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Balistar (Leucopsar rothschildi)


 

Leucopsar rothschildi

Balistar

Mainate de Rothschild
Maina di Bali
Bali myna

  

Balistar Der Balistar ist einer der seltensten Vögel der Welt. Die Abnahme der frei lebenden Bestände des Balistars begann bereits kurz nach seiner Entdeckung 1912. Vor allem sein schneeweisses Gefieder und der blaue Augenring machten ihn attraktiv für den Käfigvogelhandel. Die Lebensraumzerstörung durch den Menschen beschleunigte den Rückgang der Bestände. Im Jahr 2001 wurden weniger als zehn wilde Tiere gezählt.
Das Verbreitungsgebiet ist auf den Bali Barat Nationalpark und Nusa Penida, eine winzige Insel südöstlich von Bali, beschränkt. Die wild lebende Population wird mit gezüchteten und wieder eingesetzten Tieren vergrössert.


Verwandtschaft: Sperlingsvögel, Stare
Lebensraum: Trockenwald mit dichtem Unterholz
Lebensweise: Dauereinehe, ausserhalb der Brutzeit in kleinen Gruppen
Futter: Insekten, Obst
Gewicht Männchen: 80 bis 110 g
Gewicht Weibchen: 80 bis 110 g
Gewicht Junge: Ei: 6 bis 9 g
Geschlechtsreife: 1 Jahr
Gelegegrösse: 3 bis 4 Eier
Brutdauer: 12 bis 16 Tage
Brütendes Tier: Weibchen und Männchen
Brutsaison: ganzjährig
Balistar
wo zu finden

Verhalten

Die als "Bobbing" (Knicksen") bezeichnete Verhaltensweise lässt sich am Männchen und Weibchen beobachten. Dabei stellen die Vögel die Schopffedern auf und sträuben die Kehlfedern. Mit ausgestrecktem, hocherhobenem Schnabel bewegen sie ihren Körper mehrmals auf und ab, in der Regel von glukksenden Lauten begleitet. Bei den Männchen wackeln die längeren Schopffedern besonders stark. Es wird deshalb vermutet, dass die Artgenossen an dieser Verhaltensweise das Geschlecht erkennen können, da die Vögel ansonsten keine äusserlichen Unterscheidungsmerkmale aufweisen.