<?xml version='1.0' ?><rss version='2.0' xmlns:content='http://purl.org/rss/1.0/modules/content/' xmlns:wfw='http://wellformedweb.org/CommentAPI/' xmlns:dc='http://purl.org/dc/elements/1.1/' xmlns:atom='http://www.w3.org/2005/Atom'><channel><title>News von www.zoo.ch</title><link>http://www.zoo.ch</link><atom:link href='http://www.zoo.ch/xml_1/internet/de/file/xmlsafe/news/rss/rss.xml' rel='self' type='application/rss+xml' /><description /><language>de-ch</language><copyright /><pubDate>Tue, 15 May 2012 14:02:10 GMT</pubDate><lastBuildDate>Tue, 15 May 2012 14:02:10 GMT</lastBuildDate><generator>cms3 - Content-Management-System created by www.backslash.ch</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><item><title>1? des Weltbestandes einer Tierart lebt in Z&#xfc;rich</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail249.cfm</link><description>Am Karfreitag, 6. April, brachte das 10j&#xe4;hrige Sumatra Orang-Utan-Weibchen Cahaya ihr erstes Junge zur Welt.</description><content:encoded><![CDATA[<h1>Wenn 1&permil; des Weltbestandes einer Tierart im Zoo Z&uuml;rich lebt</h1><h2>Willkommener Zuwachs</h2><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_MG_112005bA4_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_MG_112005bA4_web.jpg" /></a>K&ouml;rperliche Ver&auml;nderungen, die auf eine Tr&auml;chtigkeit hinweisen, und ein positiver Schwangerschaftstest hatten das Ereignis vorangemeldet: Am Karfreitag, 6. April, brachte das 10j&auml;hrige Sumatra Orang-Utan-Weibchen CAHAYA ihr erstes Junge zur Welt. Vater dieses m&auml;nnlichen Nachwuchses, das den Namen MALOU erhielt, ist der 17j&auml;hrige DJARIUS.</p><p><br />So erfreulich diese Geburt war, ein Problem stellte sich gleich zu Beginn: Das Junge lag<br />nicht in den Armen seiner leiblichen Mutter, sondern in jenen seiner Grossmutter TIMOR.<br />Was auch immer die Gr&uuml;nde daf&uuml;r waren, unser Ziel war es, der jungen Mutter m&ouml;glichst schnell die Chance zu geben, sich selber um ihr Neugeborenes zu k&uuml;mmern. Der Tierarzt legte deshalb die beiden Weibchen in Narkose und MALOU wurde seiner Mutter auf die Brust gelegt. Von der Narkose etwas benommen dauerte es seine Zeit, bis CAHAYA Interesse an ihrem Sohn zeigte und diesen zu sich holte. Von der Gruppe abgetrennt hatten CAHAYA und MALOU ein paar Tage Zeit, in aller Ruhe eine Mutter- Kind-Beziehung aufzubauen und zu festigen. </p><p>Zur&uuml;ck in der Gruppe wurde CAHAYA mit neuen Herausforderungen konfrontiert, die sie aber souver&auml;n meisterte. So interessierten sich die anderen Gruppenmitglieder f&uuml;r den &sbquo;Familienzuwachs&lsquo;; was CAHAYA nicht weiter zu irritieren vermochte. Schon sportlich ist dann ihr Bem&uuml;hen, weiterhin die verschiedenen Futtereinrichtungen, die ausserhalb des Geheges montiert sind und zum Teil nur mit geeigneten &sbquo;Werkzeugen&lsquo; erreichbar sind, zu kontrollieren. Standen fr&uuml;her dazu alle vier Extremit&auml;ten zur Verf&uuml;gung, braucht sie jetzt den einen Arm oder ein Bein, um den sich in ihrem Fell festgeklammerten Sohn zu st&uuml;tzen. Und dieser Sohn braucht einen kr&auml;ftigen Klammergriff, ist seine Mutter doch kletternd und hangelnd z&uuml;gig unterwegs &ndash; und wenn man sich die ganze Situation in den Baumkronen 30 bis 40 m &uuml;ber Boden vorstellt, dem eigentlichen Lebensraum dieser Tiere, so muss dieser Griff sitzen!</p><h3>Spezialisierte Waldbewohner</h3><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_MG_112209bA4_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_MG_112209bA4_web.jpg" /></a>Orang-Utans sind die gr&ouml;ssten baumbewohnenden S&auml;ugetiere. Fr&uuml;chte und deren Verteilung bestimmen ganz wesentlich die Raumnutzung, saisonale Wanderungen und das Sozial- und Fortpflanzungsverhalten dieser Tiere. Wichtig sind die Orang-Utans &ndash; und deshalb werden sie&nbsp; auch als &sbquo;G&auml;rtner des Waldes&rsquo; bezeichnet &ndash; f&uuml;r die Verbreitung von Samen. Auch wenn Orang-Utans als Einzelg&auml;nger oder in kleinen Gruppen unterwegs sind, sind sie durchaus sozial. So k&ouml;nnen sie sich bei ergiebigen Futterquellen tempor&auml;r in Gruppen zusammenfinden.<br />&sbquo;Waldmensch&rsquo; bedeutet Orang-Utan auf malaysisch. Dieser Name nimmt einerseits Bezug auf die verwandtschaftliche N&auml;he zu uns und andererseits auf den Lebensraum dieser Tiere, den Wald.<br />&sbquo;Waldmenschen&rsquo; leben auf Sumatra und Borneo. Die Populationen der beiden Inseln wurden bis vor kurzem als zwei Unterarten eingestuft, werden jetzt aber als zwei eigenst&auml;ndige Arten betrachtet. Beim Borneo Orang-Utan werden nun gar 3 Unterarten unterschieden.<br />Die Populationsentwicklung dieser Tiere ist langsam: Im Freiland pflanzen sie sich<br />erstmals mit 10 bis 15 Jahren fort, die Geburtsintervalle betragen bei den Tieren aus<br />Borneo 6 bis 8, bei jenen aus Sumatra 8 bis 9 Jahre.</p><h3>Die Z&uuml;rcher Orang-Utans&hellip;</h3><p>Mit MALOU ist die in Z&uuml;rich lebende Sumatra Orang-Utan-Gruppe wieder auf 8 Tiere angewachsen (2010 haben wir drei Tiere, u.a. ein tr&auml;chtiges Weibchen, an andere Zoos abgegeben). Da ist der noch junge Zuchtmann DJARIUS, der bisher keine Backenw&uuml;lste, klassisches Merkmal erwachsener Orang-Utan-M&auml;nnchen, ausgebildet hat, mit den drei Zuchtweibchen TIMOR, XIRA und CAHAYA und den nicht mehr reproduktionsf&auml;higen Weibchen LEA und OCEH sowie den m&auml;nnlichen Jungtieren HADIAH und MALOU (22. im Zoo Z&uuml;rich geborenes Orang-Utan-Jungtier).<br />Der Zoo Z&uuml;rich beherbergte die ersten beiden Orang-Utans in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Seit 1959 haben diese Primaten ihren festen Platz im Tierbestand. Anf&auml;nglich lebten Vertreter beider Arten da, seit 1990 sind es nur noch Sumatra Orang-Utans.</p><p><br /><strong>&hellip;1&permil; des Weltbestandes</strong><br />Mit 8 Tieren pflegt der Zoo Z&uuml;rich eine grosse Gruppe. Erschreckend dabei ist der Umstand, dass damit mehr als 1&permil; des Weltbestandes an Sumatra Orang-Utans in Z&uuml;rich lebt! Die aktuellsten Bestandessch&auml;tzungen datieren von 2004 und sprechen von rund 7&lsquo;300 Tieren im Freiland, effektiv d&uuml;rfte dieser Bestand nun aber unter 7&lsquo;000 Individuen liegen. In der Roten Liste der IUCN wird der Sumatra Orang-Utan als stark bedroht eingestuft, u. a. weil der Bestand in den letzten 75 Jahren um &uuml;ber 80% abgenommen hat &ndash; und weiter abnimmt. Das heutige Verbreitungsgebiet des Sumatra Orang-Utans beschr&auml;nkt sich auf den Norden von Sumatra und ist stark fragmentiert. Die st&auml;rkste Bedrohung dieser Tiere geht von der fortschreitenden Lebensraumzerst&ouml;rung aus, dem<br />Holzschlag und der Rodung zur Gewinnung von Fl&auml;chen f&uuml;r die Landwirtschaft und insbesondere f&uuml;r &Ouml;lpalm-Plantagen. Zur Gef&auml;hrdung tragen zudem Strassenbauprojekte bei, die den Lebensraum weiter fragmentieren, sowie Wilderei und illegaler Fang und Handel.<br /><br />Die stetig wachsende Nachfrage nach Palm&ouml;l &ndash; von uns mit zu verantworten! &ndash; droht<br />diese Tiere ihres nat&uuml;rlichen Lebensraumes und damit ihrer Existenz zu berauben.<br /></p><h3>Reservepopulation&lsquo; in den Zoos</h3><p>Ende 2010 waren im Internationalen Zuchtbuch 1003 Orang-Utans in weltweit 221 Institutionen registriert, wovon 317 der Sumatra-Art zugeh&ouml;rig. Das Europ&auml;ische Erhaltungszuchtprogramm (EEP) f&uuml;r diese Art umfasste Ende 2011 147 Individuen, 55 M&auml;nnchen und 92 Weibchen. Diese Population zeigt nur ein geringes Wachstum, was durch die Biologie dieser Tierart bedingt ist. Und dies gilt auch f&uuml;r die freilebende Population und macht es immer schwieriger, diese Art vor der Ausrottung zu bewahren. Da k&uuml;ndet sich ein kleiner Lichtblick in Z&uuml;rich an: Bei einem weiteren Weibchen war der Schwangeschaftstest k&uuml;rzlich positiv!