Die Elefanten im Zoo Zürich
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Seit der Gründung des Zoo Zürich im Jahr 1929 gehören Asiatische Elefanten zum Tierbestand. Zunächst waren die Tiere "provisorisch" im Hauptgebäude untergebracht, 42 Jahre lang. Erst 1971 konnte eine neue, lang ersehnte Elefantenanlage eröffnet werden. Damals wurde das Haus mit Geldern von Stadt und Kanton finanziert. Da das Budget knapp war, konnten nicht alle Wünsche des damaligen Zoodirektors Heini Hediger erfüllt werden. So fehlte z.B. ein Bullenstall. Trotzdem galt in dieser Zeit das Zürcher Elefantenhaus als vorbildlich und das modernste seiner Zeit. Auch die Aussenanlage war schon bei der Eröffnung reicher gestaltet als es manche andere Anlage heute ist.
Zehn Jahre später, 1981, wurde dann (diesmal aus privaten Spenden finanziert) eine Bullenanlage angegliedert. Im gleichen Jahr kam Bulle Maxi in den Zoo Zürich. 1984 trug dieses Engagement erste Früchte. Mit Komali kam erstmals ein Elefant im Zoo Zürich zur Welt. Seither wurde Maxi 8 weitere Male Vater.
Mit diesen erfolgreichen Geburten entstand im Zoo in den letzten Jahren eine soziale Gruppe, die den Verhältnissen in der Natur immer Näher kommt. So kamen die letzten beiden Elefanten Farha und Fahim in der Gruppe zur Welt.
Diese erfolgreiche Entwicklung führte aber immer mehr zu Platzmangel in der heutigen Elefantenanlage. Um das Ziel zu erreichen, eine Zuchtgruppe Asiatischer Elefanten verhaltensgerecht im Zoo Zürich zu halten, braucht es darum dringend "Mehr Platz für die Grössten!"
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