• Austernfischer im Zoo Zürich.
zurück

Austernfischer

Haematopus ostralegus

Austernfischer laufen über steinige Flächen und durch Schlick entlang von Meeresküsten. Mit ihrem Schnabel ertasten sie Muscheln und Schnecken. Sie können dabei leere Schalen von Schalen mit lebenden Tieren unterscheiden. Kleinere Muscheln und Schnecken fressen sie ganz. Grössere Muscheln bringen sie auf eine feste Unterlage und legen die flache Seite nach oben. Die Füsse halten die Schale. Mit steifem Hals und geschlossenem Schnabel wird auf die Muschel eingehackt, bis ein Schalenstück herausbricht. Schliesslich führt der Austernfischer seine geschlossene Schnabelspitze in die Öffnung und öffnet seinen Schnabel, um die Muschelschale aufzubrechen.
VerwandtschaftWatvögel, Regenpfeiferartige (411 Arten), Austernfischer (3 Unterarten)
LebensraumMeeresküsten, Wattenmeer, Mündungsgebiete von Flüssen, Binnenland
Vogelzugeinige Populationen sind standorttreu, jedoch verschiedene Zugrichtungen innerhalb Europas bis nach Nordafrika, auch von Russland bis zum Wattenmeer in Norddeutschland
SozialstrukturDauereinehe, auch ein Männchen mit zwei Weibchen, während der Brut gegenüber anderen Watvögeln sehr aggressiv, ausserhalb der Brutzeit gesellig, ruffreudig
FutterMuscheln, Krebse, Wasserschnecken, Insekten, Borsten- und Regenwürmer
Nahrungserwerbwegen den Gezeiten an Meeresküsten tagund nachtaktiv, watet im Schlick und sucht mit Schnabel nach Nahrung
Gewicht580 bis 650 g
Körperlänge40 bis 45 cm
Gelegemeistens 3 Eier
Nestam Boden in einer einfachen Mulde
Brütende Tierebeide Elternteile
Brutdauer26 bis 27 Tage, Küken sind Nestflüchter
Lebenserwartungüber 30 Jahre
Nutzungkulturell (Nationalvogel der Färöer-Inseln)
Aktueller Bestand1,1 Millionen, abnehmend
Im Zoo Zürich seit1951

Verbreitung

Verbreitungskarte Austernfischer

Tierstimme

Paten

R. Berchtold, Brüttisellen
Physiotherapie Lucienne Steverlynck-Aerne, Winterthur
St. Wild, Zürich
M. Hoffmann, Widen
M. Meier-Burgherr, Steinmaur
Illustration Austernfischer

Jungtiere

30. Juni 2016
Icon: