und durch den Genuss deren Fleisch w&auml;hnten sich die Einheimischen vor feindlichen Kugeln gesch&uuml;tzt. 1960 wurde der freilebende Bestand noch auf ca. 200 Tiere gesch&auml;tzt, 1972 wurde in Oman das letzte Tier gewildert.</p><p>Arabische Oryx gelangten in verschiedene private Kollektionen, und 1962 starteten die internationalen Bem&uuml;hungen zur Erhaltung dieser Art. In einer Fangexpedition gelang es 3 Tiere zu fangen. Mit weiteren 8 Tieren aus Zoos und privaten Sammlungen bildeten sie den Grundstock der &sbquo;Weltherde&lsquo;, die zun&auml;chst in Phoenix (USA) aufgebaut wurde.</p><p>Aus dieser Weltherde kamen 1979 erste Tiere nach Europa in die Zoos von Berlin (Tierpark), Z&uuml;rich und Antwerpen. 6 Tiere bildeten in Z&uuml;rich den Grundstock einer &auml;usserst erfolgreichen Zucht. ZAMA, eine Urenkelin der ersten nach Z&uuml;rich importierten Tiere, ist die Mutter unseres J&uuml;ngsten LAMEH.</p><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/MBO_1288_2_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/MBO_1288_2_web.jpg" /></a>Ende der 80iger Jahre kehrten die ersten Arabischen Oryx zum Aufbau von Zuchtgruppen nach Jordanien, Israel und Oman zur&uuml;ck. Am 31. Januar 1982 erfolgte in Oman nach sorgf&auml;ltiger Vorbereitung die erste Freilassung einer Gruppe von 10 Tieren. Es zeigte sich, dass die vornehmlich aus Zoos stammenden Tiere sich in ihrem neuen Lebensraum gut zurechtfanden. In Z&uuml;rich geborene Jungtiere wurden an Auswilderungsprojekte in Jordanien (Shamari-Reservat) und Saudiarabien (Ta&iuml;f) abgegeben.</p><p>1994, 1999 und 2006 importierte der Zoo Z&uuml;rich neue Zuchtm&auml;nnchen aus Rabat, Abu Dhabi und zuletzt Sharjah. Diese M&auml;nnchen brachten neue Blutlinien in den europ&auml;ischen Bestand der Arabischen Oryx, der ganz auf Tiere der Weltherde zur&uuml;ckgeht und nun in einem EEP (Europ&auml;isches Erhaltungszucht Programm) gemanagt wird.</p><p>Der Oryx-Bestand im Zoo Z&uuml;rich befindet sich nach dem Tod von zwei alten Weibchen letztes Jahr im &sbquo;Umbau&lsquo;. Er umfasst aktuell nebst dem Zuchtm&auml;nnchen BURAY das Weibchen ZAMA mit LAMEH und zwei letztj&auml;hrige Jungtiere. Im Januar wird ein neues Weibchen aus Belgien erwartet, der Nachwuchs vom letzten Jahr soll an andere Zoos abgegeben werden.</p><p><strong>Das Einhorn - eine Arabische Oryx?</strong></p><p>Um das Einhorn drehen sich verschiedene Geschichten. Erste Darstellungen findet man im Orient des 3. vorchristlichen Jahrhunderts. Auch die R&ouml;mer haben ein Einhorn dargestellt, als Pferd oder Ziege mit 2 Klauen und einem langen geraden Horn vorne auf der Stirn. Man kann zudem ein Einhorn in Berlin sehen, dargestellt auf dem Ischtar-Tor aus Babylon im Pergamon-Museum. Der Z&uuml;rcher Stadtarzt Conrad Gessner (1516-1565), Naturforscher und Verfasser des Tierbuchs, der ersten zoologischen Enzyklop&auml;die, hat alle Kenntnisse &uuml;ber das Einhorn zusammengetragen, wie sie im 16. Jahrhundert bekannt waren. Obwohl auch er schrieb, niemand h&auml;tte in seiner Zeit je ein Einhorn gesehen, d&uuml;rfen wir doch heute annehmen, dass es Naturbeobachtungen waren, die zur Vorstellung des Einhorns f&uuml;hrten. Das Horn des Einhorns wird als schneckenartig gedreht und vorne spitz zulaufend dargestellt. Grosses Aufsehen erregten deshalb die gewundenen Narwalz&auml;hne, die, wenn man ihren Ursprung nicht kannte, durchaus mit einem sehr langen geraden Horn verwechselt