<br /></p><h3><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/IMG_6977_300_paneco_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/IMG_6977_300_paneco_web.jpg" /></a>Zusammenarbeit mit der Paneco-Stiftung</h3><p>Der Zoo Z&uuml;rich unterst&uuml;tzt die Stiftung PanEco, die in Sumatra Oran-Utans aufnimmt, die durch das Abholzen und Abbrennen des Regenwaldes heimatlos werden und wildert sie so weit als m&ouml;glich wieder aus. Zudem haben die europ&auml;ische Zoos mit einer Petition und 2 Mio.&nbsp; Unterschriften erreicht, dass das europ&auml;ische Parlament beschlossen hat, dass Palm&ouml;l auf den Produkten als solches deklariert werden muss. Diese Zusammenh&auml;nge werden auch in unserer Ausstellung im Menschenaffenhaus 'Shopping f&uuml;r den Regenwald &ndash; Tipps und Tricks, wie der Wald voll Affen bleibt', dargestellt. Eine Vertreterin von PanEco wird &uuml;ber das Sumatra-Projekt berichten, mit dem der Zoo ideell, personell und durch seine Unterst&uuml;tzung verbunden ist.<br /><br /></p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail249.cfm</guid><pubDate>Tue, 15 May 2012 11:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>Sehr kleine und kleine grosse Huftiere</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail248.cfm</link><description>Die Kleinkantschils sind wieder eingezogen. Nachwuchs bei den Nilgauantilopen.</description><content:encoded><![CDATA[<!--[if !mso]><style>v\:* {behavior:url(#default#VML);}o\:* {behavior:url(#default#VML);}w\:* {behavior:url(#default#VML);}.shape {behavior:url(#default#VML);}</style><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml><o:OfficeDocumentSettings><o:AllowPNG /></o:OfficeDocumentSettings></xml><![endif]--><!--[if gte mso 9]><xml><w:WordDocument><w:View>Normal</w:View><w:Zoom>0</w:Zoom><w:TrackMoves>false</w:TrackMoves><w:TrackFormatting /><w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone><w:PunctuationKerning /><w:ValidateAgainstSchemas /><w:SaveIfXMLInvalid>false</w:SaveIfXMLInvalid><w:IgnoreMixedContent>false</w:IgnoreMixedContent><w:AlwaysShowPlaceholderText>false</w:AlwaysShowPlaceholderText><w:DoNotPromoteQF /><w:LidThemeOther>DE-CH</w:LidThemeOther><w:LidThemeAsian>X-NONE</w:LidThemeAsian><w:LidThemeComplexScript>X-NONE</w:LidThemeComplexScript><w:Compatibility><w:BreakWrappedTables /><w:SnapToGridInCell /><w:WrapTextWithPunct 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class="MsoNormal"><strong><span lang="DE" style="font-size:11.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Die Kleinkantschils sind wieder eingezogen <br /> und Nachwuchs bei den Nilgau-Antilopen</span></strong></h2><p class="MsoNormal"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">&nbsp;</span></p><h3 class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><strong><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;;text-transform:uppercase"><a href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_KB15267_web.jpg&amp;title=Nilgauantilope"  target="_blank"><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_KB15267_web.jpg" alt="Nilgauantilope" title="Nilgauantilope" style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" /></a>Nilgau-Antilope</span></strong></h3><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Erstmals zeigte der Zoo Z&uuml;rich Nilgau-Antilopen 1948. Interessanterweise kam gem&auml;ss den alten Akten 1950 das erste Jungtier zur Welt, ohne dass im Tierbestand zu dieser Zeit ein M&auml;nnchen aufgef&uuml;hrt ist. Die Haltung war insgesamt sehr erfolgreich, bis 1994 wurden hier 69 Jungtiere geboren.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Anfang 1994 wurde das letzte Nilgau-Paar abgegeben und an ihre Stelle traten die Java-Banteng. Einen erneuten Wechsel gab es dann 2010. Nach 16 Jahren Unterbruch zogen im September erstmals wieder Nilgauantilopen im Zoo Z&uuml;rich ein. Ein junger Bock aus dem M&uuml;nchener Tierpark Hellabrunn mit Namen JUSTUS traf hier auf ein junges Weibchen namens INDRA aus dem Zoo Krefeld. In der Gemeinschaftshaltung auf der Asienanlage mit Hirschziegenantilopen, Burma-Leierhirschen und Streifeng&auml;nsen lebten sich die grossen Antilopen gut ein.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><strong><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;;color:black">Von klein auf in Ringelsocken unterwegs</span></strong><strong><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;"></span></strong></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;"><a href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_KB15301_web.jpg&amp;title=Nilgauantilope"  target="_blank"><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_KB15301_web.jpg" alt="Nilgauantilope" title="Nilgauantilope" style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" /></a>Es dauerte etwas, bis die beiden Tiere ihre Geschlechtsreife erlangten. Diesen Fr&uuml;hling waren bei INDRA dann zaghafte Anzeichen einer Tr&auml;chtigkeit zu erkennen, und so waren wir nicht ganz unvorbereitet, aber freudig &uuml;berrascht, als am 19. M&auml;rz am Morgen eine zierliche kleine Nilgauantilope geboren war und schon kurz nach der Geburt noch etwas wacklig auf eigenen Beinen stand. Das weibliche Jungtier erhielt den Namen MIA, es ist die 70. im Zoo Z&uuml;rich geborene Nilgau-Antilope. Zuletzt konnten wir 1993 ein Jungtier dieser Art begr&uuml;ssen. MIA tr&auml;gt mit den schwarzweissen Ringelsocken und mit ebenso getupften Ohrspitzen bereits von klein auf die f&uuml;r Nilgau typischen und charakteristischen Markierungen. </span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Die ersten Lebenstage verbrachte MIA mit ihrer Mutter im Stall. Ihre neue Umgebung auf der Aussenanlage erkundete sie dann &auml;usserst vorwitzig und neugierig. Auff&auml;llig war dabei, dass sie sich oft v&ouml;llig unabh&auml;ngig auf der Anlage bewegte und ihre Mutter, die eher ihr nachlaufen musste als umgekehrt, etwas &sbquo;ratlos&lsquo; zur&uuml;ckliess.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Nilgauantilopen geh&ouml;ren mit einer Schulterh&ouml;he von 120 bis 150 cm zu den grossen Antilopen. Die im Vergleich zu den Weibchen etwas gr&ouml;sseren, bis zu 250 kg schweren M&auml;nnchen haben ein blaugraues Fell und tragen rund 20 cm lange gerade H&ouml;rner. An der Kehle prangt ein B&uuml;schel verl&auml;ngerter Haare. Die etwas zierlicheren Weibchen und Jungtiere sind hellbraun und ohne H&ouml;rner. Die Geschlechtsreife erreichen diese Tiere mit etwa 2 (w) bis 3 (m) Jahren. Nach einer Tragzeit von rund 243 &ndash; 248 Tagen werden in mehr als 60% der F&auml;lle Zwillinge geboren.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Sozial sind Nilgauantilopen in kleineren Gruppen von bis zu 20 Tieren organisiert. &Auml;ltere Bullen sind meist solit&auml;r unterwegs, j&uuml;ngere Bullen k&ouml;nnen sich zu Junggesellengruppen zusammen finden. In der Paarungszeit versuchen die M&auml;nnchen Weibchen-Gruppen in ihren Territorien zu halten. Auseinandersetzungen unter rivalisierenden M&auml;nnchen werden nach festen Regeln, die das Verletzungsrisiko reduzieren, ausgetragen (Kommentk&auml;mpfe). Tiere beider Geschlechter und unterschiedlicher Alter setzen ihren Kot auf Kothaufen ab und geben so f&uuml;r ihre Artgenossen &sbquo;Visitenkarten&rsquo; ab.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Ihren Lebensraum bilden lichte W&auml;lder und Steppen in Indien und in Teilen Pakistans. In einigen Gebieten sind sie heute verschwunden, geh&ouml;ren jedoch nicht wie viele andere asiatische Huftiere zu den stark bedrohten Arten. In Texas wurden sie auf Farmen eingef&uuml;hrt und aus jagdlichen Gr&uuml;nden gez&uuml;chtet. Eine Kuriosit&auml;t verbirgt sich in ihrem wissenschaftlichen Namen <em>Boselaphus tragocamelus</em>. In diesem verstecken sich n&auml;mlich, &uuml;bersetzt aus dem Lateinischen und Griechischen, gleich vier andere Huftiere: bos = Rind, elaphos = Hirsch, tragos = Ziegenbock und camelus = Kamel.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-top:12.0pt;margin-right:0cm;margin-bottom:3.0pt;margin-left:0cm"><strong><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;;text-transform:uppercase"><a href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/EF_MG_104008b_kantschil_web.jpg&amp;title=Kleinkantschil"  target="_blank"><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/EF_MG_104008b_kantschil_web.jpg" alt="Kleinkantschil" title="Kleinkantschil" style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" /></a>Kleinkantschil</span></strong></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Auch die Kleinkantschils waren f&uuml;r einige Jahre aus dem Tierbestand des Zoo Z&uuml;rich verschwunden. 1972, als die ersten Tiere nach Europa kamen, startete die Haltung gleich mit 7 Tieren. Im selben Jahr wurde auch die erste Geburt (eines tr&auml;chtig importierten Weibchens) vermeldet. Bis 2004 kamen hier insgesamt 122 Jungtiere zur Welt. Wir setzten mit der Haltung aus, nachdem in relativ kurzer Zeit 7 Tiere starben. Als Todesursache konnte nachtr&auml;glich ein Virus identifiziert werden, das zu dieser Zeit erstmals bei dieser Art gefunden worden war und das wir mit einem importierten Tier in unseren Bestand eingeschleppt hatten.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><strong><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Ein sehr kleines Huftier</span></strong></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Im vergangenen August und im Februar dieses Jahres erhielten wir ein M&auml;nnchen aus Bern und ein Weibchen aus Edinburgh. Ihre Zusammenf&uuml;hrung verlief sehr ruhig, und das gegenseitige Interesse, das sich dabei entwickelte, n&auml;hrt die Hoffnung, dass es mit der erfolgreichen Zucht weitergehen wird.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;"><a href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/_RZ21965_kantschil2_web.jpg&amp;title=Kleinkantschil"  target="_blank"><img src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/_RZ21965_kantschil2_web.jpg" alt="Kleinkantschil" title="Kleinkantschil" style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" /></a>Das Kleinkantschil ist ein stammesgeschichtlich sehr urspr&uuml;ngliches Huftier aus der Familie der Zwergb&ouml;ckchen. Es ist gleichsam ein lebendes Fossil, geh&ouml;rt es doch zu den &auml;ltesten Vertretern der fr&uuml;hen Wiederk&auml;uer. Mit seiner Gr&ouml;sse ist es zudem einer der kleinsten Wiederk&auml;uer. Die Schulterh&ouml;he erreicht 20 bis 25 cm, das Gewicht betr&auml;gt 1.5 bis 2.5 kg. Diese Tiere sind eher fr&uuml;hreif, werden sie doch schon mit 3 bis 5 Monaten geschlechtsreif. Nach einer Tragzeit von rund 140 Tagen wird in der Regel ein Junges geboren. Gleich nach der Geburt wird das Weibchen wieder gedeckt. Beobachtete H&ouml;chstalter liegen zwischen 11 und 14 Jahren.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Die Zwergb&ouml;ckchen haben keine Stirnwaffen. Daf&uuml;r sind bei den M&auml;nnchen die oberen Eckz&auml;hne leicht gekr&uuml;mmt und dolchartig verl&auml;ngert. Sie dienen zum Drohen und als Waffe bei Auseinandersetzungen. Kleinkantschils haben grosse Augen und eine rund 5 cm lange Zunge, mit welcher sie locker ihre Augen abwischen k&ouml;nnen. Am Unterkiefer befindet sich eine gr&ouml;ssere Dr&uuml;se, insbesondere beim M&auml;nnchen gut sichtbar, mit welcher die Tiere ihr Gebiet markieren.</span></p><p class="MsoNormal" style="margin-bottom:3.0pt"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Dichter Unterwuchs in Tiefland-Regenw&auml;ldern S&uuml;d- und S&uuml;dostasiens bilden den Lebensraum der Kleinkantschils. Unklare Systematik und fehlende Informationen aus dem Freiland machen zur Zeit eine Einsch&auml;tzung der m&ouml;glichen Gef&auml;hrdung dieser Art unm&ouml;glich. Bekannt ist, dass diese Tiere zum Verzehr gejagt werden und dass ihr Lebensraum stetig schwindet.</span></p><p class="MsoNormal"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Als eines der ersten Europ&auml;ischen Erhaltungszuchtprogramme (EEP) wurde jenes f&uuml;r das Kleinkantschil 1987 begr&uuml;ndet. Mit rund 45 Tieren im Jahre 2010 ist es eher ein kleineres EEP, das von Amsterdam aus gef&uuml;hrt wird.</span></p><p align="right" class="MsoNormal" style="margin-bottom:6.0pt;text-align:right"><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:APNDGG+Futura;color:black">Dr. Robert Zingg, Kurator</span></p><p class="MedienmitteilungUntertitelklein" style="margin-top:12.0pt"><strong><span lang="DE" style="font-size:8.5pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;">F&uuml;r weitere Informationen stehen Ihnen gerne zur Verf&uuml;gung:</span></strong></p><p class="MedienmitteilungTextklein" style="line-height:normal"><span lang="DE" style="font-family:&quot;Futura Book&quot;">Dr. Alex R&uuml;bel, Direktor, Zoo Z&uuml;rich</span></p><p class="MsoNormal"><span lang="DE" style="font-size:8.5pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-bidi-font-family:&quot;Futura Book&quot;">Dr. Robert Zingg, Kurator,Zoo Z&uuml;rich, 044 254 25 00</span></p><p class="MedienmitteilungTextklein" style="line-height:normal"><span lang="DE" style="font-family:&quot;Futura Book&quot;">Telefon 044 254 25 00, medien@zoo.ch</span></p><p class="MedienmitteilungTextklein" style="line-height:normal"><span lang="DE" style="font-family:&quot;Futura Book&quot;">Text und Bilder sind elektronisch erh&auml;ltlich unter </span><span lang="DE"><a href="http://www.zoo.ch/medien"><span style="font-family:&quot;Futura Book&quot;;color:black;mso-themecolor:text1">www.zoo.ch/medien</span></a></span><span lang="DE" style="font-size:10.0pt;font-family:&quot;Futura Book&quot;;mso-fareast-font-family:&quot;Times New Roman&quot;;mso-fareast-language:DE-CH"></span></p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail248.cfm</guid><pubDate>Wed, 18 Apr 2012 11:30:00 GMT</pubDate></item><item><title>S&#xfc;damerikanisches Flair</title><link>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail247.cfm</link><description>Feierliche Er&#xf6;ffnung des neuen Pantanal im Zoo Z&#xfc;rich</description><content:encoded><![CDATA[<h1><strong>Das Pantanal &ndash; <br /> S&uuml;damerikanisches Flair in Z&uuml;rich</strong></h1><h2><strong>Z&uuml;rich, 21. M&auml;rz 2012 &ndash; Das Pantanal ist ein weiterer Schritt des Zoo Z&uuml;rich in der Umsetzung des Masterplans 2020. </strong><strong>In der</strong> <strong>neuen Anlage, die am 21. M&auml;rz offiziell er&ouml;ffnet wird, werden die Tiere einen naturnahen Lebensraum vorfinden, der sich stark an ihrem Ursprungsland, dem s&uuml;damerikanischen Pantanal anlehnt. Verschlungene Wege, eine begehbare Insel aber auch der Polizeiposten der brasilianischen Umwelt-polizei und die direkte Begegnung mit den Tieren versprechen viel Abenteuer im Z&uuml;rcher Pantanal.