werden konnten. Narwalz&auml;hne geh&ouml;rten in den Naturkabinetten des Mittelalters zu den wertvollsten Rarit&auml;ten, erst im 17. Jahrhundert hat ein D&auml;ne widerlegt, dass es sich dabei um Einh&ouml;rner handelt. Gelegentlich findet man das Einhorn auch mit Fl&uuml;geln als einh&ouml;rnigen Pegasus, was die Vorstellung eines geh&ouml;rnten Pferdes erkl&auml;rbar machen w&uuml;rde. In moderner Zeit wurden Rehe mit nur einem Stirnhorn wissenschaftlich beschrieben, auch solche Tiere k&ouml;nnten als Ursprung der Einhornlegende gedient haben. Das typische gerade Horn &auml;hnelt aber auch ganz stark dem Horn der Oryx, die als br&auml;unlich-beige Beisa-Oryx-Antilope in Afrika oder als weisse Arabische-Oryx Antilope vorkommt. Betrachtet man sie von der Seite und sieht nur ein Horn, ist die Vorstellung des ziegenartigen Einhorns nicht mehr weit. So sieht man auf &auml;gyptischen Reliefs dargestellte Oryx von der Seite her, einh&ouml;rnig. Sie liess sich im Gegensatz zu anderen Tieren weder z&auml;hmen noch domestizieren, was den Ursprung der Phantasien gen&auml;hrt haben k&ouml;nnte.</p><p>Dem Einhorn wurden magische F&auml;higkeiten zugeschrieben, so zum Beispiel, dass es Gift neutralisieren k&ouml;nne, oder dass seine Tr&auml;nen Versteinerungen aufl&ouml;sen k&ouml;nnten. Bis heute wirken die Mythen des Einhorns nach, viele Geschichten ranken um das Fabeltier, und auch Harry Potter ist ihnen im Gryffindor-Aufenthaltsraum begegnet.</p><p>Wenn wir die Arabische Oryx im Zoo Z&uuml;rich vor uns haben, ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. </p><p><strong>F&uuml;r weitere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verf&uuml;gung:</strong></p><p>Dr. Alex R&uuml;bel, Direktor, Zoo Z&uuml;rich <br />Dr. Robert Zingg, Kurator,Zoo Z&uuml;rich, <br />Telefon 044 254 25 00, <br />medien@zoo.ch <br />Text und Bilder sind elektronisch erh&auml;ltlich unter <a href="http://www.zoo.ch/medien"><span>www.zoo.ch/medien</span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail244.cfm</guid><pubDate>Wed, 21 Dec 2011 11:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>Gleiche Familienstruktur- aber doch verschieden</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail243.cfm</link><description>Nachwuchs bei Springtamarin, Weisskopfsaki und Kappengibbon. </description><content:encoded><![CDATA[<h1>Gleiche Familienstruktur- aber doch ganz verschieden</h1><h2>Nachwuchs bei Springtamarin, Weisskopfsaki und Kappengibbon. </h2><p>&nbsp;</p><p>Sie geh&ouml;ren drei verschiedenen Familien an, zwei davon sind in S&uuml;damerika beheimatet, die andere in S&uuml;dost-Asien. Alle drei Arten haben einen Familienverband als soziale Einheit, bestehend aus einem (mehr oder weniger) monogamen Paar mit mehreren unterschiedlich alten Jungtieren. Die Weibchen bringen jeweils ein einzelnes Jungtier zur Welt, das bei den beiden s&uuml;damerikanischen Vertretern zudem relativ gross ist. Doch dann beginnen die Unterschiede: Bei der einen Art sind beide Geschlechter einheitlich schwarz gef&auml;rbt, die beiden anderen Arten weisen einen Geschlechtsdimorphismus auf. Beim Weisskopfsaki erkennt man das Geschlecht an der Gesichtszeichnung schon im Alter von zwei Monaten, bei den Kappengibbons f&auml;rben sich die M&auml;nnchen mit Erreichen der Geschlechtsreife um. Bei diesen beiden Arten sind es die M&uuml;tter, die die Jungtiere herumtragen. Bei den Springtamarins beteiligen sich auch das M&auml;nnchen und &auml;ltere Geschwister am Transport der Jungen. Und akustisch ragen die Kappengibbons hervor: Mit ihrem im Duett vorgetragenen Gesang k&uuml;nden sie &uuml;ber Kilometer ihre Anwesenheit an.</p><p>Drei Familien mit unterschiedlichen Schattierungen, aber einem Ziel: Sich erfolgreich fortzupflanzen und die eigenen Gene an die n&auml;chste Generation weiter zu geben.</p><p><strong><a href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_SF16146_springtamarin_web.jpg&amp;title="  target="_blank"><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_SF16146_springtamarin_web.jpg" alt="" style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" /></a>Springtamarin</strong></p><p>Der Springtamarin wurde erst 1904 vom Schweizer Zoologen Emil August Goeldi entdeckt. In einigen morphologischen Merkmalen, wie etwa der Bildung von Zehen anstatt Krallen an den Grosszehen oder der Bezahnung, unterscheiden sich Springtamarine von anderen Krallenaffen. </p><p>Die Tiere leben in kleinen Gruppen und bewegen sich heimlich in den untersten Vegetationsschichten der dichten Tropenw&auml;lder des westlichen Amazonasbeckens.&nbsp;Ihre Verbreitung umfasst Bolivien, Brasilien, Kolumbien und Peru. Springtamarine sind Allesfresser und ern&auml;hren sich von Fr&uuml;chten, Pilzen, Insekten (vor allem Stabschrecken), Spinnen und gelegentlich sogar von kleinen Fr&ouml;schen und Echsen. W&auml;hrend der Nahrungssuche verbringen sie &uuml;ber 80% der Zeit in Bodenn&auml;he. Sympatrisch lebende Tamarinarten bewegen sich vielfach in h&ouml;her gelegenen Ebenen des Waldes und nutzen entsprechend andere Ressourcen. Je nach Nahrungsangebot gehen Springtamarine aber auch gemeinsam mit anderen Krallenaffenarten auf Futtersuche. Tats&auml;chlich wurden in einem 114 ha grossen Territorium einer Springtamaringruppe sechs weitere Krallenaffengruppen registriert. Die Gruppengr&ouml;sse eines Springtamarinverbandes liegt meist zwischen 7 und 12 Tieren. Im Gegensatz zu anderen Krallenaffenarten pflanzt sich nicht nur das rangh&ouml;chste Weibchen fort. Dies ist m&ouml;glicherweise eine Antwort auf die sehr tiefen Bestandesdichten der Springtamarine, was die Suche nach einem Geschlechtspartner erschwert und die Gefahr von Inzucht erh&ouml;ht. </p><p>Weibchen bringen in der Regel ein einzelnes Junges zur Welt und nicht Zwillinge, wie dies sonst f&uuml;r Krallenaffen typisch ist. Daf&uuml;r k&uuml;mmert sich die Mutter w&auml;hrend den ersten 1-2 Wochen fast ausschliesslich um das Junge und tr&auml;gt es herum. Bei anderen Krallenaffen erh&auml;lt die Mutter sofort nach der Geburt Unterst&uuml;tzung durch die anderen Gruppenmitglieder. </p><p>Der Springtamarin ist ein ausgezeichneter Weitspringer, der &uuml;ber mehrere Meter von Ast zu Ast springen kann. Dabei halten die Familienmitglieder durch trillernde Rufe st&auml;ndig akustisch Kontakt zueinander. Die Sommersaison verbringt die Springtamaringruppe jeweils freilaufend im Zoo. Diese etwas aufw&auml;ndigere Form des Tiermanagements haben der Reviertierpfleger Thomas Heer und sein Team jederzeit gut im Griff. </p><p>Springtamarine werden im Zoo Z&uuml;rich seit 1987 gehalten. Seither sind 24 Jungtiere geboren. Die derzeitige Gruppe setzt sich zusammen aus dem Zuchtpaar RUBENS (2003) und BESAME (2004) und den Jungtieren aus den Jahren 2008 (1) 2009 (1), 2010 (2) und 2011 (2). Der j&uuml;ngste Spross kam am 18.10.11 zur Welt. Die Art wird als Europ&auml;isches Erhaltungszuchtprogramm vom Edinburgh Zoo aus gef&uuml;hrt. Das Zuchtprogramm umfasst aktuell fast 400 Tiere. </p><p>Auf der Roten Liste der bedrohten Arten wird der Springtamarin als &sbquo;gef&auml;hrdet&rsquo; eingestuft. Der Verlust des Lebensraumes und die damit verbundene Bestandesabnahme ist der Hauptgrund f&uuml;r dieses Verdikt. </p><p><strong><a href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_SF14272-3_weisskopfsaki_web.jpg&amp;title="  target="_blank"><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_SF14272-3_weisskopfsaki_web.jpg" alt="" style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" /></a>Weisskopfsaki</strong></p><p>Weisskopfsaki geh&ouml;ren zu den Kapuzinerartigen. Sie bewohnen die Regen- und Gebirgsw&auml;lder des nord&ouml;stlichen S&uuml;damerikas (Venezuela, Guayana, Surinam, Brasilien, Franz&ouml;sisch Guayana). Wie die Springtamarine halten sie sich vorwiegend im Unterholz und den mittleren Baumschichten auf. </p><p>Weisskopfsaki leben in kleinen Familiengruppen, mit einem reproduzierenden P&auml;rchen und dessen Jungen. Die Streifgebiete sind mit 4-10 ha verh&auml;ltnism&auml;ssig klein. Bei hohem Nahrungsangebot k&ouml;nnen sich mehrere Familien zusammenschliessen und so gr&ouml;ssere Trupps bilden. In der Regel wird ein einzelnes Junges geboren, um welches sich haupts&auml;chlich die Mutter k&uuml;mmert. Ein markanter Geschlechtsdimorphismus zeichnet diese Art aus. </p><p>Die Nahrung der Weisskopfsaki besteht haupts&auml;chlich aus Samen, Fr&uuml;chten, Bl&uuml;ten und Trieben und, zu einem kleineren Anteil, aus Insekten oder kleinen Wirbeltieren. </p><p>Erfreulicherweise sind die&nbsp;wildlebenden Best&auml;nde noch nicht bedroht. </p><p>Im Zoo Z&uuml;rich wurden seit 1990 25 Junge geboren. Derzeit besteht die Gruppe aus SAMMETJE (1986) und SELAGINELLA (1988), sowie den Jungtieren WULE (2008), KIPP (2010) und dem j&uuml;ngsten Spross (30.10.11), bei welchem das Geschlecht noch nicht bestimmt wurde. </p><p>Das Europ&auml;ische Erhaltungszuchtprogramm f&uuml;r die Art wird in Paignton gef&uuml;hrt. </p><p><strong><a href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_DAY2660_n_kappengibbon_presse.jpg&amp;title="  target="_blank"><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_DAY2660_n_kappengibbon_presse.jpg" alt="" style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" /></a>Kappengibbon</strong></p><p>Die Heimat der Kappengibbons liegt im &ouml;stlichen Thailand sowie in Kambodscha. Diese Art weist einen deutlichen Geschlechtsdimorphismus auf. W&auml;hrend die M&auml;nnchen schwarz sind, sind die Weibchen gelblichgrau gef&auml;rbt mit einer schwarzen Kopfplatte (was zur Namensgebung f&uuml;hrte: <em>Hylobates <strong>pileatus</strong></em> (lat. - &bdquo;mit einer Filzkappe oder rundem Hut bedeckt/versehen&ldquo;) und schwarzer Brust. Auch Jungtiere sind anf&auml;nglich von gelbgrauer Fellfarbe, junge M&auml;nnchen beginnen sich dann mit etwa 4 Jahren umzuf&auml;rben.</p><p>Der Kronenbereich der Regenw&auml;lder bildet ihren Lebensraum. Hier bringen sie ihre besondere Fortbewegungstechnik, das Schwinghangeln, zur vollen Entfaltung. Mit scheinbarer Leichtigkeit und atemberaubender Akrobatik hangeln sich die Kappengibbons, nur die Arme gebrauchend, von Ast zu Ast. Dabei k&ouml;nnen sich die Tiere auch mal &uuml;ber Distanzen von 8 bis 10 m schwingen. Diese spezielle Fortbewegungstechnik wird ganz wesentlich durch die spezielle Anatomie der Extremit&auml;ten unterst&uuml;tzt. Die Arme und H&auml;nde sind extrem verl&auml;ngert und verleihen so dem K&ouml;rper Schwung. </p><p>Die soziale Einheit bildet die Familiengruppe, bestehend aus einem adulten Paar und 1-3 Jungtieren. Wurden Gibbons fr&uuml;her als streng monogam beschrieben, so weiss man heute, dass dies in Einzelf&auml;llen nicht zutrifft. Wohl bleiben Paare durchaus lebensl&auml;nglich zusammen, doch kommt es offenbar auch zu &sbquo;ausserehelichen Beziehungen&lsquo; (was keinerlei Moral verletzt!). Mit dem Erreichen der Geschlechtsreife - mit etwa 6 Jahren - verlassen die Jungtiere ihre Familie.</p><p>Der Zoo Z&uuml;rich pflegt im Menschenaffenhaus zwei Kappengibbon-Familiengruppen. Das &auml;ltere Paar IBA und IAMAN(&auml;ltestes S&auml;ugetier im Zoo) im unteren Geb&auml;udeteil kam 1982 in den Zoo. Der &auml;lteste Sohn dieses Paares, KHMER (*1984), bildet mit der in Twycross (GB) geborenen WILLOW (*1987) das Paar der zweiten, gegen&uuml;ber der Gorillas untergebrachten Familiengruppe. </p><p>Das j&uuml;ngere Paar hat am 27. Oktober Zuwachs erhalten. Unter den Augen der Reviertierpflegerin Daniela Bosshard brachte WILLOW um 18.05 Uhr ihr nunmehr 10. Junge zur Welt, das 7. M&auml;nnchen in Folge. In den ersten Lebensminuten war es die Nabelschnur, die LAJU, wie das M&auml;nnchen genannt wird, von einem Absturz rettete. Von da an war LAJU auf seinen kr&auml;ftigen Klammergriff angewiesen, mit welchem er sich im Fell der Mutter verankert. Denn seine Mutter tr&auml;gt ihn stets mit sich herum, auch wenn sie sich in klassischer Gibbon-Manier hangelnd fortbewegt und bei ihren akrobatischen Einlagen keine H&auml;nde frei hat, um ihr Junges festzuhalten.</p><p>Die n&auml;chsten Monate wird LAJU noch herumgetragen. Dann wird er mit den ersten eigenen Kletterversuchen beginnen und schon bald in seinen beiden Br&uuml;dern HANTU und JANTAN Spielgef&auml;hrten finden.</p><p>27 Kappengibbons sind bisher in Z&uuml;rich zur Welt gekommen, 17 M&auml;nnchen und 10 Weibchen. Dieses ungleiche Geschlechterverh&auml;ltnis ist auch charakteristisch f&uuml;r den in den Zoos gehaltenen Bestand. Das Europ&auml;ische Erhaltungszuchtprogramm f&uuml;r diese Art wie auch das Internationale Zuchtbuch werden vom Zoo Z&uuml;rich aus gef&uuml;hrt.</p><p>Die Verbreitung der Familie der Gibbons beschr&auml;nkt sich auf die tropischen Regenw&auml;lder S&uuml;dostasiens. Ihre Fortbewegung und die damit einher gehenden morphologischen Anpassungen sind ganz auf das Leben in den B&auml;umen ausgerichtet. Diese Spezialisierung k&ouml;nnte den verschiedenen Gibbonarten zum Verh&auml;ngnis werden, da die Regenw&auml;lder weiterhin abgeholzt und in Restinseln aufgesplittert werden. So gehen der Lebensraum und die Verbindungen zwischen geeigneten Lebensr&auml;umen verloren.</p><p><strong>F&uuml;r weitere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verf&uuml;gung:</strong></p><p>Dr. Alex R&uuml;bel, Direktor, Zoo Z&uuml;rich</p><p>Dr. Samuel Furrer, Kurator, Zoo Z&uuml;rich</p><p>Dr. Robert Zingg, Kurator,Zoo Z&uuml;rich, 044 254 25 00</p><p>Telefon 044 254 25 00, medien@zoo.ch</p><p>Text und Bilder sind elektronisch erh&auml;ltlich unter <a href="http://www.zoo.ch/medien"><span>www.zoo.ch/medien</span></a></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail243.cfm</guid><pubDate>Wed, 16 Nov 2011 11:30:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>