</strong></h2><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/Pantanal_EDay_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/Pantanal_EDay_web.jpg" /></a>In rund acht Jahren soll der Umbau des Zoo Z&uuml;rich in ein Naturschutzzentrum abgeschlossen sein. Bis dann wird die Gesamtfl&auml;che auf 27 ha verdoppelt und der Bestand der Tiere reduziert werden. Ein weiteres Merkmal der Naturschutzstrategie ist die naturnahe Ausgestaltung der neuen Habitate, die den urspr&uuml;nglichen Lebensr&auml;umen seiner Bewohner sehr nahe kommen. &bdquo;Die im Zoo Z&uuml;rich gehaltenen Tiere sind Botschafter f&uuml;r ihre Artgenossen im nat&uuml;rlichen Lebensraum. Die Tiere und Pflanzen im Zoo sollen die Besucher f&uuml;r Naturschutzanliegen sensibilisieren; die Ausstellungen, F&uuml;hrungen und Informationen das Wissen &uuml;ber Naturschutzbestrebungen vertiefen&ldquo; sagt Alex R&uuml;bel, Direktor des Zoo Z&uuml;rich. Bereits realisierte Projekte sind der Masoala Regenwald, das Afrikanische Gebirge sowie die B&auml;ren-, Tiger-, L&ouml;wen- und die Schneeleopardenanlage.</p><p><strong>&nbsp;</strong></p><h3><strong>Auf Entdeckungsreise im Pantanal</strong></h3><p>Das Vorbild des Pantanal im Zoo Z&uuml;rich befindet sich in S&uuml;damerika. Das Mosaik aus Feuchtgebieten und Grasl&auml;ndern erstreckt sich &uuml;ber weite Teile Brasiliens, Boliviens und Paraguays. Mit seinen 230&lsquo;000 km<sup>2</sup> ist das gesamte Gebiet fast sechsmal so gross wie die Schweiz und gilt als eine der artenreichsten Gegenden der Welt. Mit nahezu 700 Vogelarten ist die Vielfalt h&ouml;her als in ganz Europa. Das Pantanal wird von zahlreichen Fl&uuml;ssen durchstr&ouml;mt, wobei dem R&iacute;o Paraguay eine zentrale Rolle zuf&auml;llt. Der gr&ouml;sste Teil dieser artenreichen Region ist Privatland und nicht offiziell gesch&uuml;tzt. Trotzdem wurde der Nationalpark und die privaten Schutzgebiete im Jahr 2000 zum UNESCO-Weltnaturerbe erkl&auml;rt. </p><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/Gelbbrustkapuziner_EF_MG_35443b_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/Gelbbrustkapuziner_EF_MG_35443b_web.jpg" /></a>Wasser ist das pr&auml;gende Element des Pantanals. So ist es auch im Zoo Z&uuml;rich. Die Besucherwege f&uuml;hren dem Wasser entlang und &uuml;ber Teiche, in denen die Tapire beim Schwimmen und die Capybaras beim Tauchen beobachtet werden k&ouml;nnen. Zwischen den Wasserlandschaften sind drei Inseln angelegt, auf denen die bedrohten Gelbbrustkapuziner und Totenkopf&auml;ffchen herumtollen. Die 230 m<sup>2</sup> grosse Affeninsel im Zentrum der Anlage ist f&uuml;r Besucher begehbar und erm&ouml;glicht eine direkte Begegnung mit den quirligen Totenkopf&auml;ffchen. Damit sich Mensch und Tier nicht zu nahe kommen, darf das gegenseitige Interesse aber nicht zu gross werden. F&uuml;ttern und Ber&uuml;hren sind nicht erlaubt. Ausreichend Abstand und eine sorgf&auml;ltige Vorbereitung von Mensch und Tier, sollen die Entdeckungsreise im Pantanal zum einzigartigen Erlebnis machen. </p><p><strong>&nbsp;</strong></p><h3><strong><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/Hyazinthara_MBO_2321_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/Hyazinthara_MBO_2321_web.jpg" /></a>Gef&auml;hrdete Hyazinth-Aras finden neue Heimat im Zoo Z&uuml;rich</strong></h3><p>Wie auch in anderen Anlagen f&ouml;rdert der Zoo Z&uuml;rich auch im Pantanal das nat&uuml;rliche Verhalten der Tiere. Felsen und Baumst&auml;mme animieren zum Klettern, Felsnischen und gedeckte Unterst&auml;nde laden zum Ausruhen ein. Der Ameisenb&auml;r wird sein Futter im Termitenstock finden und Liegepl&auml;tze an exponierter Lage erm&ouml;glichen es den Affen und K&ouml;hlerschildkr&ouml;ten, sich an warmen Tagen zu sonnen. Bereits im letzten September sind die Chile-Flamingos ins Pantanal eingezogen. Nebst den bekannten Gr&uuml;nfl&uuml;gelaras wird neu auch der Hyazinth-Ara zu beobachten sein. Hyazinth-Aras, nach ihrer blauen F&auml;rbung benannt, sind die gr&ouml;ssten Papageien der Welt und haben im Pantanal ihre haupts&auml;chliche Verbreitung. Da sie von Tierh&auml;ndlern illegal gejagt werden, sind die Best&auml;nde stark bedroht. Dank dem lokalen Projekt &bdquo;Arara Azul&ldquo; konnten Aufforstungsprojekte der Acuri-Palme lanciert werden, die f&uuml;r die Ern&auml;hrung der V&ouml;gel wichtig ist und die Montage k&uuml;nstlicher Nestboxen erm&ouml;glicht. Viele Farmer beteiligen sich aktiv an diesem Projekt, was dazu gef&uuml;hrt hat, dass sich die Population etwas erholen konnte und derzeit etwa 5000 V&ouml;gel umfasst.</p><h3><strong><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/Polizeiposten_BFaessler_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/Polizeiposten_BFaessler_web.jpg" /></a>Illegaler Tierhandel &ndash; ein gravierendes Problem</strong></h3><p>In Brasilien werden j&auml;hrlich 38 Millionen Wildtiere gefangen, besonders im Amazonas und im Pantanal. Zwei Drittel, haupts&auml;chlich Schildkr&ouml;ten, Krallen&auml;ffchen und Singv&ouml;gel, gelangen auf den einheimischen Markt, der Rest ins Ausland: Fr&ouml;sche, Echsen, Tukane, Wildkatzen und vor allem Papageien werden in die USA, die Schweiz, nach Deutschland, England und in viele weitere L&auml;nder geschmuggelt. Man sch&auml;tzt, dass in S&uuml;damerika 400 Gangs im illegalen Tierhandel aktiv sind. Die themenbezogene Ausstellung in neuen Pantanal informiert die Besucher &uuml;ber die Problematik des illegalen Tierhandels. Am Eingang unmittelbar beim grossen Tor zum Pantanal steht ein Polizeiwagen. Die Fracht: konfiszierte Papageien und frische Vogeleier. Im Zentrum der Anlage direkt am Teichufer liegt ein Hausboot nach brasilianischem Vorbild, darin versteckt ein Polizeiposten der brasilianischen Umweltpolizei. Die Informationen sind in der Inszenierung verpackt. Eine Erlebniswelt f&uuml;r den Besucher, wo es zu einem ernsten Thema viel zu entdecken gibt.</p><p><a target="_blank"  href="http://www.zoo.ch/image.cfm?image=/pictures/ChileFlamingo_CGaleffi_web.jpg&amp;title="><img style="margin-left:15px; margin-bottom: 15px; float:right;" alt="" src="http://www.zoo.ch/pictures/thumb/ChileFlamingo_CGaleffi_web.jpg" /></a>Geplant und ausgef&uuml;hrt wurde der Bau des Pantanal von den Landschaftsarchitekten Walter Vetsch und Urs Baumgartner sowie vom Architekten Christian Gautschi. &bdquo;Mitten im Zoo unter Betrieb zu bauen, war eine spezielle Herausforderung. Alle am Bau Beteiligten haben sie mit Bravour gemeistert. F&uuml;r mich ist es eine der sch&ouml;nsten Anlagen in unserem Zoo, weil ich mich zwischen den Tieren durch einen wundersch&ouml;nen, gr&uuml;nen, wasser-reichen Lebensraum bewegen kann&ldquo;, so Andreas Hohl, Mitglied der Gesch&auml;ftsleitung und Projektleiter des Zoo Z&uuml;rich. Die Kosten der neuen Anlage belaufen sich auf CHF 9,7 Millionen. Diese wurden vollumf&auml;nglich &uuml;ber Spenden finanziert (Die Flamingoanlage durch das Zoof&auml;scht, die edukativen Elemente durch die Tiergartengesellschaft, Inseln und Wasserlandschaft durch viele private Donatoren).</p><h3><strong>F&uuml;r weitere Informationen steht Ihnen gerne zur Verf&uuml;gung:</strong></h3><p>Dr. Alex R&uuml;bel, Direktor, Zoo Z&uuml;rich</p><p>Telefon 044 254 25 00, medien@zoo.ch</p><p>Text und Bilder in hoher Aufl&ouml;sung sind elektronisch erh&auml;ltlich unter <a href="http://www.zoo.ch/medien"><span>www.zoo.ch/medien</span></a></p>]]></content:encoded><guid>http://www.zoo.ch/xml_1/internet/DE/file/xmlsafe/news/page/detail247.cfm</guid><pubDate>Wed, 21 Mar 2012 11:30:00 GMT</pubDate></item></channel></rss